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Liechtensteinklamm-1.jpg | Breita4.jpg bei Oberstdorf]] Klamm ist die oberdeutsche Bezeichnung für eine tiefe, enge und lange Schlucht, durch die ein Gebirgsbach fließt.

In einer Klamm fließt das Wasser stellenweise recht reißend - je nach Ausbildung des Gesteins, meist an sehr engen Stellen. Es gibt Klammen, deren Felswände sich an manchen Bereichen nur wenige Meter voneinander gegenüber stehen.

Eine Klamm entsteht dadurch, dass sich ein fließendes Gewässer in einem Zeitraum von vielen tausend Jahren in das Gestein einschneidet und sich tiefe Schluchten bilden - meist durch Schmelzwasser von Gletschern nach der Eiszeit. Dies wird dadurch begünstigt, das kleinere Gletscher in Nebentälern durch ihre geringere Eisauflast das Gestein weniger tief ausschürfen konnten als die größeren Gletscher der Haupttäler. Die Wasserläufe dieser Nebentäler schneiden sich dementsprechend tief bis auf das Niveau ihres Vorfluters ein das Gestein ein.

Viele Klammen wurden durch Stege, Brücken und Stollen für Besucher begehbar gemacht. Die Wege unterliegen strengen Sicherheitsauflagen.

Beispiele


Siehe auch


Weblinks


Geomorphologie | Schlucht

 

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