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Die Karl-May-Gesellschaft (KMG) wurde 1969 gegründet und beschäftigt sich mit Leben und Werk des Schriftstellers Karl May. Sie ist Herausgeberin der Jahrbücher der Karl-May-Gesellschaft (JbKMG), die seit 1970 erscheinen, der Vierteljahrshefte Mitteilungen der Karl-May-Gesellschaft (M-KMG) und KMG-Nachrichten sowie von Sonderheften, Materialienbänden und Reprints von Mays Werken. Sie zählt etwa 1.800 Mitglieder. Alle zwei Jahre führt sie einen Kongress durch, zuletzt 2005 in Essen.

Auf ihrer Website gibt es vielfältige Informationen zu May; viele der Publikationen liegen als Scans vor, May-Texte als digitale Reprints, es gibt umfangreiche Kataloge zur Sekundärliteratur und das wohl ausführlichste Linkverzeichnis.

Kritik


War die Karl-May-Gesellschaft ursprünglich die erste Organisation die sich ernsthaft mit dem Werk und dem Leben Karl Mays kritisch auseinandersetzte, so steht sie heute mit einer Vielzahl von Karl May Vereinigungen, wie z. B. Karl May & Co, Karl May in Leipzig und diversen Internetseiten in Konkurrenz. In letzter Zeit leidet die Karl May Gesellschaft unter leichter Überalterung. Nachwuchsprobleme führen auch in dieser Gesellschaft dazu, darüber nachzudenken ob nicht eine inhaltliche Öffnung (Karl-May-Filme, Karl-May-Bühnenproduktionen, Karl-May-Hörspiele, Karl-May-Bearbeitungen, Karl-May-Fortschreibungen usw.) gegenüber dem vielfältigen Kulturphänomen Karl May sinnvoll und notwendig ist.

Siehe auch: Deutschsprachige literarische Gesellschaften

Weblinks


Literarische Gesellschaft | Karl May

 

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