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Wappen Karte
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Basisdaten
Bundesland: Niederösterreich
Bezirk: Wien-Umgebung
Fläche: 44,7 km²
Einwohner: 15.456 (Volkszählung 2001)
Bevölkerungsdichte: 321 Einwohner je km²
Höhe: 162 m ü. NN
Postleitzahl: 2320
Vorwahl: 01
Geografische Lage:
Kfz-Kennzeichen: SW
Gemeindekennziffer: 3 24 19
Gliederung Gemeindegebiet: 4 Katastralgemeinden
Adresse Stadtverwaltung: Rathausplatz 9
2320 Schwechat
Offizielle Website: www.schwechat.gv.at
E-Mail-Adresse: stadtgemeinde@schwechat.gv.at
Politik
Bürgermeister: Hannes Fazekas (SPÖ)
Gemeinderat: 37 Mitglieder: 23 SPÖ,
6 ÖVP, 4 FPÖ, 4 ALS (2005)
Schwechat ist eine Stadt südöstlich von Wien, am Fluss Schwechat. Bekannt ist der Ort durch den Internationalen Flughafen von Wien und die Schwechater Brauerei mit der gleichnamigen Biermarke. Die Stadt gehört zum östlichen Teil des Bezirkes Wien-Umgebung.

Geografie


Geografische Lage

Schwechat liegt am nördlichen Rand des Wiener Beckens an der Mündung der Schwechat in die Donau. Die Stadt ist im Westen mit Wien bereits zusammengewachsen und grenzt direkt an den Bezirk Simmering.

Stadtgliederung

Vier Katastralgemeinden:
  • Kledering
  • Mannswörth
  • Rannersdorf
  • Schwechat

Verkehrslage

Auf der Straße ist Schwechat sowohl über die Ostautobahn A4 als auch über die Mödlinger Straße B11 erreichbar. Außerdem führen von hier die Straßenzüge Preßburger und Brucker Straße Richtung Osten bzw. Südosten, welche sich nach der Hauptachse Wiener Straße/Hauptplatz/Bruck-Hainburger Straße, die eine Fortsetzung der Simmeringer Hauptstraße bildet, verzweigen. Seit 2006 besteht über die Wiener Außenring Schnellstraße S1 eine direkte Verbindung zur Südautobahn und zur Wiener Außenringautobahn. Bedeutendstes öffentliches Verkehrsmittel ist die S-Bahn-Linie S7, daneben gibt es lokale und regionale Autobuslinien.

Geschichte


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Bereits in römischer Zeit bestand im heutigen Stadtgebiet von Schwechat ein Reiterkastell (Ala Nova), von dem zahlreiche archäologische Funde zeugen. 1334 wurde Schwechat erstmals urkundlich als Markt erwähnt. 1724 wurde eine Textilmanufaktur gegründet. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts kommt es zu einer Industrialisierungswelle, von der Schwechat ganz besonders profitierte. Als Beispiel sei nur die Gründung der Schwechater Brauerei (damals: Anton Dreher-Brauerei, dieser erfand das Lagerbier) angeführt. Am 24. August 1922 wurde es zur Stadt erhoben, war aber 19381954 Teil von Groß-Wien. 1943-1945 befand sich in Schwechat auch ein Außenlager des KZs Mauthausen, in dem bis zu 2600 Menschen interniert waren, um in der Rüstungsindustrie zu arbeiten. Mit der Abschaffung des Bezirkes „Wien-Umgebung“ wurde Schwechat wieder Teil des Bundeslandes Niederösterreich. Eine Eigenheit ist, dass der Wiener Internationale Flughafen (VIE), welcher im Stadtgebiet von Schwechat liegt, trotzdem mit einer eigenen Postleitzahl (nämlich „1300“) versehen ist.

Wirtschaft und Infrastruktur


Verkehr

Neben der Lage als Knotenpunkt im Straßenverkehr südöstlich von Wien sind sowohl der internationale Flughafen Wien-Schwechat als auch der von der ÖBB betriebene Güterbahnhof Kledering, der für Ostösterreich ein Verteilerzentrum darstellt, überregional bedeutsam. Die Stadt wird von der Pressburger Bahn durchquert, auf welcher heute die S-Bahn-Linie S7 in Richtung Flughafen und weiter in Richtung Wolfsthal fährt. Bis 1961 führte auch eine Straßenbahn der Wiener Linien (Linie 72) von Wien aus durch die Simmeringer Hauptstraße bis nach Schwechat, heute gibt es Pläne, diese als Verlängerung der Wiener Straßenbahnlinie 6 wieder einzurichten. Entlang der Flussläufe gibt es auch weitgehend kreuzungsfreie Radwege, etwa Richtung Wien-Oberlaa. Seit April 2006 führt auch die S1 durch Schwechat, welche die Autobahnen A4 (Ostautobahn, Knoten Schwechat) und A2 (Südautobahn, Knoten Vösendorf)verbindet durch Schwechat. Sie zählt zu den modernsten Straßen Europas.

Ansässige Unternehmen

Die Wirtschaft Schwechats ist eng mit Wien verknüpft. Es befinden sich hier zahlreiche Industriebetriebe, darunter die Raffinerie der OMV in Schwechat. Ein weiterer wichtiger Wirtschaftsbetrieb ist die heute zur BrauAG gehörende, aus der Anton Dreher-Brauerei hervorgegangene Schwechater Brauerei. Andere wichtige Wirtschaftsbetriebe sind u. a. die Von-Willer Mühle, Schwechater Kabelwerke AG, Borealis (ehemalige Danubia).

Medien

Schwechat verfügt mit SW1 über einen lokalen TV-Sender, der allerdings nur über Kabelfernsehen zu empfangen ist. Terrestrische Radio- und Fernsehsender sind im Wesentlichen vom Standort Kahlenberg empfangbar.

Sport- und Freizeiteinrichtungen

Schwechat verfügt über ein weitläufiges Freibad, bei dem sich auch ein Hallenbad befindet. Bei Rannersdorf befindet sich das Rudolf Tonn-Stadion ( Fassungsvermögen 8000 Zuschauer). Die Wege entlang der Flüsse Liesing und Schwechat laden zum Rad fahren ein.

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Grünanlagen

Bedeutende städtische Grünanlagen sind der Rathauspark und der Felmayergarten, ein etwa 5 Hektar großer, in den 1990er-Jahren umgestalteter Landschaftsgarten. Eine recht weitläufige Grünfläche befindet sich auch beim Kellerberg, wo die Anlage eines Stadtwaldes geplant ist.

Kellerberg

Eine Attraktion von Schwechat ist der Kellerberg bzw. die Kellerschenken, eine Ansammlung von Weinschenken am östlichen Ortsrand.

Sehenswert im Naherholungsgebiet Kellerberg ist auch der Pavillon "Helicopter": Ein nachhaltiger Pavillon aus gebogenen Baumstämmen, vom Bildhauer Mag. Oliver Roman für das Forstamt der Stadt Wien entwickelt, mit 9m Durchmesser und 7m Höhe. Er wurde 2005 fertiggestellt.

Nestroy Spiele Schwechat

Seit 1973 finden jedes Jahr im Juli die Nestroy Spiele Schwechat, das größte periodische Theaterereignis der Stadt,in Schwechat-Rannersdorf statt.

Söhne und Töchter der Stadt

  • Trude Mally, Sängerin von Volksliedern und Wienerliedern
  • Viktor Klima, österreichischer Bundeskanzler 1997 bis 2000

Ort in Niederösterreich

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