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Klapperschlangen
: Reptilien (Reptilia)
: Schuppenkriechtiere (Squamata)
: Schlangen (Serpentes)
: Vipern (Viperidae)
: Grubenottern (Crotalidae)
: Klapperschlangen
Wissenschaftlicher Name Crotalus Linnaeus 1758

Die Klapperschlangen sind eine in der der Grubenottern (Crotalidae) und damit in der der Vipern (Viperidae) die wiederum zur der Schlangen (Serpentes) gehören.

Vorkommen


Die Klapperschlangen kommen im Süden der USA von North Carolina bis Arizona vor allem in Laubwäldern, Nadelwäldern und Wüsten vor.

Merkmale


Je nach Art haben diese Schlangen einen schlanken bis gedrungenen Körper mit einer Länge bis 240 cm. Der eher flache Kopf mit den senkrecht geschlitzten Pupillen, setzt sich deutlich vom schlanken Hals ab. Stark gekielte Schuppen umgeben die Körpermitte in 21 - 29 Reihen. Die Grundfärbung dieser reicht von gelblich über grünlich, rötlich bis braun und sogar bis schwarz. Eine Reihe dunklerer, ovaler oder rhombenförmiger Flecken zieht sich über den Rücken und an den Seiten entlang. Der Kopf ist je nach meist einförmig dunkel oder hell gefärbt, wobei sich ein deutlich abgesetztes Schläfenband von den Augen zum Mundwinkel zieht. Der Schwanz wird meist von hellen und dunklen Querbinden umringt. Die Bauchseite ist meist einfarbig, durchsetzt mit einer hellen und dunklen Sprenkelung.

Lebensweise


Prärieklapperschlangen sind sehr temperamentvolle Tiere, wobei ihr Verhalten, selbst innerhalb der einzelnen Unterarten, sehr individuell ist. So bleiben die meisten Tiere eher reizbar, wohingegen andere ein äußerst ruhiges Wesen besitzen und dann doch unerwartet und heftig zuschlagen. Größte Vorsicht ist deshalb angesagt. Meist rollen sich die Schlangen bei Belästigung zusammen, legen den Hals zum Zuschlagen in eine S-förmige Schlinge und rasseln laut und ausdauernd um den Feind zu warnen. Daher kommt auch der Name Klapperschlangen. Im Herbst werden 7 bis 20 Junge geboren.

Käfighaltung


Als Behälter für Crotalus atrox empfiehlt sich ein trockenes Terrarium. Eine Haltung bei Tagestemperaturen von 24°C - 28 °C (lokal bis ca. 35 °C) und Nachttemperaturen von 18 °C - 20 °C hat sich bewährt. Prärieklapperschlangen trinken in der Regel sehr gerne und ausgiebig, deshalb sollte man ihnen auch stets frisches Wasser anbieten.

Giftwirkung


Der Biss einer Klapperschlange ist lebensbedrohlich. Das Gift variiert je nach Art in seiner genauen Zusammensetzung und Wirkung. Viele Gifte wirken nur auf das Blut des Opfers (z.B. das Gift der Prärieklapperschlange). Andere weisen aber mehrere Wirkungsanzeichen auf (z.B. das Gift der Mojave-Klapperschlange oder das der Schauer-Klapperschlange) und wirken auf Gewebe und Nerven, bzw. auf Gewebe und Blut. Fast 9 % der Bisse enden tödlich. Nach einem Biss ist eine sofortige Behandlung u.a. mit einem artspezifischen Schlangenserum als Gegengift absolut notwendig! Meist sind in den Verbreitungsgebieten der entsprechenden Klapperschlangen auch die spezifischen Antiseren vorhanden.

Arten


Weblinks


Schlangen | Wilder Westen

Rattlesnake | Ratelslang | Sistrurus

 

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