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Wappen Karte
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Wappen
Karte_Kochel_in_Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Bayern
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Regierungsbezirk: Oberbayern
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Landkreis: Bad Tölz-Wolfratshausen
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Fläche: 80,12 km²
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Einwohner: 4.168 30. Juni 2005
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Bevölkerungsdichte: 57 Einwohner/km²
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Höhe: 605,4 m ü. NN
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Postleitzahl: 82431
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Vorwahl: 08851
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Geografische Lage:
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Kfz-Kennzeichen: TÖL
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Gemeindeschlüssel: 09 1 73 133
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Adresse der Gemeindeverwaltung: Kalmbachstraße 11
82431 Kochel am See

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Website: www.kochel.de
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E-Mail-Adresse: verwaltung@kochel.de
Politik
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Bürgermeister: Werner Englert

Kochel am See ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Sie liegt am Kochelsee und ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Kochel am See mit Schlehdorf.

Kochel_am_Kochelsee_um_1900.jpg

Geschichte


Ein bedeutendes Geschichtsereignis war der Oberländer Bauernaufstand von 1705, deren trauriger Höhepunkt als Sendlinger Mordweihnacht bekannt wurde. Im Verlauf des spanischen Erbfolgekrieges wurde Bayern von den Österreichern besetzt. Jene pressten das Land mit Kontributionen und Zwangsrekrutierungen aus. 1705 erhoben sich „Bauern“ (in der Hauptsache aber Knechte, Taglöhner und solche die nicht viel zu verlieren hatten unter der Führung einiger Beamter und Militärs) zunächst im Unterland und kurz darauf auch im Oberland gegen die Besatzer, sie scheiterten jedoch aufgrund taktischer Fehlentscheidungen und ungenügender militärischer Ausbildung und Bewaffnung. Der Überlieferung nach fiel bei dem Massaker auf dem Friedhof der alten Sendlinger Pfarrkirche St. Margaret der „Schmied von Kochel“ (angeblich der „Schmiedbalthes“ genannt, alias Balthasar Riesenberger) als letzter unter den Hieben der kaiserlichen Truppen, mit der Losung der Aufständischen „Lieber bayerisch sterben, als kaiserlich verderben!“ auf den Lippen und ihrer Fahne in der Hand. Im Gegensatz zu Plinganser, dem historisch belegten Anführer der Unterländer, entstanden die Mythen um den Schmied von Kochel allerdings wohl erst im 19. Jahrhundert durch die 1831 veröffentlichte Schrift Der Heldentod der bayerischen Landesverteidiger bei Sendlingen, 1 Stunde von München, in der Christnacht des Jahres 1705 von Hans Ferdinand Maßmann, eine tatsächliche Existenz des legendären Helden ist nicht nachgewiesen. Die in Kochel ansässigen Schmiede der fraglichen Zeit hießen anders und nahmen auch nicht am Aufstand teil, überhaupt scheinen sich die Kochler an der gescheiterten Revolution nicht beteiligt zu haben und beklagten auch keine Opfer.

Kochel war Teil der klösterlichen Herrschaft Benediktbeuern, die 1803 mit dem Kloster aufgehoben wurde. Kochel am See wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde.

Auch die Zeit des Nationalsozialismus (3. Reich) ging an Kochel nicht spurlos vorüber: Reichsjugendführer Baldur von Schirach wohnte im Aspensteinschlößl. Das heute als VerDi- (früher ÖTV-) Bildungsheim benannte Gebäude am südlichen Seeufer war damals als NS-Kraftfahrerheim bekannt. Gegen Ende des 2. Weltkriegs wurden Teile der Peenemünder Raketenproduktion hierher in die sogenannte WVA (Wasser- oder auch Waffen-Versuchsanstalt) ausgelagert.

Kochelschmied.jpg

Sehenswürdigkeiten


Technische Denkmäler

  • Kraftwerk Walchensee, insb. die mächtigen Fallrohre, die das Wasser durch Tunnel von der oberen Isar und vom Walchensee herableiten.
  • Die (neue) Kesselbergstraße, vor allem bei Motorradfahrern beliebt.

Bekannte Persönlichkeiten


Kochel evangelische kirche.JPG

Ortsteile


  • Walchensee
  • Ried
  • Urfeld
  • Ort
  • Pessenbach
  • Pfisterberg
  • Altjoch
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Weblinks



Ort in Bayern | Bad Tölz-Wolfratshausen

Kochel | Kochel

 

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