Ein Knockout (KO) ist eine Gewinnbedingung in vielen Ringsportarten, wie zum Beispiel Boxen, Kickboxen, Muay Thai und anderen. Ein Knockout-Sieg wird erklärt, wenn ein Teilnehmer außerstande ist, innerhalb einer bestimmten Zeit vom Fußboden aufzustehen. Ein Schiedsrichter kann außerdem einen Technischen Knockout (TKO) erklären, falls einer der Teilnehmer zu verletzt, gleichgewichtslos oder verwirrt ist, um den Kampf fortzuführen.
Da ein Knockout nicht immer durchführbar ist, werden normalerweise zusätzliche alternative Gewinnbedingungen festgesetzt.
Wiederholte Schläge auf den Kopf verursachen bekanntlich Schäden im Cerebrum, wie beispielsweise Gehirnerschütterungen, in extremen Fällen sogar Gehirnblutungen. Viele Ärzte sprechen sich daher gegen Knockout-Sportarten aus.
1. KO im engeren Sinne: Ein angeschlagener Boxer wird vom Ringrichter bis 10 (wenn er den Ring durch Schlagwirkung verlassen hatte bis 20) ausgezählt. Das ist vergleichsweise selten der Fall im Vergleich zum TKO.
2. Umgangssprachliche Verwendung: Alle Abbrüche, die auf Schlagwirkung zurückzuführen sind, dazu gehören auch TKOs; Der angeschlagene Boxer wird ohne Zählung vom Ringrichter aus dem Kampf genommen. So sind besonders schwere KOs, wo der Ringrichter sofort abbricht, ironischerweise gar keine KOs im engeren Sinne (Punkt 1).
3. Alles was als "KO" in die Statistik einfließt: Dazu gehören alle Arten eines Kampfendes außer Disqualifikationen und Technische Entscheidungen. Also auch Abbruch nach Cuts oder Aufgaben. Beide Niederlagen von Vitali Klitschko fallen unter diese Rubrik.
Das international gängige Zeichen des niedergeschlagenen Boxers, weiterkämpfen zu wollen, ist es, beide Fäuste ans eigene Gesicht zu nehmen um Kampfbereitschaft zu signalisieren.
2. TKO ohne Niederschlag: Ein Abbruch ist dann gerechtfertigt, wenn der angeknockte Boxer Wirkungstreffer genommen hat und nicht zurückschlägt. Ist er schwer angeschlagen, aber schlägt noch zurück (z.B. Ike Quartey in der letzten Runde gegen Óscar de la Hoya) sollte der Ringrichter nicht abbrechen.
Auch vom Gegner weggehen und ihm den Rücken zuwenden (wie Charles Humez im Rematch mit Bubi Scholz) ist ein Abbruchgrund.
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"Knockout (Sport)".
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