Klaus Allofs (* 5. Dezember 1956 in Düsseldorf) war ein deutscher Fußballspieler und ist seit dem 13. Juli 1999 Geschäftsführer des Profifußballs bei Werder Bremen. Sein Bruder Thomas Allofs war ebenfalls Profi-Fußballer.
Dabei schoss er in 424 Bundesligaspielen 177 Tore, womit er gemeinsam mit Dieter Müller auf Rang sieben der ewigen Torschützenliste der Fußball-Bundesliga liegt. 1979 und 1985 wurde er Torschützenkönig der Bundesliga. Seine 71 Tore für Fortuna Düsseldorf bedeuten bis heute Vereinsrekord.
In der deutschen A-Nationalmannschaft absolvierte er zwischen 1978 und 1988 56 Spiele und erzielte 17 Tore. Sein Debüt in der Nationalmannschaft gab er am 11. Oktober 1978 in Prag beim 4:3-Erfolg über die Tschechoslowakische Fußballnationalmannschaft, als er für Ronald Worm eingewechselt wurde. Seinen größten Erfolg errang Allofs 1980, als er mit der deutschen Nationalmannschaft die Europameisterschaft gewann und bei diesem Turnier Torschützenkönig wurde.
Außerdem wurde er 1986 Vize-Weltmeister, 1989 mit Olympique Marseille französischer Meister, 1993 mit Werder Bremen deutscher Meister. In der deutschen Bundesliga wurde er 1979 und 1985 Bundesliga-Torschützenkönig.
Den DFB-Pokal gewann er zwischen 1979 und 1991 viermal (DFB-Pokal 1979, DFB-Pokal 1980, DFB-Pokal 1983 und DFB-Pokal 1991); den Europapokal der Pokalsieger 1992 mit Werder Bremen.
Gesamt: 56
Mann | Deutscher | Fußballspieler (Deutschland) | Fußballeuropameister | Fußball-Funktionär | Geboren 1956
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