Kattowitz (polnisch *, tsch. Katovice) ist die Hauptstadt der polnischen Woiwodschaft Schlesien. Die mit rund 320.000 Einwohnern größte Stadt der Provinz liegt rund 70 km nordwestlich von Krakau im Oberschlesischen Steinkohlebecken und bildet das Zentrum einer Metropolregion, in der fast 3,5 Millionen Menschen leben. Das Oberschlesische Industriegebiet um Kattowitz umfasst reichhaltige Kohle- und Erzlagerstätten;
die Stadt selbst ist eine der wichtigsten und florierendsten Wirtschaftsstandorte Polens. Die wirtschaftliche Bedeutung der Bergwerke und der Schwerindustrie nimmt immer mehr zugunsten der Elektroindustrie, sowie der Informationstechnik ab.
Kattowitz, das von 1953 bis 1956 den Namen Stalinogród trug, ist Universitätsstadt, Sitz eines katholischen Erzbischofs und kreisfreie Stadt. Die Einwohnerzahl der Stadt überschritt 1924 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde.
Geografie
Geografische Lage
Betrachtet man Kattowitz' Nähe zu europäischen Hauptstädten, so liegt die Stadt rund 500 km südöstlich von Berlin, 450 km östlich von Prag und etwa 400 km nordöstlich von Wien. Die Landeshauptstadt Warschau befindet sich dagegen etwa 260 km nordöstlich von Kattowitz, das von der Ost- bzw. Westgrenze Polens etwa 300 km entfernt ist. In der Woiwodschaft Schlesien ist Kattowitz eher zentral gelegen, liegt jedoch im äußersten Osten der historischen Region Oberschlesien. Die Stadt und ihr Umland ist auf einer von Beuthen bis nach Kattowitz reichenden Hochebene gelegen, die reiche Steinkohlevorkommen besitzt und einen Teil des Schlesischen Hochlandes (Wyżyna Śląska) darstellt. Dies ist auch die Übergangszone der Beskiden zu den Polnischen Mittelgebirgen. Von der Höhenlage ergeben sich in Kattowitz somit Werte zwischen 266 und 352 m ü. NN. Die wichtigsten Flüsse, die die Stadt durchziehen sind die Rawa, die in Ost-West Richtung entlang der alten Eisenbahnstrecke durch die Stadt fließt und die Klodnitz, die südlich der Innenstadt, nahe des Ortsteils Brynów entspringt und dann im Westen das Stadtgebiet in Richtung Ruda Śląska verlässt.
Ausdehnung des Stadtgebiets
Das Stadtgebiet von Kattowitz hat eine Fläche von 164,6 km², von der etwa 40% Wälder einnehmen, weitere 20% ergeben die übrigen Grünflächen, womit Kattowitz zu den grünsten Städten Polens zählt. Wegen der Größe des Stadtgebiets ergeben sich auch Unterschiede in der Flächennutzung. Die größten bebauten Flächen dehnen sich in Bogenform von Südwesten bis nach Norden zur Innenstadt und weiter Richtung Nordosten aus. Im Osten, aber vor allem im Südosten befinden sich nur vereinzelt Siedlungen, ansonsten finden sich dort ausgedehnte Waldgebiete.
Nachbargemeinden
Die kreisfreie Stadt Kattowitz ist relativ zentral im Oberschlesischen Industrierevier gelegen und hat als Zentrum dieses Ballungraums viele Nachbarstädte bzw. Landkreise, die an die Stadt angrenzen. Im Norden ist dies Siemianowice Śląskie und dann im Uhrzeigersinn, also ostwärts, Sosnowiec, Mysłowice, der Powiat Bieruńsko-Lędziński mit der Stadt Lędziny, Tychy, der Powiat Mikołowski mit der Stadt Mikołów, Ruda Śląska und Chorzów.
Stadtgliederung
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Kattowitz besteht offiziell aus 5 Stadtbezirken (zespoły dzielnic), die wiederum in 22 Stadtteile (dzielnice) gegliedert sind.
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| I. Innenstadt (Stadtbezirk)
II. Nördliches Stadtgebiet
III. Westliches Stadtgebiet
IV. Östliches Stadtgebiet
V. Südliches Stadtgebiet
Da bei dieser amtlichen Aufteilung teilweise mehrere Orte zu Stadtteilen zusammengelegt sind und neben diesen Stadtteilen noch weitere Siedlungen und Kolonien bestehen, sind alle aktuellen und historischen Stadtteile von Kattowitz in einem eigenen Artikel zusammengefasst.
Siehe Stadtteile von Kattowitz.
