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Komm, süßer Tod (1998) ist der dritte von sechs Brenner-Krimis von Wolf Haas. Er gilt als der bekannteste der insgesamt recht erfolgreichen Brenner-Krimis und zeichnet sich wie diese durch seinen lakonischen Sprachwitz aus. Komm, süßer Tod gewann den Deutschen Krimipreis 1999 und wurde 2000 mit Josef Hader in der Hauptrolle verfilmt (siehe hier), was zu seiner Popularität beigetragen haben dürfte.

Handlung


Brenner, nach 19 Jahren Polizeidienst und 2 1/2 Jahren Detektivarbeit doppelt gescheitert, erhofft sich als Rettungsfahrer einen gesicherten, ruhigeren Job. Dem gerade jetzt sich mörderisch zuspitzenden Konkurrenzkampf zwischen den beiden Wiener Rettungsdiensten kann er sich jedoch nicht entziehen und wird zum oft halsbrecherisch, am Rande der Legalität operierenden „Selbsthelfer“-Detektiv. Die titel- und motivgebende, aus Bachs Matthäuspassion stammende Liedzeile Komm, süßes Kreuz – von Brenner lange Zeit nicht ganz korrekt, aber mindestens genauso treffend als Komm, süßer Tod erinnert – führt den Single nicht nur zurück zu einer Ex-Flamme seiner Jugendzeit, sondern auch zur ebenso haarsträubenden wie einleuchtenden Lösung.

Siehe auch:


Komm, süßer Tod (Film)

Literarisches WerkLiteratur (20. Jh.)Literatur (Deutsch)Kriminalliteratur

Come Sweet Death

 

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