Kopfsteinpflaster.jpg | cobblestones.JPG | Frankenthal Pflastersteine.jpg]] Installing Cobblestones.jpg]] Als Pflaster bezeichnet man einen Wegebelag, der aus einzelnen Elementen wie Natursteinen, Betonpflastersteinen, Verbundsteinen, Klinkern oder Holzscheiben besteht. Pflaster wird zum Beispiel verwendet für Fußgängerzonen in historischen Stadtgebieten, für Straßen, Fußwege, Radwege, Einfahrten, Rinnsteine (Schnittgerinne) und Parkplätze. Die oben leicht abgerundeten Steine des Kopfsteinpflasters werden auch als Katzenköpfe bezeichnet. Im privaten Bereich wird das Pflaster von Landschaftsgärtnern, im öffentlichen Bereich von Straßenbauarbeitern (früherere Berufsbezeichung: Steinsetzern) eingebaut.
Bei der Verwendung von Asphalt, Teer (bis ca. 1972 in D verarbeitet) bzw. Gehwegplatten oder Pflaster (Belag) aus Beton oder Naturstein spricht man von einem Straßenbelag. Jede dieser Arten von Belägen unterscheidet sich grundsätzlich in seiner Belastbarkeit, seinem Verformungsverhalten und seiner Herstellung.
Straßenpflaster hat mehrere Funktionen. Dazu gehören unter anderem die Kennzeichnung des Weges, Festigung des Weges und der Schutz der Straße gegen Witterungseinflüsse. Man unterscheidet in gebundene und ungebundene Ausführung, die sich optisch ähneln, aber völlig verschieden Eigenschaften aufweisen.
Ein wichtiger Aspekt beim Einbau von Pflaster ist das Oberflächengefälle, welches zu einem Bodeneinlauf bzw. einer Drainrinne hin geneigt sein sollte. Zwingend muss unter der Pflasterdecke eine sehr tragfähige Schicht aus Schotter, Drainbeton oder Drainasphalt vorgesehen werden, da die Pflasterdecke selbst abhängig von der Stärke und der Form der Steine nur eine relativ geringe eigene Tragfähigkeit besitzt. Zur Problematik der Lärmentwicklung bei der Verwendung von Kopfsteinpflaster im Straßenbau siehe auch Straßenlärm.
Sie wird in der Regel nur bei Natursteinen verwendet. Hier bestehen das Pflasterbett und die Fugen aus einem Zementmörtel, der zum Teil mit Zusätzen verbessert wird. Sie reagiert auf Belastungen nicht mehr elastisch, sondern vergleichbar mit Betonflächen „starr“. Das bringt leider auch Spannungen durch Temperaturveränderungen mit sich. Die Folge sind häufig Risse und sich lösende Fugen, wodurch sich wiederum die Steine lösen können. Es ist aber möglich, durch die Verwendung von speziell für diese Zwecke und Ansprüche hergestellten, zweikomponentigen (2K) Fugenmörtel auf Harzbasis entgegenzuwirken.
Dieser Fugenmörtel ist wasserdurchlässig und kann somit nicht „hochfrieren“ und es entstehen keine Risse. Das Material besteht aus einem Quarzsand und einem separat abgepackten Harz, der untergemischt wird. Es gibt verschiedenste Anbieter und meistens die Farben Sand, Basalt, und Grau, je nach Hersteller andere Namen und Farben.
Die Tragschichten unterhalb des Pflasters müssen besonders verformungsstabil hergestellt werden. Qualitativ hochwertige gebundene Decken sind nur mit genauer Planung, abgestimmten Materialien und aufwendiger Herstellung erzielbar.
Brosten | Pavement (material) | Adoquín | Kinderkopje | Gatsten
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"Pflaster (Belag)".
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