Klima
In Kattowitz herrscht überwiegend maritimes Klima vor, das jedoch in kontinentales Klima übergeht. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 7,9 ºC, die Jahresmittel der Niederschläge 723 mm. In Richtung Osten ist Kattowitz wegen des nahegelegenen Krakau-Tschenstochauer Juras vor Winden geschützt, so dass schwache Westwinde, von nicht mehr als 2 m/s, überwiegen.
Geschichte
Unter Preußischer Herrschaft
Schlesien Region Kattowitz.png 1905]]
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Nach dem 1. Schlesischen Krieg (1740 - 1742) erhielt Preußen laut dem Friedenvertrag von Breslau (11. Juni 1742):
Ober- und Niederschlesien und die Grafschaft Glatz, somit auch das Gebiet um Kattowitz.
Der schnelle Aufstieg des Dorfes Kattowitz begann 1846 und hing mit dem Bau der Eisenbahnlinie nach Mysłowice zusammen.
Die herausragende Rolle bei der Zusammenführung lose Dörfer entlang des Flusses Rawa und deren Weiterentwickelung zu einer florierenden Stadt spielten:
Der Unternehmer Franz Winckler, der örtliche Gutsverwalter Friedrich Wilhelm Grundmann (seit 1839), der Städteplaner Nottenbohn und der Arzt und erste Stadtratvorsitzende der Stadt Kattowitz Herr Richard Holtze (geb. Bełk b. Rybnik).
1865 wurden dem damaligen Kattowitz die Stadtrechte verliehen. Die Stadt wuchs rasant,
1873 erhielt Kattowitz das Landratsamt des neu gebildeten Kreises Kattowitz und bildete ab 1899 einen eigenen Stadtkreis und wurde zum Sitz Industrie-Großkonzerne (z. B. seit 1889 Kattowitzer Aktien-Gesellschaft) und Großbanken.
Die in der Stadt ansässige Schwerindustrie entwickelte sich prächtig. Auch der 1. Weltkrieg (1914 - 1918) brachte keine Zerstörung, sondern neue Aufträge für die Stahlwerke.
Nach dem
1. Weltkrieg sollte Deutschland nach dem Erstentwurf des Versailler Vertrages Oberschlesien ohne Volksabstimmung an Polen abtreten. Nachdem Großbritannien jedoch sein Veto eingelegt hatte, erreichte die Regierung
Ebert jedoch, dass die Gebietsaufteilung von einer Volksabstimmung abhängig gemacht werden sollte. Nach der Endversion des
Friedensvertrages von Versailles war daher eine Volksabstimmung vorgesehen, die über die Staatszugehörigkeit Oberschlesiens und somit auch Kattowitz entscheiden sollte.
Die Hoffnungen und Erwartungen vor der Volksabstimmung führten zu Spannungen zwischen pro-deutschen und pro-polnischen Bevölkerungsgruppierungen und mündeten in drei pro-polnischen Schlesischen Aufstände (1919-1921).
Am 20. März 1921 wurde die Volksabstimmung (Plebiszit) unter der Aufsicht einer interalliierten Kommission und Präsenz der Truppen der Siegermächte durchgeführt, die eine Mehrheit von 59,42 % für Deutschland ergab. Im Stimmkreis Kattowitz entfielen 51,9 % auf Deutschland. Während im dazugehörigen Landkreis Kattowitz eine Mehrheit von 55,6 % der abgegebenen Stimmen für Polen abgegeben wurden, sprachen sich die Wahlberechtigten der Stadt zu 85,4 % für einen Verbleib bei Deutschland aus. Dies entsprach auch der Bevölkerungsstruktur. Denn die deutsche Bevölkerung stellte im Landkreis Kattowitz eine Minderheit von ca. 30%, im Stadtkreis Kattowitz dagegen eine 87 Prozentige Mehrheit dar, wovon ca. 30% jüdischen Familien darstellten, die sich zum Deutschtum bekannten und die maßgeblich am industriellen Aufschwung der Stadt beteiligt waren.
Auch die Siegermächte waren sich über die Teilungsgrenzen in Oberschlesien uneins,
während England und Italien eher deutsche Interessen verteidigten und ¾ des Gebietes Deutschland zusprechen wollten, vertrat Frankreich die gegenteilige Position.
Diese Interessenkonflikte blieben auch der Bevölkerung nicht verborgen und führten am 3 Mai 1921 zum Ausbruch des III. Aufstandes. In seiner folge sprach die internationale Kommission rund 2/3 - Oberschlesiens Deutschland und 1/3 inkl. Kattowitz, Polen zu. Nach der Angliederung 1922 an Polen siedelten viele Deutsche aus und sehr viele Schlesier aus dem deutschen Teil Schlesien in die Stadt über, sodass die Bevölkerungszahl stark anstieg. Dies wurde noch zusätzlich mit der Eingemeindung anliegender Ortschaften verstärkt und führte zur mehr als Verdoppelung der Einwohnerzahl (von ca. 50.000 im Jahr 1921 auf 112.822 im Jahr 1924). Es blieb dennoch eine deutsche Minderheit in der Stadt, davon ca. 8.000 Deutsche jüdischer Abstammung.
