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Der Ausdruck Kopie (v. lat.: copia Vorrat) bezeichnet ein neu angefertigtes (materielles oder immaterielles) Objekt, das in seinen wesentlichen Eigenschaften mit dem Ursprungsobjekt (Original) übereinstimmt.

Wichtigste Methoden der Kopie:

Rechtliches


Das Kopieren von immateriellen Gütern wird durch das Urheber-, das Marken- sowie das Patentrecht geregelt. Kopien dürfen nur, sofern man nicht selber über eine weitreichende Lizenz verfügt, im Rahmen der gesetzlich geregelten Einschränkungen der Urheberrechte vorgenommen werden.

Genetik


Die Kopie von Erbinformation ist das Grundprinzip der Vermehrung von Lebewesen. Fehler bei der Kopie sind eine der Grundlagen der Evolution. Das künstliche Kopieren von Erbsubstanz mittels der Polymerase-Kettenreaktion ist Grundlage vieler genetischer Verfahren wie z.B. dem genetischen Fingerabdruck.

Kopie von Information


Fehler, die beim Kopieren einer Kopie entstehen, die evtl. selbst schon eine Kopie ist, nennt man Generationsverluste. Bei einer digitalen Kopie kommen diese theoretisch nicht vor - jede Kopie ist in ihren Eigenschaften exakt identisch mit dem Original.

Eine besondere Eigenschaft der Quanteninformation ist, dass sie nicht kopiert werden kann, ohne das Original zu zerstören. Diese Tatsache ist Grundlage der Quantenkryptographie.

Siehe auch


Zitate


Rechtliche Bedeutung


  • Das Herstellen einer Kopie (Fälschung) von Geld und Wertzeichen ist eine Straftat (§146-152b StGB).
  • Das Herstellen einer Kopie von urheberrechtlich geschützten Werken ist grundsätzlich im UrhG geregelt.

Weblinks


Drucktechnik | Fototechnik | Fotorecht | Urheberrecht | Medienrecht | Gewerblicher Rechtsschutz und Urheberrecht | Medien

Kopie | Copy | コピー | Копија

 

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