Klagenfurt (slowenisch: Celovec) ist die Landeshauptstadt des Bundeslandes Kärnten in Österreich.
Geografie
Geografische Lage
Mit einer Seehöhe von 446 m liegt Klagenfurt im Süden Österreichs im Kärntner Unterland am Ostufer des
Wörthersees im so genannten
Klagenfurter Becken. In seinem Stadtgebiet befindet sich der einzige Abfluss des Wörthersees, die
Glanfurt (umgangssprachlich wie auch der südlich davon gelegene
Gebirgszug „
Sattnitz“ genannt).
Klagenfurt wird von mehreren bewaldeten Bergen mit bis zu 1000 Meter Höhe umkreist (z. B. dem Ulrichsberg). Nordwestlich des Stadtgebietes befindet sich Klagenfurts „Hauswald“, das Kreuzbergl (517 m Seehöhe). Es grenzt direkt an die Stadt an, und umfasst größtenteils Waldland, mit Ausnahme im Bereich des Schlosses Falkenberg.
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Stadtgliederung
Die Stadt gliedert sich in folgende 15 Bezirke:
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| - I-IV Innere Stadt
- V St. Veiter Vorstadt
- VI Völkermarkter Vorstadt
- VII Viktringer Vorstadt
- VIII Villacher Vorstadt
- IX Annabichl
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- X St. Peter
- XI St. Ruprecht
- XII St. Martin
- XIII Viktring
- XIV Wölfnitz
- XV Hörtendorf
Eine noch genauere Unterteilung ist nach den 25 Katastralgemeinden möglich. Diese sind:
Klagenfurt, Blasendorf, Ehrenthal, Goritschitzen, Großbuch, Großponfeld, Gurlitsch I, Hallegg, Hörtendorf, Kleinbuch, Lendorf, Marolla, Nagra, Neudorf, St. Martin bei Klagenfurt, St. Peter am Karlsberg, St. Peter bei Ebenthal, St. Peter bei Tentschach, St. Ruprecht bei Klagenfurt, Stein, Tentschach, Viktring, Waidmannsdorf, Waltendorf, Welzenegg
Klima
In Klagenfurt herrscht kontinentales Klima mit relativ großen Temperaturschwankungen zwischen den Jahreszeiten. Durch das Klagenfurter Becken und dessen typischen Einfluss auf das Klima (
Inversionswetterlage) ist das Gebiet anfällig für überdurchschnittlich langanhaltenden Nebel. Im Früh- und Mittelherbst handelt es sich hierbei überwiegend um Bodennebel, während im Spätherbst und Winter meist Hochnebel bemerkbar sind. Kennzeichnend ist auch eine allgemeine Windarmut. Die zum österreichischen Durchschnitt relativ kalten Winter können zeitweise von
Föhn durch die südlich liegenden
Karawanken gemildert werden.
Die langjährige mittlere Jahrestemperatur (ermittelt in den Jahren 1961 - 1990) beträgt 7,7 ° C. Der Mittelwert des Jahres 2004 betrug 8,4 ° C.
Bevölkerung
Sprachen
Bei der
Volkszählung vom 15. Mai 2001 gaben 89,4 % der Bevölkerung Deutsch als Umgangssprache an. Zweitgrößte Sprachgruppe war
Kroatisch (3,3 %), gefolgt von
Slowenisch (1,9 %). Ungefähr 10 % der
Kärntner Slowenen haben ihren Hauptwohnsitz in Klagenfurt.
Religionen
Klagenfurt ist Sitz des
römisch-katholischen Diözese Gurk.
68,8 % der Bevölkerung sind römisch-katholisch, 7,5 % evangelisch und 3,0 % Muslime. 16,1 % sind ohne religiöses Bekenntnis.
Geschichte
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Gründungssage der Stadt
Die
Gründungssage von Klagenfurt berichtet von einem finsteren Geschöpf, einem Drachen namens
Lindwurm. Er hauste in einem Sumpf, an dessen Stelle sich heute der
Europapark zwischen dem Stadtzentrum und dem Wörthersee befindet, und ernährte sich von Jungfrauen aus den umliegenden Ortschaften. Das Ungeheuer konnte erst durch eine List von tapferen Männern getötet werden. Man errichtete einen Turm, an dessen Spitze man einen Ochsen als Köder ankettete, wobei die Kette auch mit einem großen Haken versehen war. Als der Lindwurm aus seinem Sumpf kam, um den Ochsen zu fressen, verfing er sich an der Kette und konnte daraufhin getötet werden. Diese Gründungssage findet auch im Stadtwappen von Klagenfurt ihren heraldischen Niederschlag.
