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Mit dem Ausdruck Kopten (v. griech. αιγυπτος "Aigyptos" Ägypter) bezeichneten ursprünglich die Nichtägypter die Ägypter. Die Ägypter selbst nannten sich Remenkimi. Der Evangelist Johannes Markus missionierte das Land ab dem Jahre 61 n. Chr., so dass die Ägypter ab der Wende vom 1. zum 2. Jahrhundert praktisch vollständig christianisiert waren. Seitdem 641 n. Chr. arabische Muslime das Land eroberten, wird der Begriff Kopten nur noch auf die einheimischen (ägyptischen) Christen angewendet.

7-13 % der Ägypter sind koptische Christen (meistens orientalisch-orthodox, ein kleiner Teil koptisch-katholisch), der Rest verteilt sich auf griechisch-katholische und protestantische Christen sowie Juden.

Besonders in Oberägypten sind die als christliche Minderheit oft benachteiligten Kopten Ziel von Terror und Schutzgelderpressungen radikaler Muslime geworden, häufig mit Wissen und Billigung der lokalen Behörden. Muslime, die zum Christentum übertreten, müssen mit staatlichen Zwangsmaßnahmen rechnen. Neue koptische Kirchen dürfen nicht gebaut werden, auch kleinere Reparaturen bedürfen eines Präsidialerlasses. Die Kopten beanspruchen für sich, die direkten Nachfahren der altägyptischen Bevölkerung der Pharaonenzeit zu sein. Aus ihrem Namen entstand das griechische aigiptios, das im Deutschen zu Ägypten wurde.

Siehe auch


Orthodoxe Kirche | Religion (Ägypten) | Christlicher Orient

قبط | Copts | Koptid | Copte | Kopten | Koptowie | Копты

 

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