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Kokyū (呼吸), Ko (Einatmen) und Kyu (Ausatmen); bezeichnet die in Kampfkünsten studierte Atemkraft. Da sich nach fernöstlicher Ansicht der Atem mit der kosmischen Energie des Ki (jap.) oder Qi (chin.) verbindet, kann durch entsprechende Atemübung Ki beim Atem holen aufgenommen, im Halten des Atems gebunden und beim Ausatmen im Körper respektive Raum verteilt werden.

Übungen

  • Meditation (Mokuso)
  • Kokyu-Dosa (Übungen mit Partner in Sitzposition)
  • diverse Kokyu-Nage. Übungen mit Partner, welche in einem Wurf enden. Das eigene Ki soll sich beim Einatmen und Ausatmen mit dem Ki des Partners verbinden. Explizit vor allem im Aikidō gelehrt, jedoch auch in anderen Künsten fester Bestandteil des Trainings.

Das Einatmen bindet und verbindet, im Festhalten des Atems geschieht das Rechte, und das Ausatmen löst und vollendet, indem es alle Beschränkungen überwindet. Meister Kenzo Awa.

Literatur


  • André Protin. Aikido. Die Kampfkunst ohne Gewalt: Ein Weg der Selbstfindung und Lebensführung. ISBN 3-466-34092-6

Kampfkunst

 

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