Keflavik_Kirche.jpg | Keflavik.jpg Keflavík * (dt. "Treibholzbucht") ist eine Hafenstadt in Südwestisland. Keflavík schloss sich mit den umliegenden Ortschaften Njarðvík und Hafnir zur Gemeinde Reykjanesbær mit 10.954 Einwohnern (Dezember 2004) zusammen. Keflavík ist der größte Ort der Halbinsel Reykjanesskagi.
Der Name des Ortes (siehe oben) soll auf den ersten Siedler Ingólfur Arnarson zurückgehen, dessen Sklaven fanden hier auf der Suche nach den Hauspfosten ihres Herrn nur Treibholz. Im 16. Jahrhundert wurde Keflavík erstmals als englischer Handelsplatz erwähnt und entwickelte sich später zum Fischereistandort. Der Ort blieb ein wichtiger Handelposten und erhielt 1949 das Stadtrecht.
Neben dem Hafen und der US-Luftwaffenbasis macht der Flughafen Leifur Eriksson Keflavík zu einem der bedeutendsten Orte Islands.
Sehenswertes bietet der Hafen, hier finden sich noch diverse historische Gebäude wie das rote Wohnhaus des dänischen Kaufmanns Peter Duus aus dem 19. Jahrhundert (Duushús). Unweit davon steht das Fischerdenkmal des isländischen Künstlers Ásmundur Sveinsson. Interessant sind auch die kleine helle Kirche Keflavíkurkirkja von 1915 und das Hafengelände mit dem eher unauffälligen weiß-blauen Leuchtturm.
Njarðvík, der westliche Nachbarort von Keflavík, schließt übergangslos an das Stadtgebiet an. Die Entfernung zur Hauptstadt Reykjavík beträgt etwa 40 Kilometer.
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