Kaustik.jpgAls Kaustik bezeichnet man in der technischen Optik ein geometrisches Helligkeitsmuster, das durch Intensitätsüberhöhung an der Einhüllenden eines breiten Strahlenbündels auftritt.
Wenn ein paralleles Strahlenbündel auf die gewölbte Grenzfläche eines optischen Mediums fällt, werden die einzelnen Strahlen des Bündels in unterschiedlicher Weise abgelenkt und konzentrieren sich danach verstärkt in einzelnen Bereichen, die dadurch lokal überdurchschnittlich aufgehellt werden.
Rigoros bezeichnet Kaustik entweder die Verbindungslinie (kaustische Linie) oder -fläche (kaustische Fläche oder Brennfläche) der Schnittpunkte einander benachbarter Bildstrahlen eines konvergierenden Strahlenbündels.
Als Aberration bei der optischen Abbildung entsteht anstelle eines Bildpunktes eine Kaustik.
Technisch bedeutend ist die Diakaustik in einem durch Beugung begrenzten Strahlenbündel: hier sind die einzelnen Strahlen des Bündels nicht streng parallel und können deshalb mit einer Sammellinse nicht in einem idealen Punkt fokussiert werden. Vielmehr bildet sich als diakaustische Einhüllende eine spindelförmige Strahlentaille aus, die in der Fokalebene ihren kleinsten Durchmesser besitzt.
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"Kaustik (Optik)".
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