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Kiefern
Illustration Pinus sylvestris0.jpg (Pinus sylvestris)]]
: Nadelholzgewächse (Pinophyta)
: Pinopsida
: Kiefernartige (Pinales)
: Kieferngewächse (Pinaceae)
: Pinoideae
: Kiefern
Wissenschaftlicher Name Pinus L. Zapfen_von_Pinus_halepensis_mugo_und_pinea.jpg (P. halepensis, links), der Bergkiefer (P. mugo, Mitte) und der Pinie (P. pinea, rechts).]] Nadelnkieferp.jpg Die Kiefern oder Föhren (Pinus) bilden eine Gattung von Nadelholzgewächsen (Pinophyta) in der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae).

Verbreitung


Kiefern sind vor allem auf der Nordhalbkugel heimisch. Verbreitungsschwerpunkt sind kühl-feuchte Klimabereiche, es werden aber auch subtropische und tropische Bereiche besiedelt. Angebaut werden Kiefern aber inzwischen weltweit.

Beschreibung


Die meisten Kiefernarten wachsen als Bäume, einige auch als Sträucher. Kiefern sind immergrün; ihre Nadeln sind im Vergleich mit anderen Nadelbaumgattungen besonders lang. Sie stehen je nach Art zu zweit, zu dritt oder zu fünft an einem Kurztrieb, während sonst (Fichte, Tanne) die Nadeln einzeln aus den Zweigen wachsen (siehe Bild).

Nutzung


Kiefern sind weltweit gesehen die wichtigsten Baumarten der Forstwirtschaft. Meist anspruchslos und gutwüchsig werden sie oft an Stelle der einheimischen Baumarten für Wiederaufforstungen nach Waldzerstörung und Rodung verwendet. Kiefern werden in den Tropen und Subtropen in Holzplantagen angebaut. Auch im Mittelmeergebiet finden sich große Flächen mit Kieferplantagen. In Mitteleuropa wurden große Waldflächen weit über ihr natürliches Vorkommen mit der Waldkiefer in Monokultur aufgeforstet. Diese Reinbestände sind zwar einfach zu begründen und zu ernten, sind aber viel anfälliger für Waldbrände und Insektenbefall als naturnähere Mischwälder; mittelfristig führen sie auch zur Auslaugung und Versauerung der Böden.

Das Holz der Kiefern ist meist leicht und harzreich. Es kann als Bauholz, zum Innenausbau, als Möbelholz und zur Papierherstellung verwendet werden.

Kiefern werden zur Harzgewinnung genutzt. Die Samen einzelner Kiefernarten sind so groß, dass sie als Nahrungsmittel verwendet werden (Pinienkerne).

Systematik


Die Gattung Kiefern (Pinus) wird in drei en unterteilt:
  • Ducampopinus (häufig umfasst in der Untergattung Strobus) mit meist 1, 2, 3, 4 bis 5 Nadeln pro Kurztrieb und 1 Leitbündel im Zentralstrang; Zapfenschuppen mit dorsalem Umbo (= runder Verdickung an den Zapfenschuppen).
  • Strobus mit meist 5 Nadeln pro Kurztrieb und nur 1 Leitbündel im Zentralstrang; Zapfenschuppen mit terminal Umbo.
  • Pinus mit meist 2, 3 bis 5 Nadeln pro Kurztrieb und 2 Leitbündeln im Zentralstrang; Zapfenschuppen mit dorsalem Umbo.

Man unterscheidet circa 115 Arten in der Gattung Pinus (Auswahl):

Eine nach Vorkommen geordnete Aufzählung findet sich in der Liste der Kiefernarten.

Krankheiten


Image:Pinus ponderosa cones.jpg|Gelb-Kiefer (P. ponderosa) Bild:Pitch pine.jpg|Pechkiefer (P. rigida) Image:Pinus brutia(02).jpg|P. brutia Image:Crw 1691-web.jpg|P. coulteri Bild:Bristlecones.jpg|Langlebige Kiefer (P. longaeva), gehört zu den langlebigsten Bäumen überhaupt. Es gibt Exemplare, die 4900 Jahre alt sind. Habitat: Great Basin National Park. Bild:Schirmföhre.jpg|Typische Schirmföhre im Wienerwald (bei Mödling.)

Name


Das Wort Föhre ist in fast allen germanischen Sprachen vorhanden, z. B. engl. fir. Kiefer ist vermutlich durch Zusammenziehung von Kienföhre entstanden und ist erst ab dem 16. Jahrhundert belegt.

Siehe auch


Weblinks


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