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Klein Flottbek ist eine Gemarkung am Nordufer der Unterelbe im Bezirk Altona der Freien und Hansestadt Hamburg. Es ist ebenfalls der Name des hier belegenen S-Bahnhofs.

Der Name der Gemarkung leitet sich vom Bach Flottbek ab, der durch den (im östlichen Klein Flottbek gelegenen) Jenischpark und das Naturschutzgebiet Flottbektal zur Elbe fließt.

Der westliche Teil von Klein Flottbek umfasst unter anderem den Wesselhoeftpark sowie den Westerpark.

Das Klein Flottbeker Elbufer ist durch den Elbuferweg bei Teufelsbrück ein beliebtes Ziel für Spaziergänger. Von hier aus besteht Nahverkehrsanbindung durch Busse und Fähren. Entlang der Elbe verläuft in Klein Flottbek auch die Elbchaussee, eine besonders lange und bekannte Hamburger Straße mit diversen großzügigen Bauten, die durch ihren Elbblick zum Teil ganz erheblichen Wert haben.

Lage


Der Stadtteil Hamburg-Nienstedten umfasst heute den westlichen, Hamburg-Othmarschen den östlichen Teil der Gemarkung. Das Gebiet nördlich des Bahnhof gehört zu Hamburg-Osdorf.

Klein Flottbek wird grob begrenzt durch die Elbe im Süden, die S-Bahnlinie von "S1" und "S 11" im Norden, die Straße Holztwiete im Osten und die Kanzleistraße im Westen. Der nördlich des Bahnhofs gelegene Botanische Garten gehört seit dem Zweiten Weltkrieg verwaltungsmäßig zum Stadtteil Osdorf.

Die nördliche Einflugschneise des Airbus-Werks Finkenwerder verläuft über Klein Flottbek und den Jenischpark. Eine Zunahme des Flugbetriebs wird erwartet, sobald der Flugzeugtyp A 380 und seine Derivate in Finkenwerder an- und abfliegen.

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Springderby


Bekannt ist der Reitturnierplatz südlich des nach der Gemarkung benannten S-Bahnhofes Klein Flottbek. Dort findet einmal jährlich das populäre Springderby (Pferdesport) statt.

Botanischer Garten


Hh-kleinflottbek-botanischergarten.jpg Nach etwa zehnjähriger Bauzeit wurde 1979 der Botanische Garten eröffnet, welcher aus der Hamburger Innenstadt hierher verlegt worden war. Der Botanische Garten gehört seit 1919 zur Universität Hamburg. Ein etwa 25 ha großes Freigelände und 2.500 m² Schaugewächshäuser stehen der Öffentlichkeit offen. Dazu werden Informationen zu verschiedenen Aspekten der Biologie, Ökologie, Verbreitung und Verwandtschaft der Pflanzen, aber auch Fragen ihrer Nutzung und Verarbeitung geboten. Auch kulturhistorische Aspekte werden in verschiedenen Themengärten (z.B. Bauerngarten, Bibelgarten) dargestellt.

Auch die Tropengewächshäuser am alten Standort Planten un Blomen sind öffentlich zugänglich. Hh-benuterordnung.jpg

Eine gemeinsame Einrichtung von Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung sowie der Universität Hamburg, Fachbereich Biologie, ist die Grüne Schule. Diese gibt gegen eine Gebühr nicht nur Zimmerpflanzen und Versuchspflanzen zur Zellenlehre, sondern auch Insekten fressende Pflanzen, Sukkulenten, Pflanzen zur Evolution des Blattes, Baumscheiben, Duftgeranien, vorgetriebene Zwiebeln und tropische Nutzpflanzen ab.

Ein Förderverein, die Gesellschaft der Freunde des Botanischen Gartens Hamburg e.V., bietet fast an jedem Sonntag des Jahres fachkundige Führungen mit wechselnden Themenschwerpunkten durch das Freigelände bzw. durch die Tropengewächshäuser an. Auch Pflanzenberatung und Seminare werden veranstaltet.

Bild:Hh-kleinflottbek-bg-plan.jpg|Plan des Gartens Bild:Hh-kf-botanischergarten.jpg|Die Pyramiden im Hintergrund:
Der „Wüstengarten“, ein Geschenk der Vereinigten Arabischen Emirate an Hamburg Bild:Hh-kf-botanischergarten-gewh.jpg|Anzuchtgewächshäuser Bild:Hh-kf-botanischergarten-bibelg.jpg|Ordnung nach Themen:
Die Pflanzen der Bibel

Museum

Mit Förderung durch die Zeit-Stiftung entsteht das Loki-Schmidt-Haus als Museum für Nutzpflanzen.

Siehe auch:


Weblinks


Stadtviertel von Hamburg | Geographie (Hamburg) | Hamburger S-Bahnhof | Bezirk Hamburg-Altona

 

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