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Kaysersberg ist eine Gemeinde im Elsass im Département (Haut-Rhin mit 2.720 (2005) Einwohnern. Die Kommune gehört zum Arrondissement Ribeauvillé (Rappoltsweiler) und dort zum Kanton Kaysersberg. Geografisch liegt Kaysersberg im Tal der Weiss nordwestlich von Colmar.

Geschichte


Das Tal der Weiss wurde im Mittelalter als Verbindungsweg zwischen der Rheinebene und Lothringen genutzt. Als Castrum Keisersberg wurde die Siedlung 1227 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Zum Schutz dieser Wegstrecke liess der Stauferkaiser Friedrich II. den günstig gelegenen Platz, an dem vermutlich bereits eine Burg stand, vom kaiserlichen Schultheiss Wölflin erwerben und befestigen. 1293 erhielt Kaysersberg Stadtrechte und trat 1353 als Freie Reichsstadt dem Zehnstädtebund bei. Von dem hier ansässigen kaiserlichen Vogt Lazarus von Schwendi (1522-1584) wird erzählt, dass dieser, als Heerführer gegen die anrückenden Türken in Ungarn dienend, von dort die Tokajerrebe mitgebracht haben soll. Im Westfälischen Frieden 1648 fiel die Stadt an Frankreich.

Sehenswürdigkeiten


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Bauwerke

Die im Mittelalter entstandene Staufenburg ist noch als mächtige Burgruine erhalten geblieben. In der Kirche Sainte Croix findet sich eine übergrosse Christusfigur und ein Schnitzaltar aus dem Jahr 1518. Das Rathaus ist ein sehenswerter Renaissancebau (1604) mit Innenhof. In der Altstadt finden sich weiterhin viele reich verzierte Fachwerkhäuser.

Museen

Das örtliche historische Museum (Musée local historique) ist in einem Steinhaus aus dem Jahre 1521 untergebracht und zeugt von der Geschichte der Region. Das Albert Schweitzer Museum (Musée Albert Schweitzer) bietet Ausstellungsstücke aus dem Leben des 1875 in Kaysersberg (das damals zum Deutschen Reich gehörte), geborenen Missionsarztes Albert Schweitzer.

Söhne und Töchter der Stadt


Weblinks


  • http://www.ville-kaysersberg.fr/

Ort im Elsass

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