Allgemein
An einem
Kontrollpunkt werden Personen, Sachen, Ereignisse und/oder Vorgaben nach festgelegten
Kriterien überprüft. Die Kontrolle kann bei Zugang,
Passage oder bei Abgang erfolgen.
Beispiele
- Personenkontrollen: Überprüfung von Dokumenten (Pass, Ausweis, Passierschein, Eintrittskarte, sonstige Dokumente), Überprüfung auf mitgeführte Sachen (z.B. Schmuggelware, Diebesgut, Waffen, unerlaubte Gegenstände), angemessene Kleidung bzw. Ausrüstung, Alterskontrolle, physische Kontrolle (z.B. Gesundheit, körperliche Eignung), Eignungskontrolle nach festgelegten Vorgaben, Überprüfung auf Zugehörigkeit zu einem festgelegten Personenkreis (Qualifikation, ethnische Gruppe, Mitgliedschaft) usw.
- Warenkontrollen: Qualitätsprüfung, Zollkontrolle usw.
- Zeitkontrollen: Sportwettkämpfe, Grenzwerte bei zeitkritischen Vorgängen
- Beobachtungen: Naturereignisse wie Wetter, Klima, Tektonik, Wasserstand (Pegel), Strömungen)
- Militärische Kontrollen
- Statistische Kontrollen: Registrierung von Mengen, Maßen, Qualität und Einordnung in einen Zeitrahmen.
Englisch: Checkpoint
Besonderheiten
Da nach westlicher Auffassung an der Grenze zur
DDR keine
völkerrechtlich
legitimierte Grenze bestand, gab es im offiziellen westlichen Sprachgebrauch keine „
Grenzkontrollstelle“ sondern nur einen Kontrollpunkt.
Datenverarbeitung
Der Begriff Kontrollpunkt (eine wörtliche Übersetzung aus dem englischen, von
Control Point) steht in der
Mainframe-Welt der
1970er für einen
Slot für einen
speicherresidenten
Job, der gerade rechnet, auf die Zuteilung einer
CPU oder das Ende eines
peripheren Jobs oder eine
Operator-Aktion wartet, sowie die begleitenden
Datenstrukuren,
siehe auch
Betriebssysteme
NOS,
Scope 3.x,
NOS/BE,
Scope 2.x.
Checkpoint