Mittelalter
Am Fluss
Glan wurde vom Kärntner Herzog
Hermann aus dem rheinfränkischen Geschlecht der Spanheimer zur Sicherung der wichtigen Handelsstraßen Ost-West und Nord-Süd ein kleiner Markt gegründet. Erstmals wurde Klagenfurt zwischen 1193 und 1199 als "Forum Chlagenvurth" urkundlich erwähnt. Der neu gegründete Ort lag aber im Überschwemmungsgebiet der Glan und wurde immer wieder überflutet. Dies nahm
Bernhard von Spanheim zum Anlass um im Jahre 1246 die Stadt außerhalb des Überschwemmungsgebietes neu zu gründen. Klagenfurt entstand im Gebiet um den heutigen
Alten Platz neu und erhielt schon im Jahre 1252 das Stadtrecht.
Die folgenden Jahrhunderte waren harte Zeiten für die Klagenfurter Bevölkerung. Es kam zu Bränden, Erdbeben, einer Heuschreckenplage und dem ersten Bauernaufstand im deutschsprachigem Raum.
Neuzeit
Im Jahre 1514 traf es die Stadt jedoch am schlimmsten, als ein Feuer die Stadt fast vollständig vernichtete. Da der Habsburgerkaiser
Maximilian I. kein Geld hatte um die Stadt wiederaufzubauen, verschenkte er die Stadt an die Landesstände - ein Novum in der deutschen Rechtsgeschichte.
Die neuen Herren der Stadt bauten die abgebrannten Gebäude wieder auf, modernisierten, vergrößerten und befestigten die Stadt. Viele der führenden Adelsgeschlechter und Prälaten errichteten in Klagenfurt ihre Palais. Die Stadt wurde bis 1592 nach den Plänen des Italieners Domenico dell'Allio ausgebaut. Der Neue Platz wurde zum neuen Stadtmittelpunkt. Im 16. und 17. Jahrhundert blühte die Stadt durch die Ansiedlung zahlreicher kirchlicher Orden neu auf.
Napoleon und die Zeit danach
1797 wurde Klagenfurt von französischen Truppen eingenommen, und
Napoleon traf bald darauf persönlich ein. Die Friedensverhandlungen und die Einigung über die
Kontribution zogen sich über Jahre hin. Vor ihrem Abzug sprengten die Franzosen die Stadtmauern im Winter des Jahres 1809. Als einziges Tor blieb das Völkermarkter Tor stehen. Heute ist nur noch ein kleiner Rest des Befestigungswalls und des Stadtgrabens erhalten.
Mit dem Jahr 1849 ging die Herrschaft der Landstände in Kärnten und somit auch in Klagenfurt zu Ende. Eine Volkszählung fünf Jahre später verzeichnet 13.712 Einwohner.
Technisches Zeitalter
Im Jahre 1863 wurde Klagenfurt an das Eisenbahnnetz der
Südbahn angeschlossen, durch die darauffolgenden wirtschaftlichen Impulse stieg Klagenfurt zum echten Zentrum
Kärntens auf. Ein Rückschlag trat 1896 ein, als die Stadtverwaltung die
Elektrifizierung der Stadt wie auch die Aufnahme der Bahndirektion ablehnte. Der Strom kam dann doch im Jahr 1902. Allerdings ließ sich die Bahndirektion in
Villach nieder, wodurch der westliche Nachbar zur
Eisenbahnstadt wurde.
In Klagenfurt konnte im Jahre 1925 die erste Fluglinie Österreichs eröffnet werden.