In Polen wurde die Stadt in Katowice umbenannt, man richtete sich hierbei nach der ersten Erwähnung des einst slawischen Ortes Katowicze im 16. Jahrhundert. Katowice kam als Hauptstadt der aus den ostoberschlesischen Gebieten neugebildeten polnischen Woiwodschaft Schlesien (Województwo Śląskie) zu politischer, kultureller und wirtschaftlichter Bedeutung. Die Stadt wurde zum Zentrum der Industrieregion GOP, zum Standort zahlreicher Banken und es entstanden viele moderne, repräsentative Bauten z. B. Schlesisches Parlament, Schlesisches Museum, Kathedrale, Drapacz Chmur (der erste Wolkenkratzer und bis 1955 das höchste Gebäude in Polen) und viele weitere in südlichen Bezirken der Stadt.
Während des
Zweiten Weltkrieges wurde die Stadt am
3. September 1939 von der deutschen
Wehrmacht besetzt, nachdem sich die polnische Armee kampflos aus Kattowitz zurückzog. Es kam dennoch zu Kämpfen in der Stadt, und zwar zwischen Zivilisten - überwiegend polnischen Pfadfindern - und der deutschen Wehrmacht in der Gegend um den
Tadeusz Kościuszko-Park, wobei das genaue Ausmaß der Kämpfe nicht bekannt ist. Kurz nach dem Einmarsch der Deutschen wurden etwa 80 zivile Stadtverteidiger (überwiegend Aufständische von 1919-1921 und Pfadfinder) hingerichtet. Am
8. September 1939 setzten die Deutschen die
Synagoge an der
Adam Mickiewicz-Straße (früher
August-Schneider-Straße) in Brand und zerstörten das Schlesische Museum.
Die Stadt (samt Ost-Oberschlesien) wurde - wie alle nach 1918 vom Deutschen Reich abgetrennten Gebiete - direkt dem Deutschen Reich angegliedert.
In den darauffolgenden Monaten und Jahren war die polnische und jüdische Bevölkerung der Verfolgung durch Nazi-Deutschland ausgesetzt. Im Zeitraum von September 1939 bis April 1941 wurden 8.300 Kattowitzer Juden deportiert und kamen überwiegend in KZs um; der nominierte Oberbürgermeister der Stadt war zur Zeit der Naziherrschaft Herr Artur Stegner.
Nachkriegszeit
Am
27. Januar 1945 wurde die Stadt durch die
Rote Armee besetzt, nachdem sich die deutsche Wehrmacht kampflos aus der Stadt und Umgebung zurückzog und es kam zu zahlreichen Verbrechen an der Bevölkerung. Der Teil der Bevölkerung, der als "Deutsche" eingestuft wurde, wurde vertrieben. Wer hingegen als "
Autochthon" eingestuft wurde, erhielt ein Bleiberecht. Es gelang einem Teil der deutschen Bevölkerung sich als "Autochthon" einstufen zu lassen und so blieb in Kattowitz eine
deutsche Minderheit zurück, die nicht vertrieben wurde und Laut der polnischen
Volkszählung vom 2002 im Ballungsraum - Kattowitz ca. 20.000 zählte, was ca. 0,5% der 3,5 Millionen Bewohner der Region ausmachte.
Nach 1945 hat die Stadt ihre frühere Position als Industrie- und Verwaltungszentrum in der Woiwodschaft Schlesien zurückerobert. Die Bedeutung der Stadt als Wissenschaft- und Kulturstätte stieg ebenfalls, besonders als Kattowitz Universitätsstadt wurde. Die Bevölkerungszahl ist beträchtlich gewachsen und die bebaute Fläche ebenfalls. Mit dem Aufschwung verbunden war aber auch die geplante Umwandlung der Stadt in eine kommunistische Musterstadt. Dies wurde mit der von 1953 bis 1956 gültigen Umbenennung der Stadt in Stalinogród (Stalinstadt) betont. Das Stadtbild sollte vor allem in den 70er und 80er Jahren den Idealen der Kommunisten angepasst werden, wovon noch heute Plattenbauten in den Vorstädten und die Bebauung am Ring zeugen, der teilweise Häuser aus der Gründerzeit weichen mussten.
Heute zieht besonders Kattowitz, aber auch der gesamte Ballungsraum, das Investmentkapital vieler ausländischer Firmen so stark wie kaum eine andere Region in Polen an. Durch neue Büro- und Geschäftsbauten, aber auch durch die fortschreitende Tertiärisierung wandelt sich das Antlitz der Stadt, von einer von Schwerindustrie und Bergwerken durchsetzten, zu einer modernen, von Informationstechnik, Wissenschaft und Forschung geprägten Kulturstadt.
