Das Kondensationsniveau bezeichnet in der Meteorologie die Höhe, in der die Lufttemperatur der Taupunkttemperatur gleicht und der Wasserdampf der Luft folglich gesättigt ist. Gleichbedeutend hierzu ist eine relative Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent. Die Höhe des Kondensationsniveaus hängt neben dem vertikalen Temperaturverlauf entscheidend von der Feuchtigkeit des aufsteigenden Luftpaketes ab.
In der Erdatmosphäre ist das die Höhe, in der Wolken entstehen, da der Wasserdampf bei weiter zunehmender Höhe und damit abnehmender Temperatur anfängt zu kondensieren. Dieser Bereich wird daher auch als Wolkenuntergrenze oder Wolkenbasis bezeichnet, wobei diese Begriffe allerdings nicht vollständig synonym zum Kondensationsniveau sind. Die Wolkenuntergrenze kann sich je nach Art der Wolke unterscheiden, weist dabei jedoch insbesondere bei durch Hebung entstandenen Wolken vom Typ Cumulus eine Übereinstimmung mit dem Kondensationsniveau auf. Andere Wolken wie Stratus besitzen eine diffuse Untergrenze, höhere Wolken hingegen bestehen zu einem Großteil aus Eis und unterliegen damit nicht den Kondensationsbedingungen. Messtechnisch erfassen lässt sich die Wolkenhöhe beispielsweise über einen Laser-Wolkenhöhenmesser.
In der Luftfahrt wird der Begriff Hauptwolkenuntergrenze genutzt.
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"Kondensationsniveau".
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