2. Weltkrieg
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Am Kreuzbergl, nahe der sogenannten Spielwiese gleich an der geschotterten Fahrstraße zur Sternwarte und zum Schweizerhaus, steht ein grün bemaltes tonnenförmiges Bauwerk mit einer runden Kuppelhaube. Umrahmt von Bilddarstellungen aus den Wirren des 2. Weltkriegs findet sich an der Südostseite des Turms eine Inschrifttafel mit folgendem Text:
„Dieser Turm schützt den Entlüftungsschacht des 354 m langen Luftschutzstollens. Er ist der ausgedehnteste, den die Stadtgemeinde zum Schutze ihrer Bürger in den Jahren 1943-1945 durch das Stadtbauamt unter Baudirektor Dipl. Ing. Albert Rothmüller planen und ausführen ließ. In ihm fanden dichtgedrängt bis 6.000 Menschen bei Tag und Nacht Schutz vor 48 Bombenangriffen, durch die 1.132 Gebäude schwer beschädigt, 443 vernichtet und 612 Einwohner getötet wurden. Luftschutzleiter Hauptschuldirektor Egbert Bohrer betreute unterstützt von Ärzten, Rotkreuz, Schwestern und 18 freiwilligen Ordnern die Schutzsuchenden. Niemandem geschah ein Leid obgleich Bomben bis vor den Eingang fielen. Zur Erinnerung an die leidvolle Bedrängnis seiner Vaterstadt gewidmet von Hans Knapp in Kanada.“
Nachkriegszeit
Die Stadt war auch mit der ersten Fußgängerzone Österreichs im Jahr 1961 ein Pionier.
Durch die Eingemeindung von vier großen Nachbargemeinden im Jahr 1973 konnte sich Klagenfurt auf seine heutige Größe erweitern.
Ab der Jahrtausendwende
Für die
Olympischen Winterspiele 2006 bewarb sich Klagenfurt mit den Nachbaregionen
Slowenien und
Friaul (
Italien), scheiterte aber gegen
Turin.
Politik
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Klagenfurt ist eine
Statutarstadt und bildet als solche einen eigenen Verwaltungsbezirk.
Stadtsenat und Bürgermeister
Der Klagenfurter Stadtsenat (Stadtregierung) besteht aus neun Mitgliedern. Den Vorsitz hat der Bürgermeister, der von der Klagenfurter Bevölkerung direkt gewählt wird. Die zwei Vizebürgermeister sowie die Stadträte werden vom Gemeinderat gewählt, wobei die Parteizugehörigkeit durch das Wahlergebnis bestimmt wird.
- Bürgermeister Dkfm. Harald Scheucher, ÖVP
- Vizebürgermeister Ewald Wiedenbauer, SPÖ
- Vizebürgermeister Walter Zwick, ÖVP
- Stadtrat Dr. Dieter Jandl, ÖVP
- Stadtrat Albert Gunzer, BZÖ
- Stadtrat Christian Scheider, BZÖ
- Stadtrat Michael Matzan, SPÖ
- Stadträtin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz-Tschabuschnig, SPÖ
- Stadträtin Mag. Andrea Wulz, Die Grünen
Gemeinderat
Der Gemeinderat (Stadtparlament) besteht aus 45 Mitgliedern, wobei der Bürgermeister den Vorsitz führt.
Der Gemeinderat setzt sich wie folgt zusammen (Stand März 2003):
Wahrzeichen
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Das Wahrzeichen der Stadt ist eine
Skulptur des getöteten
Drachens aus der Gründungssage (siehe Geschichte). Der Bildhauer
Ulrich Vogelsang verwendete als Vorlage für den Kopf der Kreatur einen monströsen
Schädel, der
1582 im Kärntner
Zollfeld gefunden wurde und den man damals für das
Relikt eines Drachens hielt. Mittlerweile weiß man, dass es sich bei dem Schädel um den Überrest eines
eiszeitlichen Wollnashorns gehandelt hat. Die Sagengestalt ist im Wappen der Stadt abgebildet und war Vorlage für den
Lindwurmbrunnen.
