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Klausurgebäude mit Kreuzgang und Kapitelsaal
Klosterruine Walkenried
Klosterruine_Walkenried.JPG
Basisdaten
Ort: Walkenried (Niedersachsen/Deutschland)
Verwendung: ehemaliges Zisterzienserkloster
Baujahr: 11271129
Baustil: gotisch
Das Kloster Walkenried wurde im 12. Jahrhundert als drittes Zisterzienserkloster in Deutschland gegründet.

Allgemeine Informationen


Das Kloster wurde im 12. Jahrhundert durch den Zisterzienserorden am Rand des Südharz in Walkenried gegründet. Seine Blütezeit hatte das Kloster im 13. Jahrhundert als 80 Mönche und bis zu 180 Laienbrüder das Kloster bewohnten. Das Kloster besaß zudem zahlreiche Güter und Niederlassungen im Reich. Die Mönche betrieben Ackerbau, Vieh- und Fischzucht und legten bis zu 345 Teiche im Umland an und verwandelten die vormals sumpfigen Bruchniederungen in fruchtbare Auen.

Durch Verschwendungssucht und einen prunkvollen Lebenswandel kam das Kloster Ende des 14. Jahrhunderts in Verruf. Das Ende der Blütezeit war erreicht. Die ehemalige Klosterkirche wurde im Zuge der Bauernkriege im 16. Jahrhundert weitestgehend zerstört und diente in den folgenden Jahrhunderten als Steinbruch unter anderem für das Walkenrieder Jagdschloss der Herzöge von Braunschweig.

Ruine_walkenried.jpg Das Kloster wurde aber nach den Bauernkriegen noch weiter genutzt. Die Gottesdienste der evangelischen Gemeinde in Walkenried werden auch heute im noch erhaltenen Kapitelsaal abgehalten. Das noch heute erhaltene und sanierte Klausurgebäude mit seinem Kreuzgang kann unter fachkundlicher Führung besichtigt werden. Bekannt sind auch die im Kreuzgang stattfindenden Walkenrieder Klosterkonzerte.

Geschichte


Weblinks


Harz (Mittelgebirge) | Kloster in Niedersachsen | Kloster (12. Jhdt.) | Zisterzienserkloster

 

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