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Die 1987 auf den Markt gekommene Kawasaki GPZ 500 S gehört zur Kategorie der Sporttourer. Sie ist außerhalb Europas auch als "EX 500" bekannt. In den USA trägt sie den Namen "Ninja 500".

Gebaut wurde sie in zwei Baureihen. Das A-Modell (EX 500 A) wurde von 1987 bis 1993 produziert. Danach wurde das D-Modell (EX 500 D, teilweise auch mit anderen Buchstaben, aber technisch identisch) auf den Markt gebracht.

Die GPZ 500 S wird seit 2004 nicht mehr auf dem europäischen Markt angeboten, da sie die neue Abgasnorm nicht erfüllt. In den USA ist sie jedoch weiterhin auf dem Markt.

Technik


Leistungsdaten

  • Motor: 4-Takt, Reihenzweizylinder
  • Ventile: 8, DOHC
  • Hubraum: 495 ccm
  • Leistung: 44 Kw PS / 9800 U/min (gedrosselt: 25 Kw PS / 8600 U/min)
  • Drehmoment: 46 Nm / 8500 U/min
  • Gemischaufbereitung: 2 Gleichdruckvergaser
  • Kühlsystem: Flüssiggekühlt
  • Kraftstoff: Bleifrei, mind. Oktanzahl ROZ 91
  • Tankinhalt: 18l Normalbenzin
  • Schmiersystem: Druckumlaufschmierung (Nasssumpf mit Kühler)
  • Leergewicht: 190 kg
  • Höchstgeschwindigkeit: ca. 200 Km/h
  • Kupplung: Mehrscheiben im Ölbad
  • Getriebe: 6-Gang manuell
  • Antrieb: Kette
  • Fahrwerk: Telegabel und Zweiarm-Schwinge
  • Federwege: 140mm (vorn) / 100mm (hinten)
  • Radstand: 1440 mm
  • Rahmen: Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen
  • Bremsen:
A-Modell:
Doppelscheibenbremse vorne (Importmodelle: Einscheibenbremse)
Trommelbremse hinten
D-Modell:
Doppelscheibenbremse vorne
Einscheibenbremse hinten
  • Starter: Elektrostarter
  • Sitze: 2 (einteilige Sitzbank)
  • Wichtigste Unterschiede der Baureihen

    A-Modell Bj. 1987:

    • eine Bremsscheibe vorne, 2 Kolben-Bremszange

    A-Modell:

    D-Modell:

    • Scheinwerfer
    • Rücklicht
    • Geweih (Verkleidungshalter)
    • Instrumente
    • Spiegel
    • Scheibe
    • Sitzbank

    Sowie diverse, kleinere Änderungen an: Gabel, Schwinge, Lenkeraufnahmen etc.

    Erhalten geblieben sind: Tank, Bugspoiler, Motor, Rahmen.

    Motor


    Die GPZ 500 S besitzt einen Reihenzweizylinder mit 500 ccm Hubraum. Die acht Ventile werden über zwei obenliegende Nockenwellen gesteuert. Zum Ausgleich der Reihenzweizylinder eigenen Vibrationen verfügt er über eine Ausgleichswelle. Der Motor ist baugleich mit dem der Kawasaki KLE 500 und der Kawasaki ER-5, die beide immer noch gebaut werden.

    In der GPZ 500 S wurde der Motor mit schärferen Nockenwellen verbaut, wodurch er 11 PS mehr hat als die in der ER-5 verbaute Version und 15 PS mehr als die in der KLE 500 verbaute Version. Die GPZ 500 S gehört damit zu den stärksten 500 ccm Serienmaschinen, die je in Deutschland verkauft wurden.

    Siehe auch


    Weblinks


    • http://www.kawasaki.de
    • http://www.gpz.info GPZ 500 S Community und Forum
    • http://www.gpz500s.tk
    • http://www.krad24.de/Motorraeder/Kawasaki/GPZ_500S/

    Kawasaki | Motorrad

     

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