Städtepartnerschaften
Klagenfurts Partnerstädte sind:
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| - Flag of Israel.svg Nazareth-Illit, Israel (seit 1992)
- Flag of Slovenia.svg Nova Gorica/Neugörz, Slowenien (seit 1965)
- Flag of Poland.svg Rzeszów, Polen (seit 1975)
- Flag of Romania.svg Sibiu/Hermannstadt, Rumänien (seit 1990)
- Flag of Spain.svg Tarragona, Spanien (seit 1994)
- Flag of the Netherlands.svg Venlo, Niederlande (seit 1961)
- Flag of Germany.svg Wiesbaden, Deutschland (seit 1930, älteste Städtepartnerschaft der Welt, gekennzeichnet durch jährlichen Schüleraustausch sowie Seniorenreisen und Kulturaustausch)
- Flag of Hungary.svg Zalaegerszeg, Ungarn (seit 1990)
Wirtschaft und Infrastruktur
Klagenfurt ist Kärntens wichtigster Wirtschaftsstandort. Es befinden sich 22 % der Kärntner Gewerbebetriebe sowie 20 % der Kärntner Industriebetriebe in Klagenfurt. Per Stichtag 15. Mai 2001 waren in Klagenfurt 63.618 Personen in 6.184 Betrieben angestellt. 33 davon sind mit mehr als je 200 Mitarbeitern Großunternehmen. Den wirtschaftlichen Schwerpunkt bilden die Leichtindustrie, mittelständische Handels- und Gewerbebetriebe sowie der Tourismus. In Klagenfurt haben sich auch einige internationale Firmen, wie
Siemens und
Philips, angesiedelt. Ein Herzstück der Klagenfurter und Kärntner Wirtschaftspolitik ist der unmittelbar neben der
Alpen-Adria-Universität gelegene
Lakeside Science & Technology Park. Der Technologiepark ermöglicht aufgrund seines Standortes eine sehr enge Kooperation zwischen Wirtschaft und Forschung (Universität,
FH) und hat das Ziel, Kärnten bzw. Klagenfurt, als
High-Tech-Standort zu etablieren.
In Klagenfurt finden die Fremdenverkehrsfachmesse, die Holzmesse, Warenmessen und Spezialmessen zu den unterschiedlichsten Themen (z. B. Familie oder Umweltschutz) statt.
Verkehr
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Zeichen 330.png An Klagenfurt vorbei führt die A2, welche besonders als Verbindung Richtung Wien und Villach von großer Bedeutung für die Stadt ist. Ein Großteil der Autobahn nahe Klagenfurt wurde als Tunnel ausgeführt. Ins südlich angrenzende Slowenien kommt man entweder direkt über den Loiblpass oder über den mautpflichtigen Karawankentunnel mit Umweg über Villach.
Zeichen 144.png Klagenfurt hat mit dem Alpe Adria Flughafen einen internationalen Flughafen.
Zeichen 224.svg Der öffentliche Nahverkehr wird im Stadtgebiet durch Linienbusse der Klagenfurter Stadtwerke gestellt. In den Jahren 1891 bis 1963 waren in Klagenfurt auch eine Straßenbahn sowie Oberleitungsbusse in Betrieb.
Oebb_icon.gif Die Koralmbahn soll nach Fertigstellung Klagenfurt an Graz und weiter an Wien anbinden. Die Arbeiten an dieser Hochleistungsbahnverbindung sind derzeit im Gange.
Bildung
Zu den bedeutendsten Bildungseinrichtungen zählen die
Universität Klagenfurt und die
Fachhochschule Technikum Kärnten. Des weiteren finden sich eine Vielzahl von Gymnasien, Hauptschulen, etc. mit unterschiedlichen Spezialisierungen und Ausbildungsniveaus, u.a. das
Europagymnasium, das älteste Gymnasium Österreichs, sowie ein Gymnasium und eine Handelsakademie für
Kärntner Slowenen.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
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Theater
Überregionale Bedeutung hat das
Stadttheater Klagenfurt unter seinen Direktoren
Herbert Wochinz (1968-92) und
Dietmar Pflegerl (seit 1992) gewonnen, die beide nicht nur auf bewährte Bühnenklassiker - im Schauspiel wie in der Oper - setzten, sondern zudem zahlreiche Ur- und Erstaufführungen herausbrachten.
Museen
- Die Ausstellungen im Kärntner Landesmuseum zeigen Sammlungen aus Archäologie, Kunst und Geschichte, Volkskunde, Botanik, Zoologie, Geologie und Mineralogie sowie eine Musikinstrumentensammlung. Im Museumspark befindet sich ein Lapidarium. (Zur Zeit wegen Bauarbeiten des neuen Landesregierungsgebäudes nicht zugänglich!)
