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Wappen Karte
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Wappen Map_at_keutschach.png
Basisdaten
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Bundesland (Österreich): Kärnten
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Bezirk: Klagenfurt-Land (KL)
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Fläche: 28,36 km²
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Geografische Lage:
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Einwohner: 2.348 (Volkszählung 2001)
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Höhe: 535 m ü. NN
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Postleitzahl: 9074
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Vorwahl: 0 42 73
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Gemeindekennziffer: 2 04 12
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Gemeindeamt: Nr. 1, 9074 Keutschach
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Offizielle Website: www.keutschach.at
Politik
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Bürgermeister: Gerhard Oleschko (FPÖ)
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Gemeinderat (2003)
19 Mitglieder
9 FPÖ, 6 SPÖ, 3 ÖVP, 1 EL
Keutschach am See (slowenisch: Hodiše ob jezeru) ist eine klassische Tourismusgemeinde im Bezirk Klagenfurt-Land in Kärnten.

Geografie


Geografische Lage

Westlich von Klagenfurt am Keutschachersee gelegen, bildet Keutschach ein eigenes Tal, das sogenannte Vier-Seental Keutschach.

Gemeindegliederung

Schloss_Keutschach_01.jpg Keutschach am See besteht aus den drei Katastralgemeinden Keutschach (Hodiše), Plescherken (Plešerka), St. Nikolai (Šmiklavž). Das Gemeindegebiet gliedert sich in folgende 15 Ortschaften:

Dobein (Dobrajna)
Dobeinitz (Dobrajnica)
Höflein (Dvorec)
Höhe (Na Gori)
Keutschach (Hodiše)
Leisbach (Ležbe)
Linden (Lipa)
Pertitschach (Prtiče)

Plaschischen (Plašišče)
Plescherken (Plešerka)
Rauth (Rut)
Reauz (Rjavec)
Sankt Margarethen (Šmarjeta)
Sankt Nikolai (Šmiklavž)
Schelesnitz (Železnica)

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Nachbargemeinden


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Maria Wörth
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Schiefling am See Windrose_klein.png Klagenfurt
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Ludmannsdorf Köttmannsdorf

Geschichte


Kirche_Keutschach_01.jpg Die älteste urkundliche Erwähnung Keutschachs (als Chodesach) stammt aus dem Jahr 1150.

Die Pfarrkirche St. Georg, erstmals 1237 urkundlich erwähnt, wurde ursprünglich im romanischen Stil erbaut und erhielt ihr heutiges Aussehen durch spätgotische und barocke Zu- und Umbauten. Die auf dem ehemaligen Friedhof stehende romanisch-gotische Totenleuchte gilt vielfach als die älteste in Österreich.

Bild:Steinplatte_Helios_Stab_01.jpg|Steinplatte mit Helios-Stab an der Pfarrkirchen-Südwand Bild:Steinplatte_Helios_Skelett_01.jpg|Steinplatte mit Helios-Skelett an der Pfarrkirchen-Südwand Bild:Totenleuchte_Keutschach_02.jpg|Romanisch-gotische Totenleuchte bei Kirche St. Georg

Eine besondere Sehenswürdigkeit, weil einzigartig in Mitteleuropa, stellt die in die südliche Außenwand eingemauerte vorromanische Steinplatte mit eingeritzter figürlicher Darstellung eines menschlichen Skeletts dar, über deren vorchristlichen oder doch christlichen Ursprung sich die Fachleute noch immer nicht eing sind. Die pneumatische Orgel mit 13 klingenden Registern wurde 1959 von Rudolf Novak aus Klagenfurt geschaffen. Das Geläute besteht aus einer Stahlglocke und vier Bronzeglocken von Johann Graßmayr, Innsbruck. Diese haben ein Gesamtgewicht von 2.785,5 kg. Das Geläute ist auf den Choralakkord des Salve Regina gestimmt.

Sankt_Margarethen_Kirche_51.jpg

Zur Pfarre gehören noch die beiden Filialkirchen St. Margarethen (1532) und St. Nikolai (1385).

Bild:Sankt_Margarethen_Bildstock_61.jpg|Bildstock an der Straßenabzweigung nach St. Margarethen Bild:Sankt_Margarethen_Bildstock_Bild_62.jpg|Drachentöter Heiliger Georg als Motiv im Bildstock Sankt Margarethen Bild:Sankt_Margarethen_Bildstock_Drachensiegel_63.jpg|Drachensiegel auf Nischenboden des Bildstocks Sankt Margarethen

Anfang des 16. Jahrhunderts errichteten die Besitzer des Tals in Keutschach das „Alte Schloss“, eine wohl aus mehreren Baukörpern bestehende burgartige Schlossanlage. 1679 wurde unweit dieser Anlage das „Neue Schloss“ im Barockstil errichtet, und später, vermutlich durch unter Vinzenz Graf Orsini-Rosenberg im 18. Jahrhundert, aufgestockt. Der Barockbau ist seit 1967 im Besitz der Gemeinde und wurde seither gründlich renoviert.

Bevölkerung


Nach der Volkszählung 2001 hat die Gemeinde Keutschach am See 2.348 Einwohner. Davon gehören 5,6 % der slowenischsprachigen Volksgruppe an. Keutschach befindet sich am Rande des slowenischsprachigen Gebietes. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war noch der überwiegende Teil der Keutschacher und Keutschacherinnen slowenischer Muttersprache.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1869 1.185
1880 1.204
1890 1.294
1900 1.207
1910 1.176
1923 1.112
1934 1.207
Jahr Einwohner
1939 1.174
1951 1.263
1961 1.268
1971 1.515
1981 1.812
1991 2.059
2001 2.348
Quelle: Statistik Austria; Volkszählungsergebnisse

Nationalitäten

95,7 % der Einwohner Keutschachs haben die österreichische Staatsbürgerschaft, 1,8 % sind Deutsche, weitere 0,5 % kommen aus anderen EU-Ländern und 2,0 % aus anderen Staaten.

Religionen

Zur römisch-katholischen Kirche bekennen sich 81% der Gemeindebevölkerung, zur evangelischen Kirche 6%. Als konfessionslos bezeichnen sich ca. 9%.

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Außer für seine landschaftliche Schönheit, die jährlich viele Touristen anzieht, ist Keutschach noch für sein Töpferwesen weit über seine Grenzen hinaus bekannt. Ebenfalls berühmt sind die aus der Hallstattzeit stammenden Pfahlbauten im Keutschachersee. Auch der als Ausflugsziel beliebte Aussichsturm auf dem Pyramidenkogel gehört zu Keutschach am See.

Politik


Der Gemeinderat umfasst 19 Mitglieder. Die Zusammensetzung ist nach der letzten Gemeinderatswahl 2003 wie folgt:

Mit Gerhard Oleschko stellt die FPÖ den Bürgermeister.

Literatur


  • DEHIO Kärnten. Topographisches Denkmälerinventar, S. 340-342. Verlag Anton Schroll & Co, Wien 2001 (Dritte, erweiterte und verbesserte Auflage 2001, bearbeitet von Gabriele Russwurm-Biro), ISBN 3-7031-0712-X

Weblinks


Ort in Kärnten

Keutschach am See

 

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