Die Konsumentenrente ist ein Begriff der mikroökonomischen Wohlfahrtsmessung. Sie ergibt sich aus der Differenz bezeichnet zwischen dem, was ein Konsument für ein Gut zu zahlen bereit ist und dem, was er aufgrund der Marktverhältnisse tatsächlich zahlen muss. Der Konsumentenrente steht die Produzentenrente gegenüber.
Beispiel: Bei einer Online-Auktion entdecken Sie ein Objekt, für das Sie 100 Euro zahlen würden. Sie ersteigern es jedoch schon für 75 Euro - Ihre Konsumentenrente beträgt dann 25 Euro.
Ein Anbieter wird versuchen, die Konsumentenrente möglichst weitgehend abzuschöpfen, etwa indem er zwei Produktvarianten anbietet, die sich jeweils an verschiedene Kundensegmente mit unterschiedlicher Zahlungsbereitschaft richten. Es bietet sich daher Preisdifferenzierung an.
Deutlich wird bei diesen Überlegungen auch, dass der Wert eines Gutes aus Kundensicht an dessen Zahlungbereitsschaft gemessen werden muss, da diese seinen Nutzen aus diesem Gut widerspiegelt. Aus der Sicht des Anbieters bemisst sich der Wert des Gutes dagegen an dem erzielbaren Preis. Wertsteigerungsstrategien des Marketings und des Supply Chain Managements sind deshalb einerseits darauf gerichtet, dem Kunden einen möglichst hohen Nutzen zu bieten und andererseits das Angebot so auszugestalten, dass die Zahlungsbereitschaft des Kunden möglichst weitgehend ausgeschöpft wird (Nutzenorientierte Preisbildung).
Economic surplus | Taloudellinen ylijäämä | Fogyasztói többlet | Nadwyżka konsumenta | 消费者和生产者剩余
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