- Museum moderner Kunst Kärnten
- Auf rund 1000 m² Ausstellungsfläche werden Einzel- und Themenausstellungen zu moderner und zeitgenössischer Kunst präsentiert. Einen Ausstellungsschwerpunkt bilden dabei die Sammlungsbestände des Landes Kärnten. Sie umfassen Werke von sowohl regional als auch international namhaften ProtagonistInnen des 20. und 21. Jahrhunderts, wie beispielsweise Hans Bischoffshausen, Kiki Kogelnik, Maria Lassnig, Hermann Nitsch, Hans Staudacher und als Vertreter der jüngsten Generation Hans Schabus. Die Burgkapelle kann von jungen KünstlerInnen als Projektraum genutzt werden, im Arkadengang sind Objekte und Skulpturen ausgestellt.
- Bergbaumuseum im botanischen Garten
- Das Bergbaumuseum präsentiert die Geschichte des Kärntner Bergbaues in rund 3000 m² großen Ausstellungsräumen. Das Museum befindet sich in einem 500 Meter langen Stollen im Kreuzbergl beim botanischen Garten. Ausstellungsexponate umfassen verschiedenste Mineralien, Edelmetalle und eine Münzprägestätte. Alljährlich findet in der Felsenhalle des Museums eine Sonderausstellung statt.
- Thomas Koschat war Komponist und Dichter und gründete die ersten Quintette der Hofoper Wien (auch bekannt als Koschat-Quintette), mit denen er internationalen Erfolg hatte. Das Koschatmuseum ist eine Erinnerungsstätte mit Archiv, Fotografien, Manuskripten und Persönlichem.
- Robert Musil Literaturmuseum
- Das Geburtshaus des berühmten Romanciers Robert Musil ist heute ein Literaturmuseum mit ständigen Ausstellungen zu seiner Person selbst sowie Christine Lavant und Ingeborg Bachmann. Dokumentationen, Fotografien, Manuskripte sind ebenso zu sehen wie eine Bibliothek mit Werken der drei Schriftsteller.
- Das Diözesanmuseum zeigt sakrale Kunst aus Kärnten vom Mittelalter bis zum 18. Jahrhundert.
- Gustav Mahler Komponierhäuschen
- Gustav Mahler verbrachte einige Sommer in der Ostbucht des Wörther Sees bei Maiernigg mit intensiver Kompositionsarbeit. Einige seiner berühmtesten Werke entstanden in dem heute als kleines Museum geführten Haus, in einer Waldlichtung über dem See.
- Landwirtschaftsmuseum Ehrental
- Das Landwirtschaftsmuseum Ehrental zeigt eine umfangreiche Sammlung alter, bäuerlicher Gerätschaften. Alljährlich finden diverse Sonderausstellungen statt.
Bauwerke
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Schlösser und Burgen
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Weitere Bauwerke
Weitere Sehenswürdigkeiten
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Regelmäßige Veranstaltungen
Jährlich finden in Klagenfurt die Lesungen und Diskussionen rund um den
Ingeborg-Bachmann-Preis statt. Autoren, Literaturkritiker, Literaturwissenschafter, Journalisten und Verleger aus aller Welt treffen sich bei diesem Ereignis in Klagenfurt.
In den Sommermonaten kommen alljährlich Musiker aus aller Welt in das ehemalige Zisterzienserkloster Viktring. Dort findet das Musikforum Viktring statt, wo sich Musiker zu Meisterkursen, Workshops und Konzerten treffen. Im Rahmen des Musikforums wird auch der internationale Kompositionspreis des Musikforums und der Gustav Mahler Kompositionspreis verliehen.
In den letzten Jahren hat Klagenfurt mit der Wörtherseebühne, einer Freilichtbühne direkt am Wörthersee, für Schlagzeilen gesorgt. Leider ging es dabei nicht immer nur um Berichte über sehenswerte Aufführungen, sondern immer wieder um politische und wirtschaftliche Diskussionen.
siehe auch: ARBOS – Gesellschaft für Musik und Theater
Sport
Klagenfurt ist jedes Jahr der Austragungsort zweier Sportevents von internationalem Rang. Das zweitgrößte
Triathlon-Event nach Roth in Europa, der
Kärnten Ironman Austria, bei dem bis zu 2000 Teilnehmer 3,8 km schwimmen, 180 km Rad fahren und danach 42,2 km laufen, findet in Klagenfurt statt.
