Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR) ist der Name einer großen Beteiligungsgesellschaft (Private Equity Investment). Gegründet wurde KKR 1976 von Jerome Kohlberg, Jr., Henry Kravis und George R. Roberts. Verantwortlich fuer die Europaeischen Aktivitaeten ist der Deutsche Johannes Huth.
KKR investiert seit einigen Jahren auch in Deutschland durch Beteiligung an Firmen oder den Kauf von Firmen. In ihrem Portfolio hält die Gesellschaft die Demag-Holding, in der sieben von Siemens AG übernommene Industrieunternehmen zusammengefasst sind, den Münchner Triebwerkshersteller MTU Aero Engines und den im Mai 2004 an der Börse eingeführten Hersteller von Bankautomaten Wincor Nixdorf. Nach dem gescheiterten Börsengang der Autowerkstattkette A.T.U (Auto Teile Unger) hat KKR eine Beteiligung von ca. 80% für rund 1,45 Mrd. Euro von Doughty Hanson & Co in der zweiten Hälfte 2004 übernommen. Weitere Akquisitionen sind die Duales System Deutschland AG Anfang 2005 sowie die Abteilung Semiconductor Products Group von Agilent im August 2005.
Nach eigener Aussage hält KKR solche Beteiligungen an Industriefirmen gewöhnlich für den Zeitraum von etwa fünf Jahren. In dieser Zeit wird die Firma profitabel gemacht und mit den Erträgen das fuer den Kauf aufgenommene Fremdkapital bedient. Nach erfolgter Restrukturierung wird die Firma im Rahmen eines Exits (z.B. IPO oder secondary buyout) wieder verkauft.
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