| Wappen | Karte | ||
|---|---|---|---|
| Karte_Kernen_in_Deutschland.png | Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | ||
| Regierungsbezirk: | Stuttgart | ||
| Region: | Stuttgart | ||
| Landkreis: | Rems-Murr-Kreis | ||
| Geografische Lage: | |||
| Höhe: | 270 m ü. NN | ||
| Fläche: | 15,05 km² | ||
| Einwohner: | 15.076 (31. März 2005) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 1.002 Einwohner je km² | ||
| Ausländeranteil: | 10,0 % | ||
| Postleitzahl: | 71385-71394 (alt: 7053) | ||
| Vorwahl: | 07151 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | WN | ||
| Gemeindekennzahl: | 08 1 19 093 | ||
| Gemeindegliederung: | 2 Ortsteile | ||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Stettener Straße 12 71394 Kernen | ||
| Website: | www.kernen.de | ||
| Politik | |||
| Bürgermeister: | Stefan Altenberger | ||
Entstanden ist Kernen durch die Gemeindereform 1975 aus den Orten Rommelshausen und Stetten. Der Name Kernen wurde durch einen Wettbewerb ermittelt und bezieht sich auf den 513 Meter hohen Hausberg der Gemeinde, den Kernen, der sich allerdings auf Fellbacher Stadtgebiet befindet.
Die Nachbargemeinden sind Fellbach, Waiblingen, Weinstadt, Stuttgart, Esslingen am Neckar und Aichwald.
Das Zentrum der Landeshauptstadt Stuttgart befindet sich etwa 16 km entfernt.
Neben diesem Namen tauchen auch die Bezeichnungen Rummeltzhausen, Rumelshusen und Rommeltzhausen für den Ort auf. Erstmalig 1686 wird in einer Urkunde der Name Rommelshausen genannt.
Zwischen 1293 und 1300 gehörte Rommelshausen zum Herrschaftsgebiet des Herzog von Teck. Im Jahre 1300 wurde das Gebiet von Rommelshausen an die Grafen von Württemberg verkauft.
Auch vor der Zeit der urkundlichen Zeugnisse gab es Besiedlungen im Ortsgebiet von Rommelshausen.
Auf seiner Gemarkung wurde im Jahre 1971 von W.D. Förster und M.A. Benzin eine römische Villa (Villa rustica) ausgegraben. Der Gesamthof umfasste ca. 70 Ar. Das Hauptgebäude war ca. 21 x 13 Meter groß. Auf Grund von Münzfunden wird das Alter auf die Zeit zwischen 180 und 235 n. Chr. geschätzt.
Die erste Siedlung wurde zwischen 650 und 750 n.Chr. von Alamannen gegründet. Indiz hierfür sind etliche Alamannengräber. Von diesen ersten Siedlern kann Rommelshausen auch seinen Namen bekommen haben. Möglicherweise wurde die Siedlung nach dem Anführer der Siedler benannt. Dieser könnte Rumold geheißen haben. Zeugnisse hierfür gibt es allerdings nicht.
Das Dorf Stetten wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder verkauft.
Um 1300 wurde die Y-Burg oberhalb des Tales errichtet. Anfangs trug sie den Namen Eibenberg, der über Yberg zu Yburg mutierte. Die Burg wurde seit 1442 nicht mehr bewohnt. Im Jahre 1760/61 wurde sie bis auf die Zargenmauern abgebrochen.
Zwischen 1384 und 1387 wurde das Stettener Schloss im Tal gebaut.
Ab 1507 herrschten die Herren von Thumb in Stetten. Der württembergische Erbmarschall Konrad Thumb von Neuberg kaufte Stetten. Seine Nachfahren Johann Friedrich Thumb, der erste bis vierte herrschten bis 1645 in Stetten.
1664 wurde Stetten an Herzog Eberhard III. verkauft.
Bedeutung: Das Wappen wurde aus den beiden bestehenden Wappen von Rommelshausen und Stetten gebildet. Die Rauten symbolisieren die „teckschen Rauten“. Beide Ortsteile gehörten eine zeitlang zum Herrschaftsgebiet der Herzöge von Teck.
Das ehemalige Wappen von Rommelshausen führte im unteren Teil gelb auf schwarz die teckschen Rauten. Die Farben stehen für Farben von Alt-Württemberg. Im oberen Teil stand der Buchstabe R für Rommelshausen. Das Wappen wurde Rommelshausen im Jahr 1938 vom Reichsstatthalter verliehen.
Stetten führte in seinem Wappen die teckschen Rauten in blau auf gelbem Grund.
Neben Protestanten und Katholiken gibt es in Kernen eine Neuapostolische Kirche, eine Evangelisch-methodistische Kirche und zwei Landeskirchliche Gemeinschaften.
Der Gemeinderat umfasst 22 Mitglieder.
Diese verteilen sich seit 13. Juni 2004 auf die Parteien wie folgt:
CDU: 8
SPD: 4
UFW: 6 (Unabhängige Freie Wähler)
OGL: 4 (Offene Grüne Liste)
siehe auch: Württemberg (Weinbaugebiet) und Württemberger Weinstraße.
Durch die Industrialisierung zog auch die Industrie in beiden Ortsteilen ein. Rommelshausen war bei der Entwicklung der ortsansässigen Industrie bevorzugt, da es seit 1861 eine eigene Haltestelle der Remstalbahn hatte.
Heutzutage ist einer der großen Arbeitgeber die Stetten
Kernen ist durch die S-Bahn-Linie S2 (Schorndorf – Stuttgart – Flughafen – Filderstadt) an das Stuttgarter S-Bahn-Netz angeschlossen. Im Gemeindegebiet von Kernen befinden sich die Haltestellen Rommelshausen und Stetten/Beinstein.
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"Kernen im Remstal".
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