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Knieküchle sind ein traditionelles Gebäck der Deutschen Küche und werden vor allem in Franken hergestellt.

Knieküchle werden aus Hefeteig hergestellt und so geformt, dass sie in der Mitte ganz dünn sind und außen einen gleichmäßigen dicken Wulst haben. Sie werden in heißem Schmalz schwimmend ausgebacken und mit Puderzucker bestreut. Sie schmecken am besten lauwarm zu Kaffee.

Knieküchle tragen ihren Namen, weil angeblich die fränkischen Bäckerinnen den Teig über dem Knie so auszogen, dass er in der Mitte so dünn ist, dass man einen Liebesbrief durch sie hindurch lesen kann. Ein ordentlich zubereitetes Knieküchle hat außerdem auf dem Wulst einen dünnen weißen Rand, da er nur in so viel Fett ausgebacken wird, dass das Küchle nicht überall davon bedeckt ist.

In Südthüringen werden sie Pfannkuchen (Pfaakuchn) genannt.

Siehe auch Ausgezogene.

Weblinks


Gebäck | Deutsche Küche | Fränkische Küche

 

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