Kelkheim (Taunus) ist eine Stadt im Vordertaunus (Rhein-Main-Gebiet) und liegt ca. zehn Kilometer von Frankfurt am Main entfernt.
| Wappen | Karte | bgcolor="#FEFEFE" |
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| Basisdaten | bgcolor="#FFFFFF" | Staat: | Deutschland | bgcolor="#FFFFFF" | Bundesland: | Hessen | bgcolor="#FFFFFF" | Regierungsbezirk: | Darmstadt | bgcolor="#FFFFFF" | Landkreis: | Main-Taunus-Kreis | bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 26.945 (31. Dezember 2004) | bgcolor="#FFFFFF" | Höhe: | ca. 100 bis 515,9 m. ü. NN | bgcolor="#FFFFFF" | Postleitzahl: | 65779
| bgcolor="#FFFFFF" | Vorwahlen: | 06195, 06198 (Eppenhain), 06174 (Ruppertshain)
| bgcolor="#FFFFFF" valign="top" | Geografische Lage: | bgcolor="#FFFFFF" | Kfz-Kennzeichen: | MTK | bgcolor="#FFFFFF" | Gliederung des Stadtgebiets: | 6 Stadtteile | bgcolor="#FFFFFF" | Adresse der Stadtverwaltung: | Gagernring 6 65779 Kelkheim (Taunus) | ||
| Website: | www.kelkheim.de | bgcolor="#FFFFFF" | E-Mail-Adresse: | mailto:rathaus@kelkheim.de | |||||||||||||||||||||||||||||||||
| Politik | bgcolor="#FFFFFF" | Bürgermeister: | Thomas Horn (CDU) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||
Die drei erstgenannten Stadtteile sind mittlerweile baulich zusammengewachsen. Der Stadtteil Fischbach ist von Hornau und Kelkheim-Mitte nur noch durch einen 200 m breiten unbebauten Streifen getrennt. Ruppertshain und Eppenhain waren von 1972 bis 1977 zur Gemeinde Rossert zusammengeschlossen.
| Kelkheim | 7.990 | Kelkheim-Mitte, hervorgegangen aus dem früheren Dorf Kelkheim, ist heute die "Innenstadt" der Gesamtstadt. |
| Münster | 7.178 | Münster ist der südlichste Stadtteil. Hier befindet sich das Freibad, das Gymnasium und das größte Gewerbegebiet der Stadt. |
| Hornau | 4.405 | Hornau hat einen vorbildlich sanierten alten Ortskern und das teuerste Wohngebiet Kelkheims. |
| Fischbach | 5.881 | Fischbach ist vor allem ein Wohngebiet. Weithin bekannt sind die beiden Ausflugslokale Gimbacher Hof und Rettershof. |
| Ruppertshain | 2.228 | Ruppertshain war früher vor allem durch seine Lungenheilstätte bekannt, der monumentale Klinikbau ist weithin sichtbar. |
| Eppenhain | 1.154 | Eppenhain liegt hoch in den Taunusbergen und ist nur über eine einzige Straße erreichbar. |
| Gesamt | 28.836 | (Einwohnerzahlen vom 29. Januar 2004) |
Das Kelkheimer Wappen ist in vier Felder unterteilt, das Feld oben links zeigt ein silbernes, sechsspeichiges Rad auf rotem Hintergrund (Mainzer Rad). Das Feld oben rechts zeigt ein rotes Horn vor silbernem Hintergrund. In den beiden Feldern unten wird ein Hufeisen in verwechselnden Farben rot und Silber dargestellt. Nach dem Zusammenschluss der drei Gemeinden Kelkheim, Hornau und Münster am 1. April 1938 zur Stadt Kelkheim wurde auch beschlossen, ein Stadtwappen entwickeln zu lassen. Durch den Zweiten Weltkrieg verzögerte sich dieses Vorhaben, so dass der Stadt Kelkheim erst am 19. Juni 1950 ihr neues Stadtwappen verliehen werden konnte. Um das Zusammenwachsen der drei vormals unabhängigen Gemeinden zu symbolisieren, setzt es sich aus ehemaligen Ortszeichen der drei damaligen Stadtteile Kelkheim, Hornau und Münster zusammen. So war das Hufeisen ein altes Symbol der Gemeinde Kelkheim, welches bereits 1668 durch ein Siegelabdruck belegt wird. Das Horn wurde als Symbol für das melodische Erkennungszeichen Hornaus gewählt. Das Rad stellt das Mainzer Rad dar, das Wappen des Kurfürstentums Mainz, zu dem Münster seit 1694 (erstmalige Nutzung des Mainzer Siegels) bis zur Säkularisierung gehörte. Nach der Eingemeindung von Fischbach, Ruppertshain und Eppenhain am 1. Januar 1977 stand die Entwicklung eines neuen Stadtwappens zur Diskussion, dies wurde allerdings mit der Begründung angelehnt, dass die neuen Stadtteile bereits mit dem Mainzer Rad repräsentiert seien, da diese ebenfalls zwischen 1581 und 1803 zum Kurfürstentum Mainz gehörten.
Die FKE betreibt im Frankfurter Westen zahlreiche Buslinien. Die Linie 804 des RMV bedient alle sechs Stadtteile.
Durch Kelkheim verlaufen die Bundesstraßen B 8 (Frankfurt-Limburg, in Richtung Frankfurt autobahnähnlich ausgebaut), B 455 (Wiesbaden-Bad Homburg) und B 519 (Rüsselsheim-Königstein). Auf der Autobahn A 66 (Frankfurt-Wiesbaden) gibt es eine Abfahrt Kelkheim, die aber auf dem Gebiet von Frankfurt-Unterliederbach liegt.
Zu den übrigen Wirtschaftszweigen zählt die Papierindustrie.
Ende der 90er Jahre wurde in Kelkheim die Rockband Verlen gegründet. Ebenfalls erfolgreich musikalisch in Kelkheim aktiv sind FailureZ. 2002 gründete sich die Alternative Band Oiterpe, die seit kurzer Zeit in die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit geraten ist und sich an einer großen Fangemeinde erfreut. Oiterpe ist außerdem zweifacher Preisträger des Sauerkrautpreises und eine der wenigen Bands, die Rock ´n´Roll noch im alten Stile zelebrieren.
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