Katrin Sello (* 8. Dezember 1941 in Berlin; † 20. Januar 1992 in Hannover) war eine deutsche Kunsthistorikerin, Kunstkritikerin und Direktorin des Kunstvereins Hannover.
Katrin Sello wurde als Tochter des Kunsthistorikers und -kritikers Gottfried Sello geboren, wuchs in Hamburg auf und studierte Kunstwissenschaft und Germanistik in München und Berlin. In Berlin zählte sie zu den Mitbegründerinnen der "Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst", begann als Kunstkritikerin zu arbeiten und schrieb Ausstellungskataloge. 1976 wurde sie als Nachfolgerin von Helmut R. Leppien Direktorin des Kunstvereins Hannover (bis 1989). In dieser Zeit war sie verantwortlich für über 70 Ausstellungen, etwa über Constant Permeke, Frida Kahlo, Tina Modotti, Maria Lassnig, Marianne Werefkin und Miriam Cahn. Auch für die Einrichtung des Stipendiums der "Villa Minimo" für Nachwuchskünstler/innen und die sich anschließenden Herbstaustellungen der Preisträger war sie verantwortlich.
Katrin Sello ist begraben auf dem Stadtfriedhof Engesohde in Hannover (Abteilung 15), die Inschrift auf ihrem Grabstein lautet: Daß sein wird, wenn ich nicht sein werde, beunruhigt mich. K.S..
2003 benannte die Landeshauptstadt Hannover einen Weg im Stadtteil Badenstedt nach Katrin Sello.
Frau | Kunsthistoriker | Geboren 1941 | Gestorben 1992
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