Als Kommunionfeier bezeichnet man in der katholischen Kirche einen gemeinschaftlichen Gottesdienst, in dem den Mitfeiernden die Kommunion aus dem Tabernakel gereicht wird. In der "Kommunionfeier" selbst gibt es also kein Hochgebet und keine Wandlung der Gaben, da sie bereits in einer früheren Feier geheiligt wurden. Der Kommunionfeier geht stets ein Wortgottesdienst mit biblischen Lesungen voraus. Sie wird geleitet von einem Priester, Diakon, einem beauftragten Akolythen oder anderen Laienchristen, z. B. einem Kommunionhelfer. Eine Kommunionfeier findet immer am Karfreitag statt, da an ihm die festliche Feier der Eucharistie unterbleibt. An anderen Tagen des Jahres kann sie Anwendung finden, falls am Ort oder bei dieser Gelegenheit, z. B. einer Trauung, eine volle Eucharistiefeier, z. B. aus Priestermangel, nicht möglich ist. Das ostkirchliche Gegenstück der "Kommunionfeier" nennt man "Liturgie der vorgeheiligten Gaben" oder "Präsanktifikaten-Liturgie".
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"Kommunionfeier".
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