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Als Kernfusionsreaktor bezeichnet man nukleare Reaktoren, die durch Verschmelzung (Fusion) leichter Atomkerne Wärmeenergie und damit z. B. Strom erzeugen.

Bisher ist es noch nicht gelungen, Kernfusionsreaktoren zu bauen, die dauerhaft mehr Energie liefern, als sie für die Fusion aufnehmen müssen. Gelänge ein solches Reaktorkraftwerk, dann könnte es mit vergleichsweise geringem Brennstoffverbrauch große Mengen an Strom liefern.

An Kernfusionsreaktoren wird seit etwa 1960 intensiv geforscht. Die grundlegenden nuklearen Reaktionen und deren Potenzial zur Energiefreisetzung sind durch die Entwicklung der Wasserstoffbombe bestens bekannt, jedoch verläuft dort die Reaktion unkontrolliert. Die erste kontrollierte Kernfusion gelang 1970 mit Tokamak 3 in der Sowjetunion.

Nach Ansicht der meisten Experten sind aber funktionierende Kernfusionsreaktoren frühestens in fünfzig Jahren zu erwarten. Der erste Versuchsreaktor, der mehr Energie erzeugen soll, als zum Aufbau des Fusionsplasmas benötigt wird, ist der ITER, dessen Planungsphase kürzlich abgeschlossen wurde. Die Europäische Union, die USA, Japan, die Volksrepublik China, Russland, Indien und Südkorea gaben am 28. Juni 2005 nach langen Verhandlungen den Startschuss für den Bau dieser Versuchsanlage. Sie soll in Cadarache in Südfrankreich mit Kosten von insgesamt 9,6 Milliarden Euro aufgebaut und 20 Jahre lang betrieben werden.

Reaktortypen


Das physikalische Grundproblem ist die gegenseitige elektrische Abstoßung zwischen den (immer positiv geladenen) Atomkernen, die zur Reaktion überwunden werden muss. Die Fusion als energetische Kettenreaktion benötigt deshalb, um einen Netto-Energieüberschuss zu erreichen, ein Wasserstoffplasma mit genügender Dichte, Temperatur (100 Mio. Kelvin) und Einschlussdauer.

  • Alles Folgende bezieht sich, wenn nicht anders vermerkt, auf Deuterium-Tritium-Reaktoren.

Ein Fusionsreaktor muss drei Zwecke erfüllen:

  1. Einschluss des Plasmas derart, dass eine dauerhafte Reaktion aufrechterhalten wird;
  2. Abfuhr von Energie zur technischen Nutzung;
  3. Erbrüten des Brennstoffs Tritium in genügender Menge.

Plasmaeinschluss

Magnetfeldeinschluss
In Tokamaks und Stellaratoren schließt ein torusförmiges verdrilltes Magnetfeld das Plasma ein. Tokamaks erzeugen die Verdrillung durch Induzieren eines elektrischen Stroms in das Plasma, Stellaratoren haben stattdessen spezielle, komplizierte Formen der Magnetfeldspulen. Durch den Einsatz eines Divertors kann das Plasma gereinigt werden.