Nur wenige hundert Meter westlich der Stadtgrenze, im Stadtgebiet von Chorzów, stürzte am 28. Januar 2006 das Dach der größten Halle des Kattowitzer Messegeländes ein (siehe dort). Das Unglück kostete 65 Menschen das Leben, weitere 141 wurden verletzt.
Einwohnerentwicklung
Seit Mitte des
19. Jahrhunderts kam es infolge der
Industrialisierung und dem Ausbau der Stadt zu einer dynamischen Bevölkerungszunahme. Im
20. Jahrhundert, aber vor allem als Teil Polens wuchs die Stadt durch zahlreiche Eingemeindungen, wodurch
1924 auch die Grenze von 100.000 Einwohnern überschritten werden konnte. Seit Beginn der 1990er Jahre nahm die Bevölkerung der Stadt um fast 40.000 auf rund 320.000 ab.
Eine genaue Tabelle der Einwohnerzahlen, findet sich unter Einwohnerentwicklung der Stadt Katowice.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
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Museen
- Das bekannteste Museum der Stadt Kattowitz ist das Schlesische Museum (Muzeum Śląskie). Das Museum wurde kraft des Beschlusses des Schlesischen Parlamentes (Sejm Śląski), am 23. Januar 1929 gegründet. Anfangs wurden die Exponate im Gebäude des Schlesischen Parlamentes ausgestellt, gleichzeitig wurde jedoch mit der Errichtung des modernen, repräsentativen Neubaus, nach dem Projekt des Kattowitzer Architekten Karol Schayer, für das Museum begonnen. Leider wurde dieses Gebäude am 8. September 1939 als Symbol der Autonomieanstrengungen Schlesiens und des Polentums von den Deutschen dem Erdboden gleichgemacht, wobei die heilgebliebenen Exponate nach Beuthen, in das dort ansässige Oberschlesische Museum geschafft wurden. 1984 wurde das Schlesische Museum neugegründet. Als dessen vorläufiges Quartier wurde ein repräsentatives Neurenaissancegebäude, das ehemalige Grand Hotel Wiener, an der al. Korfantego 3 gewählt. Heute gehören zu seinen Sammlungen vor allem ethnologische und archäologische Exponate die mit der Stadt und Region Oberschlesien zusammenhängen. Außerdem befindet sich im Museum eine Gemäldegalerie der polnischen Malerei des 19. und 20 Jahrhunderts, die schon im Gründungsjahr 250 Kunstwerke zählte. Darüber hinaus ist das Museum Ort verschiedener Wanderausstellungen, die thematisch auch andere Regionen betreffen.
- Das in seiner heutigen Form 1981 gegründete Museum der Stadtgeschichte (Muzeum Historii Katowic) befindet sich in einem sehenswerten Jugendstilbürgerhaus aus dem Jahre 1908 an der ul. Szafranka 9. Die wichtigste Dauerausstellung behandelt anhand zahlreicher, bebildeter Stellwände, originalen Dokumenten und ethnologischen Ausstattungsstücken die Geschichte der Stadt von 1299 bis 1990. Darüber hinaus verdienen die über 30 im Museum befindlichen Portraits von Stanisław Ignacy Witkiewicz und Holzschnitte Paweł Stellers Beachtung. Ein ganzes Stockwerk des Gebäudes wird von zwei Wohnungen eingenommen, die noch in ihrer alten Raumaufteilung erhalten sind. Die Ausstattung dieser Wohnungen wurde durch Mobiliar anderer Kattowitzer und oberschlesischer Bürgerhäuser ergänzt. Die Räumlichkeiten dokumentieren das Leben in einer typischen mittelständischen, sowie einer großbürgerlichen Wohnung in Kattowitz um die Jahrhundertwende. Ergänzt werden die Museumsbestände durch historische Fotografien und Postkarten von Kattowitz und Porzellan der Firma Giesche.
- Als Zweigstelle des Schlesischen Museums 1990 gegründet, hat sich das Museum der polnischen Bühnenbildner (Centrum Scenografii Polskiej) am Platz Sejmu Śląskiego 2 durch Ausstellungen im Ausland einen internationalen Ruf erworben. Das Museum ist das einzige in Polen, das ausschließlich Requisiten ausstellt, von denen über 7.000 zu besichtigen sind.
- Südlich der Christkönigskathedrale befindet sich im Erzbischöflichen Palast an der ul. Jordana 39 das Erzdiözesanmuseum. Eröffnet wurde das Museum in dem Werke der oberschlesischen Kirchenkunst ausgestellt werden, 1983. Besonders wertvoll sind die gotischen, polychromierten Madonnenfiguren, die, wie die anderen Exponate, aus Kirchen der Umgebung stammen. Daneben finden in der 1987 eröffneten Fra Angelico-Galerie Wanderausstellungen zum Thema Kirchenkunst statt.
