Mit stimmloser glottaler Plosiv (auch: Knacklaut, Stimmritzenverschlusslaut, Glottisverschlusslaut, Glottisschlag, Einschaltknack, Kehlkopfverschlusslaut, Glottalstop) wird in der Phonetik ein glottaler Laut bezeichnet, der durch die plötzliche, stimmlose Lösung eines Verschlusses der Stimmlippen gebildet wird. Es handelt sich um einen Plosiv.
Der Glottisschlag in verschiedenen Schriften und Transkriptionen:
Geschulte Sprecher sind zwar auch in der Lage die Stimme möglichst unmerklich einsetzen zu lassen, so dass eben kein lauter Knack hörbar wird, dennoch wird in den meisten Varietäten des Deutschen dieser stimmlose glottale Plosiv ausgesprochen.
Im Schweizer Hochdeutschen tritt der Glottisschlag oft nicht auf. Verschiedene deutsche Mundarten kennen ihn überhaupt nicht. Wenn er nicht ausgesprochen wird, dann werden die Wörter wie im Französischen oder Englischen direkt miteinander verbunden. Beispielsweise mein Auto, mit Glottisschlag: , wird dann ausgesprochen, als ob es *mei Nauto wäre , ebenso wie französisch une autre ‚eine andere‘ ausgesprochen wird, als ob es *u nautre wäre ), oder englisch an apple ‚ein Apfel‘, als ob es *a napple wäre .
Die systematische Verwendung eines Knacklautes bei Aussprache von Vokalen am Wortanfang ist ein typischer und schwer zu unterdrückender Aussprachefehler von vielen Deutsch-Muttersprachlern in Fremdsprachen (z. B. auf Englisch, Französisch).
Typische Seufzer setzen mit einem Glottisschlag ein.
Ráz (fonetika) | Glottalt lukke | Glottal stop | Glottaaliklusiili | Coup de glotte | Colpo di glottide | Glottisslag | Zwarcie krtaniowe | Гортанная смычка
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"Stimmloser glottaler Plosiv".
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