Klaus F. Zimmermann (* 2. Dezember 1952 in Göppingen) ist Professor für Wirtschaftliche Staatswissenschaften an der Universität Bonn und Honorarprofessor der Freien Universität Berlin. Darüber hinaus ist Zimmermann Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin sowie Direktor des Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) in Bonn.
Klaus F. Zimmermann ist verheiratet mit Dr. Astrid Zimmermann-Trapp. Sie haben zwei Kinder.
Zimmermann gehört zu den einflussreichsten deutschen Ökonomen und genießt weltweite Bekanntheit.
Zimmermann studierte von 1973 bis 1978 Volkswirtschaftslehre und Statistik an der Universität Mannheim. Seine dort verfasste Diplomarbeit zum Thema "Geld- und Fiskalpolitik. Eine theoretische und empirische Untersuchung ihrer Wirksamkeit unter Berücksichtigung rationaler Erwartungen" wurde von der Karin-Islinger-Stiftung als beste Diplom-Arbeit ausgezeichnet. Er promovierte 1984 zu dem Thema "Zur ökonomischen Theorie der Familie. Frauenerwerbstätigkeit und Geburtenentwicklung in der Bundesrepublik Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Konsequenzen der Rationierung, der Gewohnheitsbildung und der Staatsaktivität" (summa cum laude). Seine Habilitationsschrift schloss Zimmermann 1987 ab. Thema war "Innovative Activity, Employment Decisions, and the Neoclassical Model of the Firm: Theory and Practice". Er erhielt seine venia legendi für die Fächer Volkswirtschaftslehre und Ökonometrie. 1987 bis 1989 war er zunächst Privatdozent an der Universität Mannheim. Nachfolgend war Zimmermann als Lehrstuhlvertreter an der Universität Dortmund (1989) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (1989) tätig, bevor er sich gegen die Annahme einer Professur an der Universität Dortmund entschied und ab Juni 1989 Professor für Volkswirtschaftslehre (Schwerpunkt Wirtschaftstheorie) an der Ludwig-Maximilians-Universität München wurde. Nach Gast-Professuren in Tilburg (Niederlande), an der Humboldt-Universität Berlin, der Kyoto Universität (Japan), sowie am Dartmouth College (USA), nahm er 1998 den Ruf an die Universität Bonn an, wo er zeitgleich das Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) gründete. Der Vorlesungsstil von Klaus F. Zimmermann rief bei den Studenten keine besondere Freude hervor.
Nachdem er zuvor die Leitung des ifo Instituts in München und des DIW in Berlin ausgeschlagen hatte, übernahm Zimmermann 2000 die Präsidentschaft des DIW. Er ist Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Vereinigungen und an maßgeblicher Stelle in wissenschaftlichen Beratungsgremien tätig.
In seiner Doppelfunktion als Präsident des DIW und Direktor des IZA ist er regelmäßig als Gastkommentator in deutschen und internationalen Medien präsent. Darüber hinaus widmet er sich weiterhin der wissenschaftlichen Forschung auf den Gebieten der Arbeitsökonomie, Bevölkerungsökonomie, Migration, Industrieökonomie und Ökonometrie.
Klaus F. Zimmermann hat als Autor und Herausgeber mehr als 30 Bücher sowie über 170 Aufsätze in Fachzeitschriften und Sammelbänden veröffentlicht (nachfolgend eine Auswahl der Buchpublikationen).
Ökonom | Mann | Deutscher | Geboren 1952
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