Klement Gottwald Wachsfigur Prag.jpg Klement Gottwald (* 23. November 1896 in Dědice (Dieditz, heute Teil von Vyškov (Wischau)); † 14. März 1953 in Prag) war ein tschechischer Politiker.
Gottwald entstammte einer Kleinbauernfamilie, besuchte die Volksschule und erlernte den Tischlerberuf. Ab 1912 nahm er an der Sozialdemokratischen Jugendbewegung teil. Unter dem Einfluß der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution schloß er sich den Marxistischen Linken an und wirkte in Mähren aktiv für die Herausbildung der KPTsch.
Er hatte hervorragenden Anteil an der Ausarbeitung und Durchsetzung der Politik in der nationalen und demokratischen Revolution und an ihrer Hinüberleitung in die Sozialistische Revolution, an der Erringung des Sieges über die Reaktion im Februar 1948 und der Ausarbeitung der Generallinie des Aufbaus des Sozialismus in der Tschechoslowakei, die vom IX. Parteitag 1949 beschlossen wurde.
Ab 1929 Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei (KSČ), in der er die stalinistische Linie durchsetzte, ab 1938 im Exil in Moskau. Ab 1946 Ministerpräsident, entließ er im Februar 1948 mit Billigung von Edvard Beneš die nichtkommunistischen Minister und leitete damit die kommunistische Machtübernahme ein. Nach Benešs Rücktritt wurde er Staatspräsident und hielt bis zu seinem Tod die gesamte Macht in seinen Händen. 1951 wandte sich die Repression auch gegen Mitglieder der eigenen Partei (vgl. den Prozess gegen Rudolf Slánský u.a.). Auf zumindest indirektem Betreiben Gottwalds wurde Slánský zum Tode verurteilt; somit entledigte sich Gottwald eines wichtigen parteiinternen Konkurrenten. Gottwalds Nachfolger wurde 1953 Antonín Zápotocký.
Von 1949 bis 1990 trug die mährische Stadt Zlín als Gottwaldov den Namen Klement Gottwalds.
Für Gottwald wurde 1953 zunächst ein Mausoleum auf dem Gelände des Jan Žižka-Denkmals auf dem Prager Veitsberg (Vrch Vítkov im Prager Stadtteil Žižkov) errichtet. Wegen der Krankheiten Gottwalds (er war starker Alkoholiker und starb an Syphilis) misslang die Einbalsamierung und die Mumie zerfiel, so dass sie 1962 schließlich entfernt und verbrannt werden musste.
Mann | Tscheche | Politiker (Tschechoslowakei) | Geboren 1896 | Gestorben 1953
Klement Gottwald | Klement Gottwald | Klement Gottwald | کلمنت گوتوالد | Klement Gottwald | Klement Gottwald | Klement Gottwald | Klement Gottwald | Klement Gottwald | Klement Gottwald | Klement Gottwald | 哥特瓦尔德
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Klement Gottwald".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world