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Die Kelsterbacher Terrasse ist eine im Alt- und Mittelpliozän entstandene, heute 12 bis 17 Meter hohe und 8 Kilometer lange Geländestufe, die sich vom Frankfurter Stadtwald nach Westen zieht und die Begrenzung des jüngeren Mainbettes zu den älteren Ablagerungsbereichen darstellt. Es handelt sich dabei um den einzigen schroffen Geländeabschnitt im Frankfurter Stadtwald.

Die Terrasse weist Siedlungsspuren bis zurück in die Altsteinzeit auf. Mehrfach wurden bronzezeitliche Funde gemacht, so an der Schwedenschanze bei Kelsterbach sowie 1989 beim Bau der B40 im Schwanheimer Wald. Mehrere Tälchen sind Spuren früherer Abflüsse von der Terrasse in die Mainniederung. Die Ränder dieser Trockentälchen sind bevorzugte Plätze steinzeitlicher Hügelgräber.

Südlich der Terrassenkante zieht sich der Grenzweg als Teil der Altstraße von Frankfurt am Main nach Mainz entlang.

Teilweise wird in der Literatur auch die sich nach Süden anschließende, überwiegend bewaldete Ebene des ehemaligen Wildbann Dreieich und des Mönchbruch zum Landschaftsraum Kelsterbacher Terrasse gezählt.

Geographie (Hessen)

 

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