Die Gemeinden (frz. communes, Sg. commune) sind in Frankreich die unterste Ebene der Collectivités territoriales (Gebietskörperschaften), unterhalb der Départements und Regionen.
Kleinere Gemeinden sind Teil eines Kantons, größere Gemeinden sind selbst in Kantone eingeteilt.
Eine Sonderstellung hat die Stadt Paris, die gleichzeitig eine Gemeinde und ein Département ist.
Jede Gemeinde verfügt über einen Gemeinderat (Conseil municipal), dessen Mitglieder in direkter Wahl gewählt werden. Dieser wählt aus seinen Reihen den Bürgermeister (maire) und dessen Beigeordnete (adjoints).
Es gibt in Frankreich 36.679 Gemeinden (Stand: 1. Januar 2003). Die Anzahl der selbständigen Gemeinden ist in Frankreich im Vergleich zu anderen Ländern sehr hoch, da in den letzten 200 Jahren keine systematische Gemeindereform stattgefunden hat.
Benachbarte Gemeinden können sich zu einem Gemeindeverband zusammenschließen, der in Frankreich je nach Größe und Status als Communauté urbaine, Communauté d'agglomération oder Communauté de communes bezeichnet wird. Derzeit (2004) gibt es in Frankreich 14 Communautés urbaines mit zusammen mehr als 6 Millionen Einwohnern, 155 Communautés d'agglomération mit zusammen mehr als 19 Millionen Einwohnern und 2.286 Communautés de communes mit zusammen fast 24 Millionen Einwohnern.
Aus verwaltungstechnischer Sicht sind die den LAU 2 gleichzusetzen. Öffentliche Verwaltung (Frankreich)
Comunas de Franzia | Kumun Bro-C'hall | Commune in France | Comuna francesa | Commune française | Gmina (Francja) | Comuna francesa | Коммуна (Франция) | 市镇 (法国)
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"Gemeinde (Frankreich)".
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