Das Kombinat Mikroelektronik Erfurt oder KME wurde 1978 als eines der ersten Kombinate in der DDR gegründet, das aktive analoge und digitale elektronische Bauteile herstellte. Im Rahmen des RGW war das Kombinat auch führend an der Entwicklung von Mikroprozessoren und komplexen Speicherschaltkreisen beteiligt. Trotz Zuführung von überdurchschnittlichen finanziellen, personellen und materiellen Mitteln gelang es auch aufgrund des westlichen Cocom-Technologieboykotts nicht, den Entwicklungsabstand zu den weltweit führenden Halbleiterherstellern von durchschnittlich ein bis zwei Bauteilgenerationen zu verkleinern. Bis zur Auflösung des Kombinates leitete Generaldirektor Prof. Dr. Heinz Wedler das Kombinat. Andere wichtige Stützen des DDR-Mikroelektronikprogramms seit 1977 waren das Kombinat Robotron, das Kombinat Carl Zeiss Jena und das Institut für Rechentechnik bei der AdW.
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"Kombinat Mikroelektronik Erfurt".
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