- Das Paweł Steller Museum an der ul. Andrzeja 13 setzt sich mit dem Leben des polnischen Malers und renommierten Holzschnitzers Paweł Steller auseinander, der viele Jahre seines Lebens in Kattowitz verbrachte.
- In Europa einmalig ist das 1975 eröffnete Museum des Rechts und der Juristen in Polen (Muzeum Prawa i Prawników Polskich) an der ul. Andrzeja 19. Über 2.000 Ausstellungsstücke veranschaulichen die Geschichte der Polnischen Rechtsanwälte vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart und der polnischen Rechtsanwälte im Zweiten Weltkrieg. Zu den Sammlungen gehören Exponate, wie ein Buch der Gesetze und Privilegien des Königreichs Polen von 1739, oder eine Klageschrift von 1756.
- Im Kattowitzer Stadtteil Panewnik bei Ligota befindet sich an der ul. Panewnicka 76 das Missionsmuseum der Franziskaner. Es wird von den Franziskanern des nahegelegenen Franziskanerklosters geleitet und hat das Wirken des Ordens zum Thema.
- In der Kolonie Giszowiec befindet sich am Marktplatz 3-3a (Plac pod Lipami) das Heimatmuseum Izba Śląska. Es wurde in einem alten Werkswohnhaus eingerichtet und dient als Kulturhaus für oberschlesische Traditionen. Dementsprechend wurde auch das Innere ausgestattet, in dem auch Werke des Malers Ewald Gawlik besichtigt werden können.
Theater
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- Das Schlesische Theater (Teatr Śląski im. Stanisława Wyspiańskiego) nimmt nicht nur einen zentralen Platz am Ring in Kattowitz ein und ist eines der Wahrzeichen der Stadt, es ist auch das größte und wichtigste oberschlesische Theater. Es trägt den Namen des polnischen Malers und Dramatikers Stanisław Wyspiański. Der Bau wurde am 2. Oktober 1907 eröffnet. Der Kölner Architekt Carl Moritz schuf für eine fast 40.000 Einwohnern zählende Stadt ein überproportional großes Theater mit 410 Sitzplätzen, das durch sein kulturelles Angebot und auch durch seine Architektur, sowie imponierende Größe in eine Großstadt gepasst hätte. Nach der Zuteilung Ostoberschlesiens an Polen wurde auch das Theater polnisch, es wurde aber aufgrund des Minderheitenschutzabkommens eine deutsche Theatergemeinde eingerichtet, die von deutschen Bühnen bespielt wurde.
- Das Rialto an der ul. św. Jana 24 entstand bereits 1913 als Kinotheater Kammerlichtspiele. 1928 wurde auf öffentlichen Druck die deutsche Bezeichnung gegen Rialto ersetzt. Nach seiner Neueröffnung am 11. September 2005 zeigt es vor allem Filme, die Räumlichkeiten wurden aber auch (wie in seinen Anfangsjahren) für Konzerte, Theater und Kabaretts angepasst. Von 2004 bis 2005 wurde das Äußere und Innere des Kino Rialtos renoviert, wobei das Relief über dem Haupteingang, das einen Streitwagen zeigt, sowie das ursprüngliche Aussehen und die Fensteraufteilung der Fassade wiederhergestellt wurden, die im Laufe der Zeit vereinfacht worden waren. Das Innere besticht nun wieder durch seine dem Art Déco ähnelnde Ausstattung.
- Der Klub GuGalander an der ul. Jagiellońska 17a ist ein non-profit Theater, das 1986 als Teatr GuGalander gegründet wurde. Außerdem finden hier Diskussionsforen zu Musik, Theater und Film statt.
- Seit 1945 besteht das Schlesische Puppentheater Ateneum (Śląski Teatr Lalki i Aktora Ateneum), das auch das „Internationale Puppentheater Festival“ in Kattowitz organisiert.
- Am Platz Sejmu Śląskiego 2 hat das Theater * seinen Sitz. Das kleine Theater wurde ursprünglich 1992 in Chorzów gegründet und bietet wegen seiner Größe die Möglichkeit das Publikum in die Veranstaltungen einzubeziehen.
- Auf eine über 20 Jährige Geschichte kann das Cogitatur an der ul. Gliwicka 9a zurückblicken. Die Schauspieler des Cogitatur haben internationale Erfahrung und traten unter anderem auf der Expo 2000 in Hannover auf. Jedes Jahr im September ist das Theater außerdem Ort des „Internationalen Theaterfestivals APAR′T“ (Międzynarodowy Festiwal Teatralny APAR′T).
