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Der Begriff Kleinkind bezeichnet die Lebensphase des Menschen vom zweiten bis einschließlich fünftes Lebensjahr, also vom ersten bis zum fünften Geburtstag.

Während der Kleinkindphase, die sich an die Säuglingsphase anschließt, lernt das Kind viel über soziale Rollen und entwickelt seine motorischen Fähigkeiten.

Viele Eltern geben ihr/e Kleinkind/er in einen Kindergarten bzw. Miniclub. Dort spielen sie mit anderen Kindern zusammen, basteln, singen gemeinsam und essen zusammen zu Mittag. Dabei stehen sie unter Aufsicht einer bzw. mehrerer Erzieher/innen und werden von diesen angeleitet. Im Kindergarten erfahren die Kleinkinder viel über ihre sozialen Rollen, lernen soziales Verhalten (zum Beispiel Rücksichtnahme), einfache Spiele sowie die ersten Regeln (beispielsweise die Jacke ordentlich auf den Haken hängen, Tischmanieren etc.). Die Zeit im Kindergarten bzw. Miniclub ist quasi die "Vorbereitungszeit" auf die Einschulung und die Schulzeit.

Das Kleinkindalter ist auch die Zeit, in der die Beziehung zwischen Eltern und Kind verstärkt und ausgebaut wird. Viele Vierjährige haben zum Beispiel oft ein starkes Bedürfnis nach Geborgenheit.

In die Kleinkinderzeit fallen auch mehrere Impfungen (zum Beispiel gegen Poliomyelitis, gegen Diphtherie und Tetanus, gegen Keuchhusten) und ärztliche Untersuchungen, um Krankheiten vorzubeugen bzw. Fehlentwicklungen zu erkennen und zu verhindern.

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Entwicklungspsychologie

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