Ilmenau Kickelhahn Turm.jpg | Ilmenau Goethehaeuschen.jpg | Kickel_Goethe_Ilmenau.JPG | Ilmenau Kickelhahn Aussicht.jpg]]
Der Kickelhahn ist mit 861 m Höhe der Hausberg der Stadt Ilmenau im Thüringer Wald, Thüringen (Deutschland).
Dort befinden sich der 1855 erbaute Aussichtsturm, eine kleine Schutzhütte (das "Goethehäuschen"), sowie eine Gaststätte, die man von Ilmenau oder Manebach in etwa einer Stunde (Rekord: 21 Minuten) auf steilem Fußweg (Höhenunterschied etwa 380 m) erreichen kann.
Geschichte
Der Name
Kickelhahn steht wahrscheinlich im Zusammenhang mit dem Namen der ursprünglichen Eigentümer, den Grafen Henneberg, in deren Grafschaft es der höchste Berg war. Auf dem Gipfel steht heute ein 24 m hoher Aussichtsturm, der im Jahr 1852 von der russischen Zarentochter
Maria Pawlowna angeregt wurde. Eröffnet wurde der Turm nach einjähriger Bauzeit am
12. Mai 1855. Bei guter Sicht ist von hier auch der
Brocken im
Harz zu sehen. Wenige Minuten entfernt steht das Goethehäuschen, an dem
J. W. Goethe am
6. September 1780 sein inzwischen bekanntes Gedicht "Wanderers Nachtlied" ("
Über allen Gipfeln ist Ruh...") in die Bretter über einem Fenster schrieb. Das Goethehäuschen brannte am
12. August 1870 ab und wurde im Jahre
1874 originalgetreu wieder aufgebaut. Heute kann man im Inneren des Goethehäuschens das Gedicht "Wanderers Nachtlied" in 15 Sprachen lesen.
Tourismus
Touristisch erschlossen ist der Kickelhahn heute vor allem durch den Goethewanderweg, der vom Ilmenauer Marktplatz über den Kickelhahn und den Auerhahn bis nach
Stützerbach führt. Dabei gelangt man vorbei am Goethehäuschen über den Hermannstein (Felsen), in dessen Höhle sich Goethe ebenfalls oft aufhielt, ins Tal nach Manebach. Die Gaststätte auf dem Kickelhahn ist im Sommer wie im Winter beliebter Anziehungspunkt.
Veranstaltungen
- Kickelhahnfest (jährlich Juli/August)
- Kickelhahn-Berglauf
- Bierathlon (jährlich Mai/Juni)
- 14. Mai 2005: Jubiläumsveranstaltung 150 Jahre Kickelhahnturm
Weblinks
Berg in Thüringen | Ilmenau