Wikipedia:Qualitätssicherung
Die Diskussion über diesen Antrag findet auf der Qualitätssicherung/12. Juli 2006# statt.
Hier der konkrete Grund, warum dieser Artikel auf den QS-Seiten eingetragen wurde: Es fehlen Quellen und eine genaue Definition des Begriffs Delete 10:36, 12. Jul 2006 (CEST)
Kleidercode, durch Elemente der Kleidung signalisiert eine rollenspezifische Zugehörigkeit und Zuordnung zur Gruppe und zur Hierarchie und den durch den Kleidercode signalisierten Ansprüchen darauf (Hauptmann von Köpenick). Das Gegenbild ist die Nacktheit, die wie die Entblößung jedoch auch zum Mitteilungspotential des Kleidercode gehört (Hans Christian Andersen: Des Kaisers neue Kleider).
Ein Beispiel hierfür die das hochgekrempelte rechte Bein der Hose. Ursprünglich erkannte man dadurch Radfahrer, die das Hosenbein zum Schutz vor dem Schmutz der Kette hochkrempelten. Neuerdings ist dies auch ein Symbol für der Rapper, was auf den Künstler LL Cool J zurückgehen soll. Demnach gehört er dadurch der Gruppe des Eastcoast Hip Hop an, der Westcoast Hip Hop krempelt entsprechend das andere Hosenbein hoch. Eine weitere Interpretation soll aus dem kriminellen Milieu stammen: Hat man einen Menschen erschossen, krempelt man sich ein Bein hoch, hat man dafür im Gefängnis gesessen, dann beide.
Zum Unterschied zu Kleiderzwang und Kleiderordnung ist der Kleidercode eine sich stark wandelnde Form der Selbstorganisation sozialer und mehr oder weniger geschlechtsspezifischer Verhaltensnormen, die sich teilweise als Moden artikulieren. Dementsprechend gibt es starke Unterschiede zwischen Zeitstilen und Alters- bzw. Generationsstilen. So war etwa die Strumpfhose ursprünglich ein rein dem Mann zugeordnetes Kleidungsstück, das im 20. Jahrhundert zunächst hauptsächlich für Kinder und Frauen wieder eingeführt wurde, aber in den letzten Jahrzehnten (im Zuge der Tendenz zur Unisex-Kleidung) wieder zunehmend auch von Männern getragen wird. Die geschlechtsspezifischen Zuordnungsschemata sind also zeitbedingten Wandlungen unterworfen
Das Zeichensystem des Kleidercode insgesamt umfasst neben Kopfbedeckungen (Hut als Zeichen der Freiheit), Frisuren und Schnittformen, auch Farben und auch Marken und ist mit bestimmten "schicklichen" Haltungs- und Bewegungsformen, ja selbst mit sprachlichem Ausdruck verbunden. Der Kleidercode stellt nicht allein Hierarchieansprüche innerhalb der Sozialsysteme dar (Rang, Titel, Insigne, Orden, Gehalt), sondern ist auch für die Orientierung und Funktionsabgrenzung innerhalb der Sozialsysteme notwendig. Daher unterscheiden sich "zünftige" Arbeits-, Geschäfts-, Freizeit- und Festkleidung.
Das Zeichensystem erlaubt die Unterscheidung zwischen Kellner und Gast genauso wie es den Stationsbeamten als Ansprechpartner ausweist oder im Militär die Verantwortlichkeit (Uniform). Der Kleidercode umgrenzt auch Sozialräume (Uniform- und Frackzwang, Tracht der Mönche, Kastenzugehörigkeit) und signalisiert die Ausgrenzung (Judenstern, Gefängniskleidung, Teeren und Federn etc.) genauso die Zugehörigkeit zu Bevölkerungsgruppen, Traditionen und Weltanschauungen (Kopftuch). Der Kleidercode als persönliche Reklame (Selbstinszenierung) umfasst Styling und Outfit. Hier gibt es jenseits der Nationaltrachten auch im internationalen Stil deutliche Unterschiede zwischen Europa und anderen Kontinenten.
Eine Variante der Selbstinszenierung ist die Meinungsäußerung durch den Kleidercode durch Aufdrucke (T-Shirt) und Buttons. Religionszugehörigkeit, Lieblingsverein und vieles mehr können so nach außen gezeigt werden. Eine Besonderheit stellt dabei der soziale Rollentausch anlässlich des Karnevals und der Kostümfeste dar.
Spezifischen Kleidercodes widmen sich die sogenannten Benimmbücher (Knigge): Kleide Dich nicht unter und nicht über Deinen Stand; nicht über und nicht unter Dein Vermögen; nicht phantastisch; nicht bunt; nicht ohne Not prächtig, glänzend noch kostbar; aber reinlich, geschmackvoll, und wo Du Aufwand machen mußt, da sei Dein Aufwand zugleich solide und schön. Zeichne Dich weder durch altväterische, noch jede neumodische Torheit nachahmende Kleidung aus. Wende einige größere Aufmerksamkeit auf Deinen Anzug, wenn Du in der großen Welt erscheinen willst.
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"Kleidercode".
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