Inertieller oder Trägheitseinschluss
Hierbei wird der Brennstoff in Form kleiner Kügelchen (Pellets) durch Laserpulse oder Schwerionenstrahlen komprimiert und zur Zündung gebracht. Das Pellet besteht aus einer kleinen Menge Brennstoff – bei einer Deuterium-Tritium-Fusion werden dafür beispielsweise 2,5 Milligramm verwendet, so dass 3·1020 Atompaare vorliegen, die insgesamt eine Energie von 1 GJ freisetzen – und mehreren Hüllen. Durch die Laserbestrahlung wird das Pellet in Sekundenbruchteilen aufgeheizt und verdichtet, die Hüllen verdampfen und entweichen nach außen. Der dadurch hervorgerufene Rückstoß verdichtet das Brennstoffgemisch nach innen auf das Zwanzigfache der Dichte von Blei. Durch den sehr hohen Druck unter einer Temperatur von 100 bis 200 Mio. Kelvin kommt es zur Fusion der Deuterium- und Tritiumkerne. Die Reaktion läuft nur so lange ab, wie der Brennstoff durch seine Massenträgheit zusammenhält (Picosekunden), aber wegen der sehr hohen Dichte genügt dies für einen Netto-Energiegewinn. In einem Reaktor dieser Art würden pro Sekunde mehrere Pellets abbrennen. Da beim Trägheitseinschluss militärrelevante Technologien eingesetzt werden, findet internationale Zusammenarbeit mit ihrem zwangsläufigen Wissenstransfer nur in geringem Maß statt. Die Hochleistungslaser wurden im Rahmen des SDI-Projektes entwickelt, während das Implosionsverfahren zur Optimierung von Kernwaffen Verwendung findet.

  • Weitere, alternative und z.T. umstrittene Konzepte zum Plasmaeinschluss oder zur Fusionsenergiegewinnung ohne Plasma sind unter Farnsworth-Hirsch-Fusor und Kalte Fusion beschrieben.

Heizen des Plasmas

Wenn die Fusionsreaktion im energetischen Sinn als Kettenreaktion abläuft, geben die gebildeten Heliumkerne ihre Energie durch Stöße an Deuterium- und Tritiumkerne ab und erhalten so die notwendige Temperatur aufrecht. Um die Fusion in Gang zu bringen, muss das Wasserstoffplasma allerdings "von außen" auf etwa 100 Millionen Grad aufgeheizt werden. Zu diesem Zweck sind verschiedene Konzepte entworfen worden.

Elektrisches Heizen
Das Plasma ist ein elektrischer Leiter und kann mittels eines induzierten elektrischen Stroms erwärmt werden. Allerdings steigt die Leitfähigkeit des Plasmas mit steigender Temperatur, so dass der dem Strom entgegengesetzte Widerstand ab etwa 20–30 Millionen Grad nicht mehr ausreicht, das Plasma stärker zu erwärmen.

Neutralteilchen-Einschuss
Das Einschießen von neutralen Atomen in das Plasma ist eine weitere Methode. Die kinetische Energie der Atome (die im Plasma sofort ionisiert werden) dient zum Aufheizen des Plasmas.

Magnetische Kompression
Ein Gas kann durch schnelles ("adiabatisches") Zusammenpressen erwärmt werden. Dasselbe kann mit einem Plasma durchgeführt werden und ein Magnetfeld ist geeignet, das Plasma zusammenzupressen. Ein zusätzlicher Vorteil dieser Methode ist, dass das Plasma gleichzeitig dichter wird und somit eine höhere Reaktionsrate erhält. Nachteilig ist, dass das komprimierte Plasma unter Umständen nur noch einen kleinen Teil des Volumens des Reaktionsgefäßes einnimmt.

Elektromagnetische Wellen
Mikrowellen können die Ionen und Elektronen im Plasma auf ihren Resonanzfrequenzen anregen und somit Energie in das Plasma übertragen.

Abfuhr der Nutzenergie und Erbrüten von Tritium

Vier Fünftel der Energieausbeute der Kernreaktion (14,1 MeV, s. oben) finden sich als Bewegungsenergie des erzeugten Neutrons wieder. Dieses wird vom Magnetfeld nicht beeinflusst, durchdringt leicht die Wand des Plasmagefäßes und gelangt damit in das Blanket, wo es durch Stöße seine Energie als Wärme abgibt und danach zum Erbrüten eines Tritiumatoms dient. Das verbleibende Fünftel der Energie als Bewegungsenergie des erzeugten Heliumkerns wird im Plasma abgegeben und heizt dieses (s.oben).