Das zweite sportliche Großereignis ist das Beachvolleyball Grand Slam Turnier, bei dem die besten Beachvolleyballer der Welt im Klagenfurter Strandbad direkt am Wörthersee ihr Können zur Schau stellen.
Klagenfurt hat auch eine erfolgreiche Eishockeymannschaft: den 28-fachen österreichischen Rekordmeister EC KAC sowie einen Fußballverein in der Red Zac 1. Liga, den FC Kelag Kärnten.
Klagenfurt wird Austragungsort für drei Vorausscheidungsspiele der Fußball-Europameisterschaft 2008 sein. Dafür wird seit Jänner 2006 um 66,5 Millionen Euro das neue Wörtherseestadion errichtet.
Zum Rudersport sei zu erwähnen, dass die zwei Rudervereine "Albatros" und "Nautilus" ihr Vereinshaus am Nordostufer des Wörthersees besitzen.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
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Berühmte Menschen mit Geburtsort Klagenfurt:
- Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin
- Manfred Bockelmann, Maler und Fotograf
- Herbert Boeckl, Maler
- Johann Burger der Ältere, Begründer der österreichischen Landwirtschaftswissenschaft
- Erwin Deutsch, Mediziner
- Sigisbert Dolinschek, Politiker
- Günther Domenig, Architekt
- Otto Anton Eder, Schauspieler und Regisseur
- Sabine Egger, Schirennläuferin
- Felix Ermacora, Politiker und Menschenrechtsexperte
- Stephanie Graf, Leichtathletin
- Karl-Heinz Grasser, Politiker und Bundesminister
- Egyd Gstättner, Publizist und Schriftsteller
- Franz Paul von Herbert, Kunstmäzen
- Emanuel Alexander Herrmann, Nationalökonom und Ministerialbeamter
- Gert Jonke, Schriftsteller
- Udo Jürgens, Musiker
- Dagmar Kalb, Autorin
- Dieter Kalt, Eishockeyspieler
- Josef Valentin Kassin, Bildhauer
- Dagmar Koller, Sängerin, Tänzerin und Schauspielerin
- Thomas Koschat, Komponist und Chorleiter
- Stefan Lexa, Fußballspieler
- Egon Matzner, Volkswirtschaftler und Finanzwissenschaftler
- Wolf in der Maur, Journalist
- Penny McLean, Sängerin
- Robert Musil, Schriftsteller und Theaterkritiker
- Heinz Nittel, Politiker
- Lothar Peter, Soziologe
- Wolfgang Petritsch, Diplomat und ehemaliger Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina
- Ursula Plassnik, Diplomatin und Politikerin
- Thomas Pöck, Eishockeyspieler
- Antonia Rados, Fernsehjournalistin
- Roland Rainer, Architekt
- Franz Xaver Altgraf von Salm-Reifferscheidt-Krautheim, Fürstbischof und Kardinal
- Barbara Schurz, Künstlerin
- Bernhard von Spanheim, Herzog von Kärnten
- Johann Staber, Architekt
- Josef Stefan, Mathematiker und Physiker
- Maximilian Daublebsky von Sterneck, Admiral und Marinekommandant
- Johann von Viktring, Geschichtsschreiber
Berühmte Menschen mit Wohnort Klagenfurt:
Bürgermeister der Landeshaupstadt
Ehrenbürger
Ehrenbürger nach Jahr ihrer Ernennung:
Literatur
- Wilhelm Baum: Klagenfurt. Geschichte einer Stadt am Schnittpunkt dreier Kulturen. Kitab Verlag, Klagenfurt 2002, ISBN 3-902005-13-0
- DEHIO Kärnten. Topographisches Denkmälerinventar, S. 345-404. Verlag Anton Schroll & Co, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X
- Larissa Krainer: Klagenfurt (Führer). Heyn Verlag, Klagenfurt 32005, ISBN 3-7084-0131-X
- Beatrix Schönet, Günther Schönet: Klagenfurt. Eine kurze Geschichte der Stadt (Übersichtswerk). Ueberreuter, Wien 2004, ISBN 3-8000-7023-5
Weblinks
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