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Die Konkatenation ist eine Verknüpfung von Mengen zu einer neuen Menge. Die verknüpfte Menge besteht dabei aus allen Kombinationen der Elemente beider Mengen unter Verwendung einer normalerweise nicht-kommutativen Operation. Als Operation wird in aller Regel die Konkatenation der Elemente verwendet.

Die Konkatenation ist eine Abwandlung der Produktmengen-Operation unter Vernachlässigung der Tupel-Schreibweise.

Beispiel


Die Menge M bestehe aus den Elementen m_1, m_2, \ldots, m_l, die Menge N bestehe aus den Elementen n_1, n_2, \ldots, n_k. Die Konkatenation beider Mengen ist demnach die Menge

M \circ N := \{m_i \circ n_j \mid i=1,\ldots,l \wedge j=1,\ldots,k\}.
Die Einhaltung der Reihenfolge, d.h. m_i \circ n_j und nicht n_j \circ m_i, ist dabei wesentlich, solange \circ nicht kommutativ ist.

Zeichenketten als Spezialfall


Ein häufiger Spezialfall ist die Konkatenation von Zeichenketten. In diesem Fall würde die Konkatenation der Mengen {'Wi', 'ki'} und {'pe', 'dia'} die Menge {'Wipe', 'Widia', 'kipe', 'kidia'} ergeben.

Theoretische Informatik

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Konkatenation (Mengen)".

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