Klaus Hemmerle (* 3. April 1929 in Freiburg/Br.; † 23. Januar 1994 in Aachen), Sohn eines Freiburger Kunstmalers, war Theologieprofessor und Bischof von Aachen.
Als junger Priester lernte er in den fünfziger Jahren die Fokolar-Bewegung kennen, der er zeitlebens nahe stand. Er gab Chiara Lubich den Anstoß, innerhalb der Fokolar-Bewegung eine theologische Schule zu gründen, in der die Spiritualität in eine Beziehung mit Theologie, Philosophie und den anderen Wissenschaften tritt. Als führendes Mitglied dieser Bewegung wurde er gleichsam zum Mittelpunkt für die Bischöfe, die auf Weltebene mit der Fokolar-Bewegung verbunden sind. Hemmerle war Kardinal Lehmann zufolge „nicht der Mann der großen Worte, aber seine leise Stimme hatte eine ungewöhnliche Kraft der Verkündigung“ und wurde von der Marktfrau ebenso verstanden wie vom Hochschulprofessor.
Die Fokolar-Bewegung Deutschland hat zu seinem Andenken den Klaus-Hemmerle-Preis gestiftet.
Mann | Deutscher | Römisch-katholischer Bischof (20. Jh.) | Römisch-katholischer Theologe (20. Jh.) | Fundamentaltheologe | Geboren 1929 | Gestorben 1994
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