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Der Mitannier Kikkuli ist im 15. Jahrhundert v. Chr. ein Verfasser einer hippologischen Schrift. Er bezeichnet sich selbst als aššuššanni (Pferdetrainer). Bereits aus mittelassyrischer Zeit liegt eine Sammlung von Vorschriften für Wagenpferde vor, sie ist jedoch nicht so gut erhalten.

Der Text (KUB I13I) wurde 1906 in Hattuša gefunden. Er beschreibt ausführlich die Zucht, Haltung, Fütterung und das Training von Pferden, die vor dem Streitwagen eingesetzt werden sollen. Das Trainingsprogramm erstreckte sich über mehrere Monate. Die vier Tafeln des Textes (TrAn I) wurden durch verschiedene Schreiber verfasst. Er stellt eine Abschrift aus dem 13. Jh dar.

Literatur


  • P. Raulwig/Heinz Meyer, Der Kikkuli-Text. Hippologische und methodenkritische Überlegungen zum Training von Streitwagenpferden im Alten Orient. In: Mamoun Fansa/Stefan Burmeister (Hrsg.), Rad und Wagen: der Ursprung einer Innovation ; Wagen im Vorderen Orient und Europa [wissenschaftliche Begleitschrift zur Sonderausstellung Rad und Wagen. Der Ursprung einer Innovation. Wagen im Vorderen Orient und Europa vom 28. März bis 11. Juli 2004 im Landesmuseum für Natur und Mensch Oldenburg), Archäologische Mitteilungen aus Nordwestdeutschland Beiheft 40, 2004, 491-507.

Mann | Autor

Kikkuli | Kikkuli | Kikkuli

 

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