Brennstoffe


Deuterium-Tritium

Die einfachste erreichbare Kernfusionsreaktion mit relativ guter Energieausbeute ist die zwischen Deuterium und Tritium. Daher wird sie auch zuerst eingesetzt werden. Die hohe Energie der Neutronen (14,1 MeV) und die hohe Neutronenflussdichte bedeuten allerdings eine technische Herausforderung, denn die Materialien des Reaktors altern dadurch verstärkt, und außerdem werden durch Kernreaktionen zwischen den schnellen Neutronen und Wandatomen radioaktive Nuklide gebildet. Bei der Wahl der Materialien muss dies berücksichtigt werden, um möglichst wenig Radioaktivität und diese mit möglichst geringer Lebensdauer zu erzeugen. Übliche Chrom-Nickel-Edelstähle sind z.B. auf die Dauer nicht brauchbar, weil aus dem Nickelanteil große Mengen des relativ langlebigen und stark gammastrahlenden Kobalt-60 entstehen würden. Die Werkstoffentwicklung ist daher ein entscheidend wichtiger Teil der Fusions-Entwicklungsprogramme.

Deuterium-Deuterium

Bei der D-D-Reaktion ist kein Erbrüten des Brennstoffs nötig, es wird kein radioaktiver Brennstoff verwendet, und die Abstoßung zwischen den Reaktionspartnern ist nicht größer als bei der D-T-Reaktion. Zwei Reaktionsverläufe sind möglich:

\ D \ + \ D \ \rightarrow \ p \ + \ T \ + \ 4{,}032 \; MeV

\ D \ + \ D \ \rightarrow \ n \ + \ ^3He \ + \ 3{,}268 \; MeV

Die Nachteile gegenüber der D-T-Reaktion sind der viel kleinere Energiegewinn und der viel kleinere Wirkungsquerschnitt, was die erforderliche Einschlusszeit erhöht. Als Folgereaktionen treten im D-D-Plasma zusätzlich auf:

p \ + \ T \ \rightarrow \ ^4He \ + \ \gamma \ + \ 19{,}814 \; MeV

D \ + \ T \ \rightarrow \ n \ + \ ^4He \ + \ 17{,}589 \; MeV

D \ + \ ^3He \ \rightarrow \ p \ + \ ^4He \ + \ 18{,}353 \; MeV

T \ + \ T \ \rightarrow \ 2 n \ + \ ^4He \ + \ 11{,}332 \; MeV

Das Plasma wäre also durch das entstehende Tritium nicht ganz frei von Radioaktivität.

Deuterium-Helium-3

Der Helium-3-Kern ähnelt dem Tritiumkern, wenn man Neutronen und Protonen miteinander vertauscht. Die Reaktion liefert dementsprechend einen He-4-Kern und ein Proton von etwa 14 MeV Energie. Allerdings muss die höhere Abstoßung des doppelt geladenen He-3-Kerns überwunden werden. He-3 ist auf der Erde nur in geringer Menge vorhanden.

Schwerere Brennstoffe

Es ist vorgeschlagen worden, Materialien wie Lithium, Beryllium oder Bor zu fusionieren. Derartige Reaktionen würden wenige Neutronen freisetzen und - wie auch D + 3He - die Energie stattdessen in Form geladener Teilchen abgeben, also leichter zu nutzen sein.

Allerdings sind die erforderlichen Bedingungen für diese Reaktionen noch viel schwieriger zu erreichen, weil es sich um mehrfach geladene Atomkerne mit entsprechend stärkerer Abstoßung handelt. Zum Beispiel müsste für die Bor-Reaktion, 11B + p --> 3 4He, im Vergleich zur Tritium-Reaktion die Temperatur 10 mal höher und die Einschlusszeit 500 mal länger sein. Selbst dann ist die Leistungsdichte 2500 mal niedriger.

