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Kerman () ist die zweitgrößte Provinz des Iran mit einer Fläche von 186.422 km². Mit 2,1 Millionen Einwohnern ist sie sehr dünn besiedelt. Durch Kerman führt die alte Straße von Teheran nach Pakistan und Afghanistan. Das in der Region z.T. noch verbreitete Kerman-Dialekt der persischen Sprache ist für Iraner aus Teheran nur schwer verständlich.
Durch den Iran verläuft die Kontaktregion der Arabischen Platte und der Eurasischen Platte. Daher ist der Iran immer wieder Schauplatz starker Erdbeben. Insbesondere ist dann die Region Kerman stark betroffen.
Am ersten Tag wurden mehr als 420 Tote geborgen, die geschätzte Zahl der Verletzten schwankt je nach Quelle zwischen 1000 (staatliches Fernsehen) und 5000 (Rettungsärzte). Da mehrere Straßen in der Region blockiert wurden und starke Regenfälle am Tag des Bebens die Bergungsarbeiten behinderten, wird mit deutlich höheren Opferzahlen gerechnet.
Am 26. Dezember 2003 hatte sich in der etwa 250 Kilometer südöstlich von Sarand bei der Stadt Bam ein Erdbeben der Stärke 6,6 ereignet, dem mindestens 26.000 Menschen zum Opfer fielen. Im Sommer 2004 kam es in der Region zu einem weiteren, aber leichteren Beben.
Bereits 1981 traten ebenfalls schwere Beben auf, im Juni bei Golbaf mit der Stärke 6,9 und im Juli bei Sirdsch und Schahdad mit der Stärke 7,3.
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"Kerman (Provinz)".
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