| Strukturformel | ||||
|---|---|---|---|---|
| Allgemeines | ||||
| Name | Kohlenstoffmonooxid | |||
| Summenformel | CO | |||
| Andere Namen | Kohlenmonoxid | |||
| Kurzbeschreibung | farb- und geruchloses Gas | |||
| CAS-Nummer | 630-08-0 | |||
| Sicherheitshinweise | ||||
| R- und S-Sätze | R 12-23-48/23-61 S 53-45 | |||
| MAK | 33 mg/m³ | |||
| Physikalische Eigenschaften | ||||
| Aggregatzustand | gasförmig | - | Farbe | farblos |
| Dichte, 15 °C, 1bar | 1,185 kg/m³ | |||
| Relative Dichte (Luft=1) | 0,915 | |||
| Molmasse | 28,01 g/mol | |||
| Schmelzpunkt | −205 °C | |||
| Siedepunkt | −191,6 °C | |||
| Zündtemperatur | 605 °C | |||
| Dampfdruck | -- hPa | |||
| Kritische Temperatur | −140,2 °C | |||
| Kritischer Druck | 35,0 bar | |||
| Löslichkeit in Wasser | 30 mg/l (20 °C) | |||
| Gut löslich in | -- | |||
| Schlecht löslich in | -- | |||
| Unlöslich in | -- | |||
| Thermodynamik | ||||
| ΔfH0g | −110,53 kJ/mol | |||
| ΔfH0l | -- in kJ/mol | |||
| ΔfH0s | -- in kJ/mol | |||
| S0g, 1 bar | -- in J/(mol · K) | |||
| S0l, 1 bar | -- in J/(mol · K) | |||
| S0s | -- in J/(mol · K) | |||
| Analytik | ||||
| Klassische Verfahren | -- | |||
Kohlenstoffmonooxid (gebräuchlicher Trivialname: Kohlenmonoxid) ist eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff und gehört damit neben Kohlenstoffdioxid zur Gruppe der Kohlenstoffoxide. Seine chemische Formel ist CO.
Kohlenstoffmonooxid ist ein farb-, geruch- und geschmackloses Gas. Es entsteht bei der unvollständigen Oxidation von kohlenstoffhaltigen Substanzen. Dies erfolgt zum Beispiel beim Verbrennen dieser Stoffe, wenn nicht genügend Sauerstoff zur Verfügung steht oder die Verbrennung bei hohen Temperaturen stattfindet (siehe auch: Boudouard-Gleichgewicht). Kohlenstoffmonooxid selbst ist brennbar und verbrennt mit Sauerstoff zu Kohlenstoffdioxid.
Zu beachten ist, dass die Oktettregel in den beiden rechten Strukturformeln nicht eingehalten wird.
Kohlenstoffmonooxid ist ein sehr guter Ligand zur Metallkomplexierung. Aus diesem Grund sind zahlreiche Metallcarbonyle bekannt. Kohlenstoffmonooxid zählt zu den Starkfeld-Liganden und ist isoster zum Cyanid- (CN-) und Nitrosylion (NO+). Eine starke Metall-Ligand-Bindung entsteht durch die Ausprägung einer Rückbindung vom Metall zum Kohlenstoffmonooxid. Es ist ein starker σ-Donator und π-Akzeptor.
Kohlenmonooxid ist ein Photosyntesegift und schädigt auch das Chlorophyll der Pflanzen.
Schwerhörigkeit wird bei CO-Belastung bis zu 50 % verstärkt.
Patienten mit einer Kohlenmonoxid-Vergiftung werden vom Rettungsdienst und Notarzt im Allgemeinen mit positiv endexpiratorischem Druck (PEEP) und 100 % Sauerstoff intubiert beatmet. Durch das dadurch deutlich erhöhte Sauerstoffangebot kann man Kohlenmonoxid vom Hämoglobin verdrängen. Bei einem Kohlenmonoxid-Hämoglobin-Komplex-Gehalt (HbCO-Wert) von mehr als 70 % im Blut hilft nur noch ein sofortiger Blutaustausch.
Kohlenstoffmonooxid kann aus zahlreichen Edukten wie z. B. Erdgas, Biogas, Leichtbenzin, Schwerölen, Kohle und Biomasse hergestellt werden, wobei zunächst Synthesegas, eine Mischung von Kohlenstoffmonooxid mit Wasserstoff erzeugt wird, welche dann gereinigt und aufbereitet wird (Synthesegas, Fischer-Tropsch-Synthese). Es entweicht zudem in großen Mengen als Luftschadstoff über Abgas-Emissionen.
Im Labor ist CO durch Zersetzung von Ameisensäure herstellbar:
HCOOH → H2O + CO
Der Zerfall wird durch die wasserentziehende Wirkung konzentrierter Schwefelsäure bewirkt, die der Ameisensäure zugetropft wird.
أول أكسيد الكربون | Monòxid de carboni | Oxid uhelnatý | Kulmonoxid | Carbon monoxide | Karbona monooksido | Monóxido de carbono | Hiilimonoksidi | Monoxyde de carbone | Monóxido de carbono | פחמן חד חמצני | Ugljični monoksid | Karbon monoksida | Monossido di carbonio | 一酸化炭素 | 일산화 탄소 | Monoxidum Carbonis | Anglies monoksidas | Oglekļa monoksīds | Koolmonoxide | Karbonmonoksid | Karbonmonoksid | Tlenek węgla | Monóxido de carbono | Монооксид углерода | Oxid uhoľnatý | Ogljikov monoksid | Kolmonoxid | Karbonmonoksit | Монооксид вуглецю | Mônôxít cacbon | 一氧化碳
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