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Klause ist ein verändertes Lehnwort aus dem Lateinischen (claudere = schließen) und bedeutet etwas Verschlossenes oder Abgeschlossenes.

Als eine Klause bezeichnet man:

  • Eine Wehranlage, die zum Aufstauen von Gewässern für die Trift errichtet wurde. Wenn in der Klause, evtl. auch zusätzlich entlang des Unterlaufs, genügend gefällte Baumstämme bzw. Schnitt- oder Scheitholz angesammelt waren, wurden die Schleusen der Klause geöffnet und das angestaute Wasser einschließlich des Holzes abgelassen. Mit dem künstlichen „Hochwasser“ wurde das Holz über weite Strecken mitgeschwemmt, ehe man es an einer Landestelle aus dem Wasser holte. Solche Anlagen zur Holztrift waren vom Ende des Mittelalters bis etwa in die 1960er Jahre in Betrieb (z. B. die Erzherzog-Johann-Klause an der Grundache (Tirol) oder die Prescenyklause an der Salza in der Steiermark). Andernorts wird diese Art von Klause auch Woog genannt. Das ungewollte Verlegen eines Gewässers durch Treibholz bezeichnet man heute noch als „Verklausung“. Sie kann leicht zu Hochwasser führen.

Siehe auch


Chiusa, Klaus (Vorarlberg), Klaas, Klaustrophobie, Klus, Kloster, Klausur, Klausel

Weblinks


Geomorphologie | Walderschließung | Wasserwirtschaft | Kirchengebäude

 

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