| Wappen | Karte | |||
|---|---|---|---|---|
| Klingenthal coat of arms.png | Karte klingenthal vogtland in deutschland.png | |||
| Basisdaten | ||||
| Bundesland: | Sachsen | |||
| Regierungsbezirk: | Chemnitz | |||
| Landkreis: | Vogtlandkreis | |||
| Geografische Lage: | ||||
| Fläche: | 28,66 km² | |||
| Einwohner: | 8.996 (30. September 2005) | |||
| Bevölkerungsdichte: | 314 Einwohner je km² | |||
| Höhe: | 500 m ü. NN | |||
| Postleitzahl: | 08248 | |||
| Vorwahl: | 037467 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | V | |||
| Gemeindeschlüssel: | 14 1 78 250 | |||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Kirchstr. 14 08248 Klingenthal | |||
| Website: | www.klingenthal.de | |||
| E-Mail-Adresse: | stadt@klingenthal.de | |||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Reiner Schneidenbach (CDU) | |
Klingenthal liegt unmittelbar an der Grenze zur Tschechischen Republik, gegenüber von Kraslice (Graslitz), am Fuße des Aschberges (936 m ü. NN). Die mit 8 km äußerst langgestreckte Stadt ist von unzähligen Fichtenwäldern umgeben. Durch Klingenthal fließt die Döbra und die Zwota. Beide vereinigen sich an der deutsch-tschechischen Grenze zur Zwotau, die in die Eger mündet.
wichtige Berge um Klingenthal:
Ortsteile sind:
Im Vogtlandkreis:
Grünbach - Morgenröthe-Rautenkranz - Tannenbergsthal/Vogtl. - Zwota
In Tschechien:
Die Geschichte Klingenthals beginnt mit der Errichtung eines Hammerwerkes in der Helle, Hellhammer genannt, im Jahre 1591. Dies erfolgte auf Grund des Zinn- und Kupferbergbaus. Erstmalige Verwendung des Namens Klingenthal für die Hammersiedlung in der Helle erfolgte 1604.
In der Mitte des 17. Jahrhunderts führten böhmische Exulanten, die im Zuge der Gegenreformation auswanderten, den Geigenbau ein. 1716 fand die Gründung einer Geigenmacherinnung statt. Ende des 18. Jahrhunderts folgte die Einführung der Bogenmacherei, der Saitenmacherei und der Fertigung von Holz- und Blechblasinstrumenten in Klingenthal. Im Jahre 1829 kamen die Mundharmonikaproduktion und die Holzkammfertigung dazu, 1852 die Herstellung der Handharmonika, das spätere Akkordeon. Klingenthal wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem Weltzentrum der Harmonikaproduktion. Die älteren Zweige des Musikinstrumentengewerbes wurden durch die Harmonikainstrumente weitgehend verdrängt. Seit 1875 hat Klingenthal einen Bahnanschluss.
Das Stadtrecht erhielt Klingenthal am 1. Oktober 1919. Am 25. Juli 1952 erfolgte die Bildung des Kreises Klingenthal aus Teilen der früheren Kreise Auerbach und Oelsnitz. Heute gehört Klingenthal zum Vogtlandkreis, dessen Verwaltungssitz Plauen ist.
Die Eigenarten der Gebirgslandschaft haben den Wintersport seit Anfang des 20. Jahrhunderts in Klingenthal heimisch werden lassen. Die Leistungen der Klingenthaler Skisportler haben den Ort und das Niveau des nordischen Skisportes international mitbestimmt.
1950 vereinigten sich die Gemeinden Brunndöbra und Sachsenberg-Georgenthal mit Klingenthal. Im Januar 1992 wurde Mühlleithen eingemeindet.
Der sprunghafte Anstieg der Einwohnerzahl im Jahre 1950 ist auf die Eingemeindung zurückzuführen. Zu DDR-Zeiten war die Einwohnerzahl der stark industrialisierten Stadt bereits wieder rückläufig. Der wirtschaftliche Niedergang nach der Wende beschleunigte diesen Vorgang, und auch die billige Konkurrenz aus Tschechien, zu der seit 2001 ein Straßen- und Eisenbahngrenzübergang hinüberführt, hat an dieser Entwicklung einen keineswegs geringen Anteil.
Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):
| 1834 bis 1946 1950 bis 1999 2000 bis 2004 |
Städtepartnerschaften unterhält Klingenthal mit:
Kunsteisstadion
Im Ort befindet sich eine nicht überdachte Kunsteisbahn, auf welcher in den Wintermonaten (November bis März) gefahren werden kann. Im Sommer kann die Bahn zum Inlineskating genutzt werden.
Loipenzentrum Klingenthal/Mühlleithen
Rund um Klingenthal führen 110 km gespurte Loipen. Hier finden sportliche Wettkämpfe statt (z.B. Kammlauf).
Rund um Klingenthal befinden sich 3 Skihänge in unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad.
Eine bedeutende kulturelle Veranstaltung, die im Mai eines jeden Jahres durchgeführt wird, ist der Internationale Akkordeonwettbewerb. Er genießt bei den Experten in aller Welt ein hohes Ansehen.
Weiterhin finden regelmäßig Konzerte im Park statt. Zwei Blasorchester, ein Akkordeonorchester und zahlreiche kleinere Musikgruppen sind durch Funk, Fernsehen und Schallplatte bekannt.
Eine weitere bedeutende Veranstaltung ist Mundharmonika-Live] im September. In dieser Zeit sind in vielen Gaststätten und Kneipen Live-Konzerte. Die Palette reicht von Folk über Blues, Jazz, Dixieland bis zum Country.
In der Rundkirche "Zum Friedefürsten" werden regelmäßig Kirchenkonzerte gegeben.
Die Eisenbahn wird von der Vogtlandbahn betrieben. Die Züge fahren nach Kraslice im Süden und Zwickau (Fahrzeit: 1 Stunde 30 Minuten) im Norden. Durch Klingenthal führt die Bundesstraße 283.
Folgende Grenzübergänge führen in und um Klingenthal nach Tschechien:
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"Klingenthal/Sa.".
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