Kernfusionsexperimente


Tokamaks

  • JET - Culham, England
  • ITER - Cadarache, im Süden Frankreichs
  • ASDEX Upgrade am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching bei München
  • TEXTOR am Forschungszentrum Jülich, Institut für Plasmaphysik
  • Experimental Advanced Superconducting Tokamak (EAST), Hefei, China Xinhua: Nuke fusion reactor completes test, 24. März 2006, http://news.xinhuanet.com/english/2006-03/24/content_4341563.htm
  • JT-60, Naka, Japan Japan Atomic Energy Agency, Naka Fusion Institute, JT-60 Research Program http://www-jt60.naka.jaea.go.jpThe Yomiuri Shimbun: JT-60 smashes record plasma duration time, 11. Mai 2006, http://www.yomiuri.co.jp/dy/features/science/20060511TDY04004.htm

    Stellaratoren

    Trägheitseinschluss (Laserfusion)

    Für und Wider


    Machbarkeit und Kosten

    Es ist noch nicht klar, inwiefern die Kernfusion mit herkömmlichen Energiequellen konkurrieren könnte, da zwar mit geringen Kosten für den Brennstoff gerechnet werden kann, der Bau des eigentlichen Reaktors jedoch eine große Investition bedeutet. Aktuelle Berechnungen (2005) gehen von einem Kostenaufwand von rund 4,8 Mrd. EUR aus, um einen funktionstüchtigen Kernfusionsreaktor zu etablieren. Die Betriebskosten hochgerechnet auf 30 Jahre würden nochmals den gleichen Betrag erfordern. Kalkulationen ergeben Stromkosten von ca. 5 - 10 Cent je kWh für Reaktoren der ersten Generation.

    Andererseits ist davon auszugehen, dass bei einer weitergehenden Verknappung der fossilen Energieträger der Preis dieser Brennstoffe weiter steigen wird. Es ist nicht sicher, ob regenerative Methoden der Stromerzeugung wie z. B. die Solar-, Wind- oder Wasserenergie so ausgebaut werden können, dass mit ihnen alleine dauerhaft der gesamte Welt-Energiebedarf gedeckt werden wird. Somit wird die Fusion, wenn sie operativ einsatzfähig ist, möglicherweise sogar wesentlich günstiger sein, als es herkömmliche Stromerzeugungsmethoden dann sein werden.

    Bislang stehen noch bedeutende technische Probleme zwischen den theoretischen Kenntnissen und einem funktionierenden Prototypkraftwerk. Es ist nicht endgültig geklärt, ob ein Fusionsreaktor kommerziell nutzbare Energie liefern kann. Mit ITER soll gezeigt werden, dass die Vergrößerung des Reaktors das erhoffte bessere Verhältnis von aufgewendeter zu gewonnener Energie liefert. Der Nachfolger von ITER, DEMO, soll um das Jahr 2040 schließlich kommerziell nutzbare Energiegewinnung demonstrieren.

    Um wirtschaftlich arbeiten zu können, müssen Fusionskraftwerke eine gewisse Mindestbaugröße aufweisen, welche etwa den heutigen Kernspaltungskraftwerken entspricht (im Bereich zwischen 1 und 2 GW pro Block). Eine Integration solcher Anlagen in das bestehende europäische Verbundstromnetz, z.B. anstelle abgeschalteter Kernkraftwerke, wäre ohne größere Probleme zu realisieren.

    Verfügbarkeit des Brennstoffs

    Die ersten Fusionsreaktoren sollen die Deuterium-Tritium-Reaktion (D-T-Reaktion) nutzen:

    \ T \ + \ D \ \rightarrow \ ^4He \ + \ n \ + \ 17,6 \; MeV \ \

    Diese Reaktion hat allerdings die nachteilige Eigenschaft, dass Tritium radioaktiv und in der Natur fast nicht verfügbar ist, also erzeugt werden muss. Tritium wird im Blanket des Reaktors aus Lithium erbrütet. Da Lithium seltener vorkommt als Deuterium, stellt es den begrenzenden Brennstoff dar. Die technisch nutzbaren Lithiumvorkommen reichen jedoch aus, um den Energiebedarf der Menschheit für einige tausend Jahre zu decken. Erst mit der Deuterium-Helium-3 (D + 3He) oder der Deuterium-Deuterium-(D+D)-Reaktion, die allerdings noch wesentlich schwieriger zu realisieren sind (s. oben), wäre eine Energieversorgung darüber hinaus möglich.

    Der Brennstoff ist also

    • langfristig vorhanden
    • leicht zu gewinnen
    • preiswert und
    • weltweit verteilt (so dass keine politischen Abhängigkeiten auftreten)

    Umweltverträglichkeit und Sicherheit

    Fusionskraftwerke haben

    Im Vergleich zur Kernspaltung wird vergleichsweise wenig radioaktives Material erzeugt. Es entsteht aufgrund der Aktivierung der Reaktorbestandteile durch die bei der Fusionsreaktion freigesetzten Neutronen. Durch Verwendung geeigneter Baumaterialien, die allerdings zur Zeit erst entwickelt werden, können die entstehenden Nuklide und somit deren Halbwertszeiten kontrolliert werden. Grundsätzlich lässt sich erreichen, dass die Halbwertszeiten der entstehenden Nuklide ganz überwiegend nur Hunderte, nicht aber Zehntausende von Jahren betragen. Entsprechend verringert sich die Problematik der Endlagerung.

    Kritiker weisen auf die in weiter Zukunft liegende Verfügbarkeit hin und geben zu bedenken, dass Fragen der Sicherheit und Umweltverträglichkeit erst bei einem weiter entwickelten Konzept beantwortbar seien. Das im Reaktor verwendete und erbrütete Tritium ist radioaktiv (Betastrahlung), so dass nach Inbetriebnahme der Reaktor nur noch mit dementsprechender Schutzausrüstung zugänglich ist. Reparaturen und Wartungsarbeiten am Reaktor müssen daher großenteils ferngesteuert ausgeführt werden. Fusionsreaktoren wären demnach zwar eine deutliche Verbesserung gegenüber herkömmlichen Atomkraftwerken, aber dennoch nicht so umweltfreundlich wie Wasser-, Wind- oder Sonnenenergie.

    Siehe auch


    Literatur


    Einführung in die Kernfusion, IPP-Berichte (PDF, 9 MB)

    A. Bradshaw, T. Hamacher: Kernfusion - Eine nachhaltige Energiequelle der Zukunft; in: Naturwissenschaftliche Rundschau 12/2005, S. 629

    Weblinks


    • http://www.iter.org - ITER
    • http://www.fz-juelich.de/ipp/textor/ TEXTOR
    • http://fire.pppl.gov - FIRE
    • http://fusedweb.pppl.gov/FAQ/fusion-faq.html - FUSION FAQ
    • http://www.efda.org - European Fusion Development Agreement
    • http://fusedweb.pppl.gov/Glossary/glossary.html - Plasma/Fusion Glossary
    • http://www.ipp.mpg.de - Max-Planck-Institut für Plasmaphysik
    • http://www.fzk.de/fzk/idcplg?IdcService=FZK&node=0733&document=ID_001790 - Programm Kernfusion im Forschungszentrum Karlsruhe
    • Comparison of the Fusion with Other Prospective Energy Sources Japanische Vergleichsstudie von Fusionsreaktoren mit anderen zukünftigen Energieformen von 2002 (englisch, PDF, 285 kB)
    • Kernfusion - eine Energiequelle der Zukunft? (Marcus Haas)

    Quellen


    Kernenergie | Plasmaphysik | Kernfusion

    Fusionskraft | Fusion power | Energía de fusión | Fusionsenergi | ปฏิกิริยานิวเคลียร์ฟิวชัน | Термоядерна енергія | Fusion nucléaire

 

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