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Als Kata werden im Aikidō Übungen bezeichnet, deren Bewegungsablauf in jeder Hinsicht - mitunter auch im Zeitablauf - detailliert festgelegt sind.

Kata existieren in unterschiedlichen Formen im Aikidō. Bekannt sind waffenlose Kata mit Partnern sowie Kata mit Waffen mit und ohne Partner.

Bei den waffenlosen Kata mit Partnern ist die verbeitetste Variante die, die fünf grundlegenden Hebeltechniken im Aikidō, Ikkyō (ude osae), Nikyō (kote mawashi), Sankyō (kote hineri), Yonkyō (tekubi osae) und Gokyō (ude nobashi), nacheinander gegen einen Schlagangriff auszuführen. Diese Abfolge wird entweder stehend oder im Kniesitz geübt und geht auf Tadashi Abe zurück, einen Schüler von Morihei Ueshiba, der zu den ersten japanischen Aikidō-Lehrern in Europa (insbesondere Frankreich) gehörte. Weitere Formen mit Partnern sind vor allem im Shodokan-Aikidō, das auf Kenji Tomiki zurückgeht, bekannt.

Bei den Formen mit Waffen ist in erster Linie die Kata Sanjuichi no Jō (Kata der 31 Bewegungen mit einem ) bekannt, die vor allem von Morihiro Saitō unterrichtet wurde. Ebenso werden gelegentlich Partner-Kata mit dem Holzschwert Bokken geübt (Kumi-tachi kata).

Da der Aikidō-Begründer Morihei Ueshiba selbst nach Aussagen seiner Schüler nichts zweimal gleich gezeigt hat, gehen alle Systematisierungen wie auch die Kata auf seine Schüler oder spätere Aikidō-Lehrer zurück.

Im Ki-Aikidō werden festgelegte Partnerübungen und die Waffen-Kata taigi bzw. tsuzuki waza genannt.

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Aikidō

 

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