- Unter der Adresse ul. Kościuszki 88 findet sich die Kulturinstitution Śląska. Unter wechselndem Namen und zeitweise als Staatsunternehmen existiert sie seit 1949. In der heutigen Form besteht sie seit den 90er Jahren und organisiert verschiedene Veranstaltungen und Festivals, die unter anderem mit Musik und Theater zu tun haben.
- Einen ungewöhnlichen Sitz hat das 1996 gegründete Theater und Menschen (Teatr Gry i Ludzie), das sich an der al. Niepodległości 2 im ehemaligen Bahnhof von Dąbrówka Mała befindet, wo früher eine Kohleverladerampe eingerichtet war. Das Theater legt großen Wert auf visuelle Veranstaltungen, die es auch außerhalb des Theatersaales und für Kinder aufführt.
Musik
- Die Philharmonie (Filharmonia Śląska) veranstaltete am 16. Mai 1945 ihr erstes Konzert. Seitdem hat sich zu einer der wichtigsten Musikinstitutionen in Polen entwickeln und ist heute die einzige Philharmonie in Polen, die mit dem Kammerorchester, dem Symphonieorchester und dem Chor drei Musikensembles besitzt. Dem wohl bekanntesten polnischen Dirigenten Grzegorz Fitelberg ist der, seit 1979 alle vier Jahre stattfindende, Internationale Dirigentenwettbewerb (Międzynarodowy Konkurs Dyrygentów) gewidmet. Die Philharmonie ist in einem Gebäude an der ul. Sokolska 2 untergebracht.
- 1935 wurde in Warschau das Symphonieorchester des polnischen Rundfunks (Narodowa Orkiestra Symfoniczna Polskiego Radia) ins Leben gerufen. Im Zweiten Weltkrieg war ein Auftreten nicht möglich, das Symphonieorchester wurde aber 1945 in Kattowitz neu gegründet. Zeitweise war Grzegorz Fitelberg der Dirigent des Orchesters. Der Sitz des renommierten Orchesters, das zahlreiche Auftritte im Ausland hatte, befindet sich im Oberschlesischen Kulturzentrum am Platz Sejmu Śląskiego 2.
Regelmäßige Veranstaltungen
- In Kattowitz werden jährlich viele verschiedene Festivals und andere Kulturereignisse veranstaltet. Eine der wichtigsten Veranstaltungen der Stadt und der Region ist das Rawa Blues Festival, das größte und traditionsreichste Bluesfestival in Polen und seit 1992 auch von internationaler Bedeutung. Erstmals fand es im April/Mai 1981 im Spodek statt und wird jährlich von mehr als 10.000 Menschen besucht.
- Ebenfalls im Spodek wird das jährliche Metalmania-Festival veranstaltet, bei dem seit der Gründung 1986 Metal und Hard Rock Gruppen auftreten.
- In Kattowitzer Spodek findet seit 2000 jedes Jahr am 10. November auch die Techno-Veranstaltung Mayday statt.
- Nicht mit Musik zu tun hat das Polnische Regisseursfestival (Ogólnopolski Festiwal Sztuki Reżyserskiej „Interpretacje“) das jährlich im März abgehalten wird und bei dem junge Regisseurere, die nicht länger als 15 Jahre tätig sind, die Möglichkeit haben, ihre Werke einem breiten Publikum vorzustellen. Bis 2003 wurde es von Kazimierz Kutz geleitet.
- Alle vier Jahre organisiert die Schlesische Philharmonie den Internationalen Dirigentenwettbeweb (Międzynarodowy Konkurs Dyrygentów im. G. Fitelberga), der zu den wichtigsten Wettbewerben siner Art zählt.
- Darüber hinaus finden in Kattowitz das Internationale Festival des Militärorchesters (Międzynarodowy Festiwal Orkiestr Wojskowych) und die Internationale Grafikausstellung (Międzynarodowa Wystawa Grafiki „Intergrafia“) statt.
Bildung
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Nach wie vor ist Kattowitz nicht nur das wirtschaftliche und politische, sondern auch das kulturelle Zentrum des Oberschlesischen Industriereviers. Den anhaltenden Strukturwandel in Kattowitz und den Rückgang der Bedeutung der Schwerindustrie kann man auch am Beispiel der Hochschulen und Universitäten sehr gut beobachten, von denen es in der Stadt mittlerweile über 20 gibt. Die größte von ihnen ist die Schlesische Universität (Uniwersytet Śląski) an deren sechs Niederlassungen in Sosnowiec, Cieszyn, Jastrzębie-Zdrój, Chorzów, Rybnik und Kattowitz 45.716 Studenten studieren. Die kleinsten Kattowitzer Hochschulen zählen hingegen lediglich einige hundert Studenten. Außerdem ist in Kattowitz ein Teil der Technischen Universität Gliwice untergebracht. Alle Kattowitzer Hochschulen zusammen bieten etwa 100.000 Studierenden einen Studienplatz an. In den letzten 15 Jahren hat sich diese Zahl mehr als vervierfacht. Statistisch gesehen, besitzen 67% der 20 bis 24–jährigen Kattowitzer die Hochschulreife oder haben einen Fachhochschulabschluss, während vergleichsweise wenige 30% der 25 bis 29–jährigen ein Universitätsstudium abgeschlossen haben. Noch deutlicher wird diese Tendenz, wenn man den Prozentsatz der Universitätsabsolventen unter der Kattowitzer Gesamtbevölkerung betrachtet, der nur 16% beträgt.Siehe auch: Liste der Hochschulen und Universitäten in Kattowitz
Darüber hinaus wird der hohe Bildungsstandart durch 55 Grundschulen (szkoła podstawowa), 35 Mittelschulen (gimnazjum), ebenso viele Gymnasien (liceum) und 45 Berufsschulen (Technikum) in allen Altersgruppen gewährleistet.
Erwähnenswert sind außerdem die 50 Bibliotheken im Stadtgebiet, von denen die modernste Bibliothek Polens, die Bibliothek (Biblioteka Śląska) besonders hervorzuheben ist. Gegründet wurde sie 1922/1924, als Bibliothek des Schlesischen Parlaments und nahm in den 30er Jahren öffentlichen Charakter an. Seit 1934 war die Bibliothek in einem klassisch-modernen Gebäude an der ul. Francuska untergebracht, dessen Räumlichkeiten aber bald nicht mehr genügend Platz boten, da die Bibliothek seit 1969 das Pflichtexemplarrecht besitzt. 1989 wurde mit dem Bau des neuen Bibliothekssitzes am Platz Rady Europy 1 begonnen, der am 24. Oktober 1998 eingeweiht wurde. Seitdem besitzt Kattowitz einen Bibliotheksbau von europäischen Maßstab. Die Bestände der Bibliothek umfassen 1.000.000 Bände, darunter auch die oberschlesische Abteilung Silesiana, sowie alte Handschriften und Karten.
Politik
Sejm-Abgeordnete des Wahlkreises Kattowitz
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| - Alojzy Lysko, PiS
- Krzysztof Mikuła, PiS
- Maria Nowak, PiS (wiedergewählt)
- Elżbieta Pierzchała, PO
- Danuta Pietraszewska, PO
- Jerzy Polaczek, PiS (wiedergewählt)
|
|
- Jan Rzymełka, PO (wiedergewählt)
- Andrzej Sośnierz, PiS (nach der Wahl geändert)
- Krzysztof Szyga, PO
- Grzegorz Tobiszowski, PiS
- Marek Wójcik, PO
- Zbyszek Zaborowski, SLD
Zusammen stellt
PiS 5 Abgeordnete,
PO - 6 und
SLD einen.
Senatoren des Wahlkreises Kattowitz
Bürgermeister
Die Kattowitzer Bürgermeister nannten sich zu deutscher Zeit Oberbürgermeister (1866 -1920 und 1939-1945). In der Zwischenkriegszeit (1922-1939) und in der Nachkriegszeit bis 1950 regierten sie als Stadtpräsidenten (prezydent miasta), um sich seit dem 24. März 1950 als Vorsitzende des Stadtrats zu bezeichnen. Am 1. Januar 1974 wurde die Präsidentenfunktion wieder eingeführt und blieb auch nach der ersten demokratischen Selbstverwaltungswahl in Polen am 27. Mai 1990 bestehen. Seit dem 3. November 1998 ist Piotr Uszok Bürgermeister und wurde 2002 wiedergewählt.
Wappen
Blasonierung: Das Wappen der Stadt Kattowitz ist geteilt und zeigt als Hauptmotiv einen schwarzen Eisenhammer auf gelbem Grund, der auf einen Amboss schlägt. Das Zahnrad des Eisenhammers ist links angeordnet, während der Hammer nach rechts zeigt. Der Schildfuß ist wiederum geteilt. Oben ist ein brauner Querbalken mit Holzmaserung zu sehen, darunter befindet sich blauer Grund.
Erklärung: Der Eisenhammer steht für den Bogutzker Hammer an der Rawa, der die Grundlage für die wirtschaftliche Entwicklung und ein Symbol der frühen Gemeinde war und deshalb bereits 1816 in einem alten Gemeindesiegel auftauchte. Der Holzbalken dient einerseits als Boden für den Hammer, andererseits betont er die Notwendigkeit von Holz für die Eisenverhüttung und somit auch für die Entwicklung der Stadt. Ebenso verhält es sich mit dem blauen Grund, der das Wasser symbolisiert, das für den Betrieb des Eisenhammers und für industrielle Zwecke genutzt wurde. Außerdem wurde für den Bogutzker Hammer das Wasser der Rawa im Hüttenteich aufgestaut.
Geschichte: Nach der erstmaligen Verwendung des Wappens 1816 blieb der Inhalt des Wappens weitgehend unverändert, nur die grafische Gestaltung war gewissen Änderungen unterworfen. Das Wappen wurde nach der Stadterhebung 1865 als offizielles Wappen der Stadt Kattowitz angenommen. Das damalige Wappen zeigte ein größeres Zahnrad und im Schildfuß nur die gelbe Jahreszahl 1866 auf blauem Grund. Die Jahreszahl deutete auf die erste Magistratsversammlung am 14. Mai 1866 hin. 1937 wurde das Wappen bestätigt, jedoch wurde die Jahreszahl gegen einen roten Holzbalken ersetzt. Die letzte Änderung wurde 2005 eingeführt, als das Zahnrad und der Hammer wieder vergrößert, sowie der Holzbalken braun gefärbt wurde.
Partnerstädte
Kattowitz unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften:
Söhne und Töchter der Stadt
- 1570, Walenty Roździeński, † 1641 in Roździeń heute Katowice Szopienice - Burowiec, Schriftsteller und Schmiedemeister
- 1821, 31. Dezember, Philipp M. Schmutzer, † 17. November 1898 in Feldkirch, Musiker und Komponist
- 1877, 6. Juni, Hans Sachs, † 25. März 1945 in Dublin, Professor für Immunitäts- und Serumforschung
- 1878, 6. November, Kurt Goldstein, † 19. September 1965 in New York, Neurologe und Psychiater
- 1883, 14. Juni, Franz Landsberger, † 17. März 1964 in Cincinnati (Ohio), Kunsthistoriker
- 1889, 12. Oktober, Erich Przywara, † 28. September 1972 in Hagen bei Murnau, Jesuit, katholischer Philosoph und Theologe
- 1900, 23. Mai, Franz Leopold Neumann, † 1954 Visp (Schweiz), Politikwissenschaftler und Professor an der Columbia University in New York.
- 1901, 27. Januar, Willy Fritsch, † 13. Juli 1973 in Hamburg, deutscher Schauspieler
- 1902, 13. März, Hans Bellmer, † 24. Februar 1975 in Paris, Fotograf, Bildhauer, Maler und Autor
- 1906, 28. Juni, Maria Goeppert-Mayer, † 20. Februar 1972 in San Diego, Physikerin und Nobelpreisträgerin 1963
- 1907, 10. Juni, Artur Stegner, † 5. August 1986 Kattowitzer OB (1939-45), deutscher Politiker (NSDAP, FDP, später GB/BHE).
- 1909, 21. Juni, Kurt Schwaen, Komponist
- 1911, 3. Dezember, Max Päsler Professor für Theoretische Physik an der Technischen Universität Berlin
- 1915, 14. Februar, Georg Thomalla, † 25. August 1999 in Starnberg, deutscher Schauspieler
- 1916, 23. Juni, Ernst Willimowski, † 30. August 1997, Fußballspieler
- 1923, 20. Januar, Richard Herrmann † 27. Juli 1962, Fußballspieler, Weltmeister 1954
- 1926, 17. Mai, Henryk Bereska, † 11. September 2005 , Dichter und Übersetzer
- 1929, 16. Februar, Kazimierz Kutz Filmregisseur, Schauspieler, Publizist, Politiker und Senator in Polen
- 1931, 31. Mai, Bogumił Kobiela, † 10. Juli 1969 bei Komorowo bei Danzig, Schauspieler
- 1931, 20. Juni, Jan Biczycki, † 19. Februar 1996 in München, Schauspieler und Regisseur
- 1934, 4. April, Joachim Latacz, deutscher Altphilologe
- 1943, 25. Dezember, Hanna Schygulla, deutsche Schauspielerin
- 1945, 25. Januar, Sławomir Idziak, polnischer Kameramann
- 1946, 20. August, Henryk M. Broder, deutscher Journalist
- 1947, 13. Februar, Jerzy Montag, deutscher Politiker (Bündnis 90/Die Grünen)
- 1948, 24. März, Jerzy Kukuczka, † 24. Oktober 1989 Himalaist
- 1953, Krystyna Maria Bochenek, Journalistin, Politikerin, Senatorin in Polen.
- 1955, Krystyna Doktorowicz, Medienwissenschaftlerin, Politikerin, Senatorin in Polen
- Jan Piecko, Eishockey-Nationalspieler
- 1962, 9. März, Jan Furtok, Fußballspieler
Weblinks
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