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Wappen Karte
Wappen Kirchheim (Hessen).svg kirchheim_hessen_karte.png
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Hersfeld-Rotenburg
Geografische Lage:
Höhe: 244 m ü. NN
Fläche: 50,66 km²
Einwohner: 3.980 (31. Dezember 2004)
Bevölkerungsdichte: 79 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 36275
Vorwahl: 06625
Kfz-Kennzeichen: HEF
Gemeindeschlüssel: 06 6 32 011
Gemeindegliederung: 12 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hauptstr. 20
36275 Kirchheim
Website: www.kirchheim.de
Politik
Bürgermeister: Manfred Koch (SPD
Kirchheim ist eine Gemeinde im Nordosten von Hessen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg.

Geografie


Geografische Lage

Die Gemeinde liegt am Südhang des Knüllgebirges, im Tal des Flüsschens Ibra und der Aula, die bei Niederaula in die Fulda fließt. Der Hausberg ist der 636 m hohe Eisenberg.

Die nächst größeren Städte sind Bad Hersfeld etwa 10 km im Osten, Fulda etwa 34 km im Süden und Alsfeld etwa 24 km im Westen gelegen.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde besteht neben dem Hauptort Kirchheim aus den Ortsteilen Allendorf, Frielingen, Gersdorf, Gershausen, Goßmannsrode, Heddersdorf, Kemmerode, Reckerode, Reimboldshausen, Rotterterode und Willingshain.

Klima

Das langjährige Jahrsmittel der Lufttemperatur beträgt 7,4 °C und der durchschnittlichem Niederschlag liegt bei 637 mm. Im langjährigen Mittel hat Kirchheim 21,7 Sommertage, 107,2 Frosttage. Die mittlere Jahressonnenscheindauer liegt bei 1410 Stunden.

Quelle: 1200 Jahre Kirchheim, siehe Kap. Literatur

Geschichte


Die Ortschaft Kirchheim wurde im Breviarium Lulli, einem Zehntverzeichnis des Klosters Hersfeld um 810, als Kyricheim das erste mal urkundlich erwähnt.

Den Eisenbahnanschluss erhielt Kirchheim am 1. Mai 1906, als die Knüllwaldbahn eröffnet wurde. Ab 1935 hatte die Gemeinde den Autobahnanschluss als hier das Autobahndreieck der Autobahnen A7 und A4 entstand. Im Jahr 1974 wurde mit dem Bau des "Seeparkes Kirchheim", zwischen den Ortsteilen Reimboldshausen und Kemmerode begonnen. Hier wurde die Ibra zu einem einem 10 Hektar großen See aufgestaut. Nur ein Jahr danach wurde die Kreisstraße 34 von Willingshain über den Eisenberg nach Raboldshausen (Ortsteil von Neuenstein) gebaut. Nach dieser verkehrsmäßigen Erschließung des Eisenbergs folgten im gleichen Jahr der Bau eines Berghotels, der Bau des "Feriendorfes am Einsenberg" durch die Stadt Hannover und der Bau des Funkturmes.

Am 22. August 1977 brach der Damm des Sees im "Seepark Kirchheim" und unterspülte die Bahntrasse bei Kirchheim. Dies war der Anlass für die Bundesbahn, die Knüllwaldbahn stillzulegen.

Eingemeindungen

Im Rahmen der Gemeindegebietsreform gemeindeten sich die Dörfer Allendorf, Frielingen, Gershausen, Goßmannsrode, Kemmerode und Reimboldshausen mit Wirkung vom 1. Februar 1971 in Kirchheim ein. Mit Wirkung vom 31. Dezember 1971 folgte Rotterterode. Die restlichen vier Dörfer wurden per Gesetzt am 1. August 1972 eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

Allendorf
*
Frielingen
#
Gersdorf Gershausen Goßmannsrode
°
Heddersdorf Kemmerode Kirchheim Reckerode
+
Reimboldsh. Rotterterode Willingshain Summe
(nach Eingemeindung)
Haushaltungen
1610 - - 29 23 - 19 14 75 35 5 6 33 -
1747 18 38 39 19 26 19 15 81 25 6 12 52 -
Einwohner
1834 150 391 211 166 165 192 105 734 217 92 132 329 -
1840 154 413 234 164 182 168 92 733 113 93 134 361 -
1846 173 430 214 192 194 170 93 730 245 101 157 358 -
1852 186 390 204 192 200 172 100 759 229 95 171 353 -
1858 186 345 174 184 178 165 91 694 267 90 149 335 -
1864 179 356 179 190 167 157 106 686 246 106 145 247 -
1871 166 344 188 182 152 151 89 616 219 78 140 273 -
1875 164 327 186 177 137 139 81 582 219 67 144 268 -
1885 175 296 165 163 140 141 89 547 220 79 132 259 -
1895 178 299 181 169 144 150 77 548 223 65 123 242 -
1905 170 333 208 197 146 188 79 549 222 70 117 249 -
1910 152 333 194 187 137 197 82 569 222 73 120 268 -
1925 188 365 194 190 138 192 101 604 232 70 114 273 -
1939 163 348 195 184 146 205 74 705 204 80 99 249 -
1946 244 530 351 288 185 294 136 1.091 309 120 120 376 -
1950 252 533 304 287 196 292 133 1.126 338 115 144 353 -
1956 217 448 259 226 173 235 100 1.018 245 87 117 296 -
1961 193 389 224 199 164 226 98 1.085 230 66 87 276 -
1967 153 383 211 223 137 203 86 1.445 207 71 82 243 -
1970 148 416 191 227 144 224 76 1.544 224 75 84 243 -
1982 178 419 186 293 156 229 72 1.864 209 104 96 267 4.073
2004 146 406 161 332 153 217 65 1.920 164 77 81 253 3.975
* vor dem 30jährigen Krieg 18 Mann, 1673 noch 8 Mann.

# 1585 gab es 50 Haushaltungen.

° 1637 gab es 14 Haushaltungen.

+ vor dem 30jährigen Krieg gab es 35 Haushaltungen, nach den Krieg 1650 gab es noch 9 Familien und um 1745 gab es 25 Familien. Bei der ersten Volkszählung im Jahr 1830 hate der Ort 211 Einwohner.

Politik


Die Gemeindevertretung besteht aus 23 Mitgliedern. Die Kommunalwahl am 26. März 2006 ergab folgende Sitzverteilung:
CDU 10 Sitze
SPD 13 Sitze

Der Gemeindevorstand besteht aus 8 Mitgliedern. Davon entfallen 5 Sitze auf die SPD und 3 Sitze auf die CDU.

Der Bürgermeister Manfred Koch (SPD) wurde am 23. Mai 2004 mit einem Stimmenanteil von 55,2 % gewählt.

Wappen

Blasonierung: Von Gold auf Grün durch Tannenspitzenschnitt geteilt und aufgelegt, einen schrägrechte silberne Doppellinie.

Wirtschaft und Infrastruktur


Verkehr

Die Gemeinde liegt direkt an den Autobahndreiecken Kirchheim und Hattenbach. Somit liegen die Autobahnen A 4, A 5 und A 7 in unmittelbarer Nähe. Durch die Gemeinde führt auch die B 454 von Kirchhain nach Niederaula.

Literatur


  • Gemeindevorstand Kircheim (Hrsg.): 1200 Jahre Kirchheim. Bad Hersfeld 1983

Weblinks



Ort in Hessen

Kirchheim